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So lagert man Bitcoin auf dem eigenen Wallet

Zu Unrecht für tot erklärt: Bitcoin erfreut sich bester Gesundheit © www.pixabay.com

Kauft man Coins der Kryptowährung Bitcoin, so benötigt man ein sogenanntes Wallet. Dabei handelt es sich um ein digitales Portemonnaie, in dem aber eigentlich nicht die Coins aufbewahrt werden, sondern der private Schlüssel, mit dem man einen Zugriff auf die Bitcoin-Adresse hat, um in weiterer Folge Guthaben empfangen oder auch versenden zu können.

Zu Unrecht für tot erklärt: Bitcoin erfreut sich bester Gesundheit

Der Bitcoin ist zurück! Befand sich die Kryptowährung noch zu Beginn des Jahres bei 3.500 US Dollar, so knackte man nun endlich wieder die 10.000 US Dollar-Grenze – folgt man zudem den neuesten Prognosen, so wird der Bitcoin in naher Zukunft aber noch ein paar weitere Hürden überspringen. Experten sind nämlich überzeugt davon, dass der Bitcoin demnächst auch die 20.000 US Dollar-Grenze überspringen könnte – ein neues Allzeithoch scheint, so die Analysten, bereits sicher.

Die Prognosen sind durchaus dafür verantwortlich, dass sich nun wieder mehr Menschen für die Kryptowährungen interessieren. Doch worauf ist zu achten, wenn man sein Geld in den Kryptomarkt – besonders in den Bitcoin – steckt? Vor allem geht es auch darum, wie die Coins aufbewahrt werden – immer wieder liest man von Hackerangriffen, die einen enormen Schaden angerichtet haben.

Investiert man sein Geld in den Bitcoin, weil man überzeugt ist, dass der Kurs nach oben schießen wird, so benötigt man ein Wallet. Aufgrund der Tatsache, dass es hier verschiedene Möglichkeiten gibt, sollte man im Vorfeld aber einen Vergleich durchführen.

Papier Wallet

Eine günstige wie auch recht beliebte Methode: Paper Wallets werden von diversen Anbietern zur Verfügung gestellt, wobei das Prinzip immer gleich ist – die Anbieter generieren eine Bitcoin-Adresse und drucken sodann zwei QR-Codes auf ein Blatt Papier. Ein QR-Code beinhaltet den privaten Schlüssel, damit man Coins versenden wie verwahren kann, der andere QR-Code beinhaltet die öffentliche Adresse, um in weiterer Folge Bitcoins zu empfangen.

Mobile Wallet

All jene, die die Kryptowährung Bitcoin auch für den täglichen Bezahlvorgang nutzen, sollten sich unbedingt für die mobile Variante entscheiden. Auch wenn es sich hier um eine komfortable Lösung handelt, da so das digitale Portemonnaie immer griffbereit ist, so darf das Sicherheitsrisiko aber nicht außer Acht gelassen werden. Hackerangriffe sind immer möglich; zudem kann man auch die Kontrolle über das digitale Portemonnaie verlieren, wenn ein Fremder einen Zugriff auf das Handy hat.

Web Wallet

In diesem Fall wird der private Schlüssel auf den Server des Anbieters gespeichert. Derartige Server sind ständig online und stehen unter Beobachtung von einer dritten Partei. Auch bei dieser Variante hat man einen ständigen Zugriff auf seine Coins. Problematisch ist jedoch der Umstand, dass man nie genau weiß, wie die Sicherheitsvorkehrungen des Anbieters aussehen.

Desktop Wallet

Hier wird die Wallet auf den Rechner runtergeladen und installiert. Das heißt, der private Schlüssel wird sodann auf der eigenen Festplatte gespeichert. Aufgrund der Tatsache, dass man hier keiner Drittpartei das Vertrauen schenken muss, handelt es sich um eine relativ sichere Variante. Jedoch ist der Nutzer hier am Ende selbst für die sicherheitstechnischen Vorkehrungen verantwortlich – spätestens dann, wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist, besteht natürlich auch die Gefahr, dass man Opfer eines Hackerangriffs wird.

Hardware Wallet

Bei der Hardware Wallet kommt es zur Speicherung des privaten Schlüssels auf einer, wie der Name bereits vermuten lässt, Hardware. Dabei handelt es sich um eine relativ sichere Form der Aufbewahrung.

Physische Bitcoins

Mike Cadwell hat 2011 den „Casascius Physical Bitcoin“ erfunden. In diesem Fall handelte es sich um eine Art Medaille; hinter einem abziehbaren Hologramm war sodann der private Schlüssel versteckt. Physische Coins sind eine doch recht einfache Art, wenn es um die Lagerung des eigenen Coin-Bestandes geht; des Weiteren erweisen sie sich als recht nützlich, sofern man sich auch für den Offline-Handel interessiert. Physische Coins sind des Weiteren auch zum Sammlerstück mutiert. Aufgrund der Tatsache, dass Cadwell vom Financial Crimes Enforcement Network aufgefordert wurde, besondere Auflage zu erfüllen, da hier – so die Einschätzung – ein Geldhandel stattgefunden hatte, wurde die Herstellung physischer Coins eingestellt.

Sepp Spiegl