Unzulässige Vermietung einer Eigentumswohnung zur Nutzung als Boardinghouse

Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 26.07.2021
– 1 LA 58/21 –

Bei Aufenthalt der Gäste von nur fünf Tagen liegt keine Wohnnutzung vor

© Lukas Bieri auf Pixabay.com

Wird eine Eigentumswohnung als Boardinghouse genutzt, wird die Wohnung also an ständig wechselnde Gäste vermietet, so kann dies baurechtlich untersagt werden zeichenprogramm kostenlos downloaden deutsch vollversion. In dem Aufenthalt der jeweiligen Gäste von maximal fünf Tagen liegt keine Wohnnutzung. Dies hat das Ober­verwaltungs­gericht Lüneburg entschieden google play store download mobile phone.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Einer Wohnungseigentümerin wurde es in Niedersachsen behördlich untersagt, ihre Wohnung zur kurzzeitigen Nutzung durch wechselnde Gäste zu vermieten sparkasse app herunterladen. Die Wohnung lag in einem reinen Wohngebiet. Zudem kam es zu Nachbarbeschwerden. Gegen die Nutzungsuntersagung erhob die Wohnungseigentümerin Klage. Sie führte an, die Wohnung als Boardinghouse zu vermieten und nicht als Ferienwohnung oder Urlaubsappartement antivirus programm kostenlosen vollversion chip windows 10. Somit liege eine Wohnnutzung vor. Das Verwaltungsgericht Hannover sah dies anders und hielt die Nutzungsuntersagung daher für rechtmäßig. Da das Gericht die Berufung nicht zuließ, beantragte dies die Wohnungseigentümerin need for speed to download.

Rechtmäßige Untersagung zur Nutzung der Wohnung als Boardinghouse

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg ließ die Berufung nicht zu Christmas pictures to. Die Untersagung zur Nutzung der Wohnung als Boardinghouse sei rechtmäßig. Es liege keine Wohnnutzung vor. Eine Wohnnutzung erfordere unter anderem eine auf Dauer angelegte Häuslichkeit eps datei kostenlos. Daran fehle es hier. Es liege auf der Hand, dass durch eine maximale Aufenthaltsdauer der Gäste von fünf Tagen keine auf Dauer angelegte Häuslichkeit begründet werden könne download apple watch 3 dials.

Nutzung der Wohnung als kleiner Beherbergungsbetrieb setzt Genehmigung voraus

Ob die Nutzung der Wohnung als kleiner Betrieb des Beherbergungsgewerbes gemäß § 3 Abs. 3 Nr. 1 BauNVO zulässig ist, sei nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts unerheblich linux mint youtube videos downloaden. Die darin liegende Nutzungsänderung sei nämlich genehmigungspflichtig. Die Genehmigungsfähigkeit sei angesichts der Störungen der Wohnruhe der Nachbarn durch den ständigen Gästewechsel auch nicht offensichtlich Download n64 games for pc for free.

Quelle: https://www.kostenlose-urteile.de