Politik

Weirichs Klare Kante

Appelle zur Beteiligung an der Bundestagswahl am 26.September an die 61 Millionen wahlberechtigten Deutschen werden sich in den nächsten Wochen häufen. Die mit über dreieinhalb Millionen rund vier Prozent der Bundesbürger repräsentierenden Auslandsdeutschen Bundesbürger sind dagegen eine vernachlässigte Minderheit. Der Grund ist einfach: Das Wahlverfahren ist so kompliziert, dass die Wahlbeteiligung bei früheren Entscheidungen gerade mal bei drei Prozent lag und diese magere Partizipation politisch ohne Gewicht war. Höchste Zeit, das zu ändern, die Verfahren zu vereinfachen und die Hindernisse zu beseitigen..


Der Startschuss zur breiten Bildung

Was ist dem Staat der Nachwuchs wert? Die Antwort darauf enthält eine staatliche Regelung, die am 1. September vor 50 Jahren in Kraft trat und einen schier unaussprechlichen bürokratischen Titel trägt: „Bundesgesetz über die individuelle Ausbildung von Schülern und Studenten in Deutschland“. Oder auch „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Oder kurz: „Bafög“. Das BAföG ist – keine Frage – ein besonders wichtiger Bestandteil des Sozialgesetzbuches und wurde zu einem tragenden Fundament des Sozialstaates. Es sollte die Chancengleichheit im bundesdeutschen Bildungswesen erhöhen und, vor allem, Bildungsreserven bei der einkommensschwächeren Bevölkerung mobilisieren.


Weirichs Klare Kante

Taugen die Wahlkampfstrategien der Ära Merkel auch für die Abstimmung über den nächsten Bundestag am 26. September? “Asymmetrische Demobilisierung“ wurden die Konzepte des damaligen CDU-Generalsekretärs Ronald Pofalla genannt. Sie hatten das Ziel, Kontrastpositionen zu retuschieren und den politischen Gegner einzuschläfern. Zuvor hatte die Kanzlerin mit einer entschlossenen Sozialdemokratisierung der Unionspolitik ein Stück Entideologisierung betrieben. Wechselstimmung konnte dabei erst gar nicht aufkommen.


Deutsche sind zu wenig krisenbewusst

Deutschland leidet und die Welt schaut verwundert auf die viertstärkste Wirtschaftsmacht: Die Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz hat die Verwundbarkeit der Menschen auch hierzulande aufgezeigt. Das Ausmaß der Betroffenheit ist dabei nicht gering: Insgesamt acht Prozent der Bürgerinnen und Bürger auf bundesdeutscher Ebene fühlen sich stark von der aktuellen Hochwasserkatastrophe betroffen, 14 Prozent der Befragten geben an, dass ihre jeweiligen Freunde oder Verwandte stark in Mitleidenschaft gezogen wurden.


PDF vs. Word – Vorteile & Nutzungen

Seit 2001 modernisieren Arbeitsplätze ständig ihre Arbeitsumgebung und Mitarbeiter auf der ganzen Welt nutzen einen Computer bei der Arbeit. Die berufliche Nutzung von Computern hat auch Software-Upgrades, die Verwendung von Druckern, Word-Dokumenten usw. Mit dem zunehmenden Digitalisierungstrend, insbesondere nach der Pandemie, sind Computer, Internet, Smartphones, Tabs und andere elektronische Geräte zu den wichtigsten Mitteln für die Geschäftsabwicklung, Kommunikation, die Organisation virtueller Meetings und sogar für die Suche nach Online-Weiterbildungen geworden.


Trauer um CDU-Politiker: Kurt Biedenkopf ist tot

Gut elf Jahre lang war Kurt Biedenkopf Ministerpräsident – eine Zeit, die Sachsen stark geprägt hat. Nun ist der CDU-Politiker im Alter von 91 Jahren gestorben. Kanzlerin Merkel würdigte ihn als “herausragenden politischen Kopf”.


Solidarität – wie lange noch?

Armin Laschet, (Noch)Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat von CDU/CSU bei den Bundestagswahlen am 26. September, bekam jüngst bei einem Besuch im von den Fluten weitgehend zerstörten Swisttal scharfe Angriffe von dortigen Bürgern zu spüren. Vermutlich wäre das auch jedem anderen Politiker ähnlich passiert. Bei wem denn sonst als bei “der” Poliik können die Flutopfer ihre Verzweiflung loswerden? Dabei stehen, wenn Dreck und Müll an der Ahr und den anderen Katastrophen-Flüssen weggeräumt sein werden, schwierige Fragen im Raum, die nicht allein mit Geld zu lösen sind. Probleme der Entschädigung, zum Beispiel. Noch hält die Solidarität der Menschen. Aber wie lange noch?


Eine tödliche Kombination

Am 4. August 2020 um 18.07 Uhr blieb im Libanon die Zeit stehen. An diesem schrecklichen Tag wurde nicht nur eine Stadt verstümmelt, sondern eine ganze Bevölkerung. Viele Zahlen wurden bekannt: 2 750 Tonnen Ammoniumnitrat, 215 Todesopfer, mehr als 6 500 Verletzte, mindestens zwei Opfer, die nach einem Jahr noch immer im Koma liegen, über 70 000 beschädigte Wohneinheiten, mehr als 300 000 Menschen, die ihr Zuhause verloren haben.


141 Menschen bei Flutkatastrophe gestorben

Drei Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe werden immer noch 16 Menschen in Rheinland-Pfalz vermisst. Von 141 Fluttoten seien bisher 121 identifiziert worden, sagte ein Sprecher der Polizei Koblenz am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Einsatzleitung zählte insgesamt 766 Verletzte.


Religion – die am stärksten bedrohte Freiheit

Erst zum dritten Mal wird am 22. August dieses Jahres der „Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion und des Glaubens“ begangen. Die Vereinten Nationen haben diesen Gedenktag in einer Resolution 2019 eingerichtet. Damit wollten sie deutlich machen, dass die Mitgliedstaaten und auch die Zivilgesellschaften niemals Gewalt, auch nicht aus religiösen Motiven, tolerieren wollen und können. Doch mit der Realität hat diese Absicht nichts zu tun. Kein anderes Menschenrecht, keine sonstige Freiheit ist tatsächlich so bedroht wie das Recht, seine Religion zu leben und sie – wenn es sein muss – auch zu wechseln. Und am meisten Verfolgung erleiden die Christen.