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Homeoffice und Steuern: Kosten absetzen

In Zeiten von Corona ist das Arbeiten zuhause, heute allgemein „Homeoffice“ genannt, für viele und oft schon seit Wochen zum Alltag geworden. Deswegen hier ein Überblick, welche Kosten dafür steuerlich absetzbar sind ea fussball manager download kostenlos.

Häusliches Arbeitszimmer 1: Berufsmittelpunkt

„Homeoffice“ gehört für viele schon seit Wochen zum Alltag © Karolina Grabowska auf Pixabay.com

Wird ein im Haushalt abgetrennter Raum als Arbeitszimmer genutzt und ist dieses Zimmer büromäßig ausgestattet, kommt es darauf an, ob dieses Zimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit darstellt download instagram images original size. Also wie klassischerweise bei Selbständigen, die ihrer Tätigkeit ausschließlich von zuhause aus nachgehen und dafür einen separaten Raum nutzen. In diesem Fall können alle Aufwendungen für Miete und Nebenkosten geltend gemacht werden; natürlich nur anteilig im Verhältnis zur Gesamtgröße (Fläche) der Wohnung agricultural simulator 15. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass der Anteil der Privatnutzung dieses Raumes gering bleibt. Es gilt die Faustregel: 90 Prozent berufliche Nutzung, maximal 10 Prozent Privatnutzung arriba herunterladen.

Der Überprüfbarkeit durch das Finanzamt sind hier jedoch naturgemäß Grenzen gesetzt: In welchem Umfang der Selbständige dieses Hausbüro ggfls Memory game for free. mit Telekommunikation, Schreibarbeiten oder Medienkonsum tatsächlich privat nutzt, ist letztlich nicht überprüfbar. Jedoch gilt es, schwerwiegende Auffälligkeiten zu vermeiden Buy and download movies online. Beispiel: Steht bei einer Überprüfung etwa eine doppelliegige Klappcouch für Gästebesuche im Arbeitszimmer, führt das regelmäßig zur Ablehnung dieser Anteilskosten durch das Finanzamt chrome google downloaden. Das ist auch durch die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) bestätigt. Der BFH: Aufwendungen für „einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der mit einem nicht unerheblichen Teil seiner Fläche auch privat genutzt wird“ können gemäß dieser Rechtsprechung als Betriebsaufwendungen oder Werbungskosten nicht berücksichtigt werden download – jetzt herunterladen barrierefrei pdf 211 kb.

Häusliches Arbeitszimmer 2: Kein Berufsmittelpunkt

Ist das Arbeitszimmer dagegen nicht der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit und kann man glaubhaft machen oder nachweisen (z.B minecraft city. Arbeitgeberbescheinigung), dass für einen erheblichen Teil der Berufsausübung kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, sind solche anteiligen Miet- und Nebenkosten für ein häusliches Arbeitszimmer grundsätzlich anteilig als Werbungskosten absetzbar – jedoch gedeckelt bei einer Obergrenze von 1.250 Euro / Jahr herunterladen. Wichtig in jedem Fall: der Raum muss abgetrennt sein. Flächenanteilige Kosten für eine Arbeitsecke in einem sonstigen Raum können nicht als Werbungskosten geltend gemacht /anerkannt werden.

Allerdings und in Zeiten von Corona bei Paaren z.Zt. nicht selten: Nutzen zwei Arbeitnehmer dasselbe häusliche Arbeitszimmer, können beide die räumlichen Aufwendungen geltend machen.

Sachaufwendungen, Ausstattung

Für Aufwendungen zur Anschaffung von notwendigem Mobiliar und Kosten für technische Arbeitsgeräte gilt unterschiedslos: Solche Aufwendungen können vollständig geltend gemacht werden. Das gilt sogar für den Fall, dass tatsächlich nur eine nicht abgetrennte Arbeitsecke oder auch nur der Esstisch als Arbeitsplatz genutzt wird. Jedoch gelten hier die allgemeinen steuerlichen Abschreibungsregeln.

Gegenstände bis zur Höhe von zur Zeit 800 Euro (netto) können vollständig im Jahr der Anschaffung steuermindernd geltend gemacht werden. Teurere Anschaffungen dagegen müssen über mehrere Jahre abgeschrieben werden, d.h. in jedem Steuerjahr kann nur ein Teil der jeweiligen Anschaffungskosten steuermindernd eingesetzt werden. Über wieviele Jahre die Abschreibung zu verteilen ist, hängt von der Art der angeschafften Sache ab; nämlich wie die Finanzbehörden die jeweilige „übliche“ Nutzungsdauer festgelegt haben (amtliche Afa-Tabelle). Z.Zt. gilt etwa: Büromöbel 13 Jahre; Fernseher 7 Jahre; Fax-Gerät 6 Jahre; Handy 5 Jahre; PC/Laptop/Notebook 3 Jahre.

Telekommunikations- / Internetkosten, insoweit die häuslich-privaten Anschlüsse auch dienstlich genutzt werden, können pauschal in Höhe von 20 Prozent der Rechnungsbeträge geltend gemacht werden, maximal jedoch mit 20 Euro je Monat.

(ka)