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Wirtschaft

VW-Abgasskandal: Schadenersatz ja oder nein ?

Die Volkswagen AG muss einem Käufer eines Audi A4 mit Dieselmotor der Baureihe EA 189 (Eu5-Norm) Schadenersatz leisten durch Rückzahlung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Entschied das Oberlandesgericht Köln im Januar. – Anders jetzt das Oberlandesgericht Braunschweig: Die Volkswagen AG schuldet dem Besitzer eines Fahrzeuges mit einem Dieselmotor der Baureihe EA 189 (Eu5-Norm) keinen Schadenersatz. Was nun ?


Deutschlands wichtigste Handelspartner

China bleibt Deutschlands wichtigster Handelspartner. Laut aktueller Daten des Statistischen Bundesamts wurden 2018 Waren im Gesamtwert von rund 199 Milliarden Euro (Importe und Exporte) zwischen der Bundesrepublik und der asiatischen Volksrepublik gehandelt.


Unfähig zur Vernunft?

Die Zeichen am Horizont sind nicht erfreulich. Kündigung des Raketenvertrags zwischen den USA und Russland, Renationalisierung in zahreichen EU-Staaten, Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft, wachsender politischer und militärischer Einfluss Chinas. Alles eigentlich Startsignale für ein Wiedererwachen der “Deutschen Angst”. Die Erinnerung wird wach an die Massen-Demos in den 70-er und 80-er Jahren. Haben die Menschen aus der Geschichte gelernt? Es wäre das erste Mal.


Sprengpotenzial

Für Europa ist das Ende des INF-Vertrags äußerst problematisch. Wieder steht der Kontinent an der Schwelle zu einer Nachrüstungsdebatte. Um die erneute Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen zu verhindern, lohnt sich ein Blick nach Fernost – denn auch Amerikas Verbündeten in Asien droht eine Nachrüstung. Und auch sie haben wenig Grund, sich neue amerikanische Raketen herbeizuwünschen. In Europa hat sich aus amerikanischer Sicht die Bedrohungslage seit dem russischen Einmarsch auf der Krim signifikant verändert: Russland ignoriert internationale Regeln und zögert nicht vor direkter Gewaltanwendung. Im Zweifelsfall – so die Befürchtung vieler amerikanischer Sicherheitsexperten – könnte Russland auch den offenen Konflikt mit der NATO suchen, da Moskau über deutlich mehr Nuklearwaffen in Europa verfügt als die USA.


Liga der Langeweile?

Für spätgeborene Fans der Bundesliga mag es klingen wie ein Märchen aus einer längst vergangenen Zeit: Die Geschichte vom 1. FC Kaiserslautern, der sich 1996 tränenreich aus der ersten Liga verabschiedete, nur um zwei Jahre später nach direktem Wiederaufstieg die Meisterschale in den Pfälzer Himmel zu recken. Doch was damals schon märchenhaft anmutete, scheint aus heutiger Sicht gänzlich undenkbar. Ein anderer deutscher Meister als Bayern München? Unwahrscheinlich. Ein anderer deutscher Meister als Bayern München und Borussia Dortmund? Unmöglich!


Europas offene Flanke

Dass die Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) zum Ziel für Hackerangriffe, Desinformationskampagnen und Manipulationsversuche in den sozialen Netzwerken werden, kann als sicher gelten: Rückwirkend lässt sich deutlich rekonstruieren, dass jedes politische Großereignis seit den US-Präsidentschaftswahlen 2016 in Europa von Manipulationsversuchen im Cyberraum begleitet wurde. Vom Brexit-Referendum über die französischen Präsidentschaftswahlen bis hin zum umstrittenen Volksentscheid über die Unabhängigkeit Kataloniens konnten europaweit Think Tanks, NGOs und staatliche Akteure versuchte und erfolgte Desinformationskampagnen und Cyberangriffe dokumentieren.


Alter Schwede!

Einen ganzen Herbst und einen halben Winter hat es gedauert, bis Schweden einen neuen Staatsminister bekommen hat – der im Übrigen der alte ist. So brachte es die Zeitung Aftonbladet am 21. Januar anschaulich auf den Punkt. Wie Deutschland ist es auch Schweden eigentlich gewohnt, nach einer Wahl relativ zügig zu einer stabilen Regierung zu kommen. Nun stellt sich die Frage, wie viele Jahreszeiten die Regierung des Sozialdemokraten Löfven überlebt. Denn dem für sein Verhandlungsgeschick bekannten ehemaligen Gewerkschaftsboss ist etwas sehr Ungewöhnliches und damit potentiell Instabiles gelungen: Er hat sich blockübergreifend wählen lassen.


Münchner brauchen den höchsten Immobilienkredit

Höchste Summe, geringste Größe: Wer in München eine Immobilie kaufen oder bauen möchte, fragt einen durchschnittlichen Kredit von gut 500.000 Euro an – für eine Größe von 101 Quadratmetern. Das zeigt eine Auswertung der Vergleichsplattform Check24. Mit großem Abstand folgt auf Rang zwei die Bankenmetropole Frankfurt am Main mit 417.000 Euro. Die geringsten Kredite in den Top 15 fragen die Dresdner an, in den Top 20 liegt Duisburg auf dem letzten Rang. Den meisten Platz zum Wohnen gibt es in Münster, wie die Grafik von Statista zeigt.


Die Kosten der Unsicherheit

5,2 Billionen US-Dollar Umsatz könnten Unternehmen weltweit durch Cyberattacken in den nächsten fünf Jahren entgehen. Das jedenfalls schätzen die Analysten von Accenture in der aktuellen Studie “Securing the Digital Economy: Reinventing the Internet for Trust”. Am stärksten betroffen ist die Hightech-Industrie mit mehr 753 Milliarden US-Dollar.


Vom Tahrir-Platz zu Donald Trump

Einst trug die digitale Technologie zur Befähigung von Bürgerinnen und Bürgern und zum Sturz von Diktatoren bei. Heute wird sie als Instrument der Unterdrückung und des Unfriedens genutzt. Aus dieser Entwicklung lassen sich mehrere wichtige Lehren ziehen.