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Wirtschaft

Bonn/Berlin – Schluss damit !

26.April 1994, nach Stunden engagierter Diskussion, gegen 23 Uhr spätabends: Der Deutsche Bundestag verabschiedete das Bonn/Berlin-Gesetz. Der Umzug des deutschen Parlamentes sowie die teilweise Verlagerung der Bundesregierung nach Berlin war beschlossen. Der Bundestag zog dann fünf Jahre später vollständig in die „neue“ Bundeshauptstadt, die Regierung verblieb zu großen Teilen weiterhin in Bonn. Wie im Gesetz beschlossen. Inzwischen hält sich die Bundesregierung, halten sich die Ministerien längst nicht mehr an dieses Gesetz. Klammheimlich. Das ist nicht fein. Jedoch: Das Gesetz hat sich überlebt.


Dem Fanatismus nicht nachgeben

Unter Sicherheits- und Terrorexperten ist es längst Konsens und in vergangenen Jahren konnte es im Zuge von Ermittlungen und Prozessen in verschiedenen EU-Ländern regelmäßig nachgewiesen werden: Die Hisbollah nutzt Europa in einem erheblichen Maße, um finanzielle Mittel zu generieren. Deutschland kommt dabei eine besondere Rolle für die Aktivitäten zu, da die Terrororganisation hier nicht nur rund eintausend Anhänger und eine robuste Infrastruktur hat, sondern ebenso, weil es hierzulande keine Obergrenze für Bargeldzahlungen gibt. Insbesondere dies ist eine gute Voraussetzung für Geldwäsche.


EU-Nahostpolitik: Kein Deal ist auch keine Lösung

Im Sommer wurde 2015 der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) unterzeichnet. Das Abkommen – kurz Iran-Atomdeal – zwischen dem Iran, den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats sowie Deutschland und der Europäischen Union regelte die nichtmilitärische Nutzung der Nukleartechnologie im Iran. Umfangreiche Inspektionen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) auf der einen, das Ende der Sanktionen auf der anderen Seite. Vor einem Jahr hat die US-Regierung den Vertrag aufgekündigt.


Baurecht: Bauträger haftet für Drittunternehmen

Besteht ein Baumangel an einem Gewerk, welches der Bauträger an ein Drittunternehmen vergeben hat, haftet der Bauträger dem Bauherrn unmittelbar auf Nachbesserung und gegebenenfalls auf Schadenersatz. Der Bauherr muss nicht abwarten, bis die Verantwortlichkeit für den Mangel zwischen Drittunternehmen und Bauträger geklärt ist.


Was die Arbeit in der EU kostet

Zum Tag der Arbeit am 01. Mai hat das Statistische Bundesamt heute die Arbeitskosten im EU-Vergleich veröffentlicht. Zu den Arbeitskosten zählen sämtliche Geld- und Sachleistungen inklusive der Sozialbeiträge, die Arbeitgeber an Beschäftigte erbringen.


Nationalisten auf Kuschelkurs

Zeiten größerer politischer Umwälzungen waren für Juden nie sonderlich einfach, und die derzeitige Lage bildet da keine Ausnahme. In Europa hat der Antisemitismus wieder Aufwind, und es steht zu befürchten, dass die Rückkehr des Nationalismus diese Tendenz verstärken könnte.Doch eins will so gar nicht dazu passen: Der Aufstieg des Antisemitismus in Europa geht mit einer wachsenden Faszination der europäischen Ultrarechten für Israel und besonders für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einher.


Gewerkschaften im Dilemma

Am Tag der Arbeit mobilisieren die Gewerkschaften alljährlich, um für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gerechtigkeit zu demonstrieren – in diesem Jahr mit Blick auf Europa. Doch obwohl sicher auch am 1. Mai 2019 wieder hunderttausende zu den Kundgebungen kommen werden und die Gewerkschaften 2018 mit über 680.000 so viele Streikende mobilisieren konnten wie nie seit der Wiedervereinigung, befinden sich die Gewerkschaften in einer Dauerkrise.


Die Welt rüstet auf

Die weltweiten Militärausgaben sind nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI auf den neuen Höchststand von rund 1,8 Billionen US-Dollar geklettert. Weltweite Daten erhebt SIPRI seit 1998 – seitdem sind die Ausgaben um rund 22 Prozent gestiegen.


Vertreibung aus dem Steuerparadies

Schon lange nutzen multinationale Unternehmen (MNU) die Regeln der Weltwirtschaft dafür, ihre Steuerlast zu minimieren – oder gar völlig auf Null zu bringen. Und bereits seit einiger Zeit setzt sich die Independent Commission for the Reform of International Corporate Taxation (ICRICT, Unabhängige Kommission für die Reform der Internationalen Unternehmensbesteuerung) für eine einheitliche Besteuerung multinationaler Konzerne ein. Glücklicherweise gibt es nun einige ermutigende Hinweise darauf, dass diese Idee einer Einheitssteuer an Fahrt gewinnt.


Kein Stillstand für “Europa”

Stellen Sie sich eine Gruppe von sechs Menschen vor, die vor geraumer Zeit beschlossen, eine WG zu gründen, um ihre Interessen, Ressourcen und Energien besser zu bündeln und zu nutzen. Also: Eine für alle bessere gemeinsame Lebensbasis aufzubauen, inklusive ihrer unterschiedlichen Geschichte, verschiedenen Sprachen und Kulturen. Kein leichtes Unterfangen seinerzeit, im Gegenteil, ein Megaprojekt.