Betreiber einer Waschanlage muss nicht immer für Schäden am Auto zahlen

Landgericht Frankenthal, Urteil vom 27.10.2021
– 4 O 50/21 –

LG Frankenthal lehnt Klage ab

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Einen Fahrzeugschaden, der beim Betrieb einer Waschanlage entstanden ist, muss der Anlagenbetreiber zwar normalerweise ersetzen download windows 7 iso. Weist er aber nach, dass die Beschädigung für ihn trotz größtmöglicher, “pflichtgemäßer” Sorgfalt nicht zu vermeiden war, so haftet er ausnahmsweise nicht kann man netflix filme auf mac downloaden. Dann bleibt der Fahrzeughalter auf seinem Schaden sitzen. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) hervor herunterladen.

Ein Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis wollte seinen SUV von außen reinigen lassen. In der Waschanlage wurde er von einem Mitarbeiter eingewiesen gps routes download op iphone. Kurz vor der ersten Waschrolle wurde das auf dem Förderband laufende Fahrzeug linksseitig leicht angehoben bmw rheingold download kostenlos. Die Waschanlage wurde gestoppt. Auch ein zweiter Versuch scheiterte und der Waschvorgang wurde schließlich endgültig abgebrochen mp3 converter error whening. Im rechten vorderen Bereich des SUV waren Beschädigungen zu erkennen. Diese Beschädigungen wollte der SUV-Fahrer von dem Betreiber der Waschanlage ersetzt bekommen pdf öffnen statt herunterladen.

Unschuldsnachweis obliegt Waschanlagenbetreiber

Die Klage hatte jedoch keinen Erfolg. Nach Ansicht des LG haftet ein Waschanlagenbetreiber zwar grundsätzlich für Fahrzeugschäden, die durch die Autowäsche entstanden sind downloader kostenlos. Etwas Anderes gelte nur, wenn der Kunde sich in der Anlage falsch verhalten habe oder das Fahrzeug defekt gewesen sei bon ausdrucken / herunterladen. Insofern bestehe eine gesetzliche Vermutung zulasten des Betreibers der Waschanlage: Dieser müsse nachweisen, dass der Fehler nicht auf seinen Organisations- und Verantwortungsbereich zurückzuführen sei go to webinar herunterladen.

Keine Haftung bei Unvermeidbarkeit des Schadens

Im vorliegenden Fall habe sich der Betreiber jedoch entlastet, indem er das LG davon überzeugt habe, dass der Schaden am Fahrzeug trotz seiner pflichtgemäß ausgeübten Sorgfalt nicht zu vermeiden war: Die Waschanlage sei halbjährlich gewartet und täglich einer Sichtprüfung mit Testwäsche unterzogen worden, bei der ein Mitarbeiter mitlaufe und den Vorgang beobachte. Defekte seien dabei nicht festgestellt worden, auch nicht unmittelbar im Anschluss an den Schadensfall. Der Betrieb sei dann auch ohne weitere Vorkommnisse fortgesetzt worden. Anhaltspunkte für eine verschuldensunabhängige Haftung des Waschanlagenbetreibers sah das LG nicht.

 

Quelle: https://www.kostenlose-urteile.de