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Jede Minute fliehen 25 Menschen

Millionenfaches Elend

Weltweit sind derzeit etwa 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht. Das ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Zum Vergleich: Ende 2016 waren es noch 65,6 Millionen.

Weltweit sind derzeit etwa 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht. ©seppspiegl

Immerhin leben 84 Prozent der Flüchtlinge nach wie vor in Entwicklungsländern, also in Armut oder von Kriegen bedroht. Anders ausgedrückt heißt das: Jede Minute müssen 25 Menschen fliehen. Und jeden Tag müssen 37.000 Menschen ihre Heimat verlassen. 

Internationaler Konsens fehlt

Der größte Teil (67 %) der Flüchtlinge kommt aus nur fünf Ländern: Syrien bleibt weltweit das größte Herkunftsland von Flüchtlingen (6,7 Millionen). Aber auch in vielen anderen Ländern kam es zu tausendfachem Flüchtlingselend. Der Hunger im Osten Afrikas, im Südsudan und im Jemen, Kämpfe im Irak, der Zentralafrikanischen Republik, Burundi, der Ukraine zwingen viele Millionen Menschen zur Flucht. 

Dennoch fehlt es international an einem Konsens, wenn es um das Thema Aufnahme von Flüchtlingen geht. Staaten und Gemeinden, die Flüchtlinge und andere aus ihrer eigentlichen Heimatregion geflohene Menschen unterstützen, brauchen darum eine robuste finanzielle Ausstattung und Hilfe. Deren Fehlen kann Instabilität herbeiführen und hat Konsequenzen für lebenssichernde humanitäre Hilfe oder löst Weiterwanderung aus. 

Jeder zweite Flüchtling unter 18 Jahre alt

Die fünf größten Aufnahmeländer (s.a. rantlos “Wo die meisten Flüchtlinge leben”) von Flüchtlingen sind: Türkei (3,7 Millionen), Pakistan (1,4 Millionen), Uganda (1,2 Millionen), Sudan (1,1 Millionen), Deutschland (1,1 Millionen). Jeder zweite Flüchtling weltweit ist unter 18 Jahren alt.

Quelle: UNHCR

bu