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Politik

Heinrich VIII. : 2021 jährt sich sein Geburtstag zum 530. Mal.

Heinrich Tudor war ein die englische Geschichte maßgeblich beeinflussender englischer König (1509–1547) aus dem Haus Tudor, der je zwei seiner sechs Ehen mit Scheidungen und Hinrichtungen beendete, sich u. a. infolgedessen vom Papst und der katholischen Kirche lossagte und selbst zum Kirchenoberhaupt ernannte.


Warum heißt die Marke so? Heute: VW Käfer

“Und läuft und läuft und läuft …”. Menschen über 30 müssen nicht lange überlegen, für welches Kult-Auto mit diesem legendären Satz geworben wurde. Dabei ist der letzte VW Käfer vor fast 20 Jahren vom Band gelaufen. Die Geschichte seines Namens ist kurios.


Abgang mit Nebenwirkungen

Erstmals seit zwölf Jahren bekommt Israel eine Regierung, die nicht von Benjamin Netanjahu angeführt wird. Nach der Vereidigung der neuen israelischen Regierung mit Naftali Bennett und Jair Lapid an der Spitze ist es Zeit, die Bilanz der zwölf Jahre Netanjahu-Herrschaft zu ziehen. Um zu verstehen, was in Netanjahu vorging und was ihn antrieb, muss zuerst auf die Innenpolitik geschaut werden.


Der “Salomo von Blaubeuren”

An einem stattlichen Gebäude in unmittelbarer Nähe des Klosterhofs in Blaubeuren ist ein steinernes Schild mit der Schrift angebracht: „Hier tat Wilhelm Dodel im Jahr 1900 seinen Dienst als Oberamtsrichter“. Von 1892 bis 1913 war er in Blaubeuren aufgetaucht, dem württembergischen Amtsstädtchen unweit von Ulm. Dodel hat nicht nur als Oberamtsrichter in Juristenkreisen von sich reden gemacht, sondern auch als „schwäbischer Salomo“ oder auch nach dem „Blautopf“, der berühmten Quelle des in Ulm in die Donau mündenden Flüsschens Blau, „Blautopfkretzer“. Oder ganz einfach „der Dodel von Blaubeuren“, wie er sich selber nannte.


Giffey und das Na-wenn-schon-Prinzip

Wer fremdes Eigentum missachtet, ist kein Nützling. Wer dabei erwischt wird, schadet sich selbst am meisten. Für Politiker gilt das allemal. Eine Auszeit  nehmen, in die Schämecke gehen, ist die Mindeststrafe für ertappte Sünder, Karriereende die Höchststrafe. Nur Frohnaturen wie Karl Theodor zu Guttenberg werden leicht damit fertig. Eine Frohnatur ist Franziska Giffey nicht. Die Chance, noch einmal davonzukommen, hat sie trotzdem. Sie besitzt den unbedingten Rückhalt ihrer Partei, der SPD, die in einem Zustand ist, in dem man aus Lebenserhaltung lieber alle Fünfe gerade sein lässt. Der Ex-Familienninisterin ist der Doktorrang aberkannt worden, weil sie für ihr Arbeit abgeschrieben hatte. Konsequenzen für die weitere politische Karriere? Null. Ihre Partei, die SPD, sagt achselzuckend Na-wenn-schon.


Weirich am Montag

Babyboomer im Anmarsch auf die Rentenkassen, eine stagnierende Geburtenrate, ein steigender Anteil älterer Menschen bei gleichzeitiger Schrumpfung der „Generation Mitte“ – der demografische Wandel Deutschlands ist mindestens so besorgniserregend wie es die sich aus dem Klima ergebenden Herausforderungen sind. Eine Große Koalition der Verdränger, von den Regierungsparteien bis hin zur grünen Opposition, übt sich in Vogel-Strauß-Politik, steckt den Kopf in den „Renten-Sand“, hat Angst vor der Rente mit 68, die nur ein Aspekt bei der Bewältigung der Probleme wäre.


Weirich am Montag

Kluge, ehemalige Staatenlenker in Gestalt von alten, weisen Männern oder auch Frauen legen sich Zurückhaltung in der Bewertung aktueller Politik und vor allem ihrer Nachfolger auf. Nicht so der abgewählte US-Präsident Donald Trump oder der bei der Bundestagswahl 2005 gescheiterte Bundeskanzler Gerhard Schröder, der einzige noch lebende Ex-Regierungschef in Deutschland.  Sie bevorzugen Lautsprecher statt Schalldämpfern.


Die Ärmel-unten-Angstgesellschaft

Die Ärmel hochgekrempelt und angepackt – das ist der Kern einer Aufforderung der Bundesregierung an uns Bürger, die Corona-beschwerten Köpfe nicht länger hängenzulassen. Ein Appell zur rechten Zeit? Ja, wenn die Gesellschaft wirklich zu einem Kraftakt willens und fähig wäre. Tatsächlich aber bietet sich im Land ein gegenteiliger Anblick. Es bröckelt an allen Ecken und Enden, vor allem an Vertrauen gegenüber den Institutionen, die über lange Zeiten hin den Menschen Halt und Rahmen geboten haben: Staat, Parteien, Gewerkschaften, Vereinen und (nicht zuletzt) den Kirchen. Kann ein so gebeuteltes Volk wirklich die Ärmel hochkrempeln?


Bürger in Uniform

Zwei neue Comics zeigen, wie durch menschliche Tragödien bedeutende gesellschaftliche Veränderungen der Rolle des Militärs und des Militärischen in Gang kamen, ohne dass aber letztlich die grundlegenden Probleme gelöst werden konnten. In Kent State beschreibt Derf Backderf einen Schlüsselmoment der amerikanischen Auseinandersetzung um den Vietnam-Krieg. In Gegen mein Gewissen erzählt Hannah Brinkmann einen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte.


Offizielle Anerkennung des Völkermords in Namibia

„Mehr als 115 Jahre nach dem Völkermord deutscher Kolonialtruppen an der indigenen Bevölkerungsgruppe der Herero und Nama erkennt die Bundesregierung die Verbrechen offiziell als Völkermord an. Mit einem Programm soll der Wiederaufbau und die Entwicklung der Siedlungsgebiete der Herero und Nama vorangetrieben werden.” Am 11. Dezember 1904 taucht das Wort erstmals in einem Schreiben der deutschen Regierung auf. Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow telegrafiert an diesem Tag nach Deutsch-Südwestafrika und ordnet an, “Konzentrationslager” errichten zu lassen “für die Unterbringung und Unterhaltung der Reste des Hererovolkes”. Adressat ist der Oberbefehlshaber in Deutsch-Südwest, Lothar von Trotha.