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Dresscode beim Vorstellungs- gespräch

Den Spagat zwischen over- und underdressed meistern

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat die erste große Hürde erfolgreich bewältigt ©Flickr

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat die erste große Hürde erfolgreich bewältigt. Nun gilt es, sich dem Arbeitgeber von seiner besten Seite zu präsentieren. Neben einer guten Vorbereitung entscheidet beim persönlichen Gespräch auch der erste Eindruck, den der Personaler vom zukünftigen Angestellten hat. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die äußere Erscheinung. Schließlich soll das Outfit auch zur Position und Branche passen.

Ob Mann oder Frau: Insbesondere Bewerber, zu deren zukünftigen Aufgaben der Kundenkontakt zählt, sollten sich vorher Gedanken um ihr Outfit machen: Folgt man der Meinung der Knigge-Expertin Katharina Starlay, wird die Qualität der Kleidung von Kunden unterbewusst auf die zu erwartende Qualität der Firmenleistung übertragen.

Männer: So wirken sie stilbewusst und souverän

Klassisch-elegant mit Krawatte und Anzug oder lässiger in Karohemd und Sakko? Was angemessen ist, darüber entscheidet letztlich die Branche und die Position: Bei Banken, Versicherungen oder in Anwaltskanzleien sowie in Führungspositionen ist ein Anzug in gedeckten Farben oft Pflicht. Bei einem Praktikum oder einem Job in der Kreativ- und Kulturbranche sind die Vorgaben beim Dresscode nicht ganz so streng. Hier macht Mann auch im Freizeithemd einen guten Eindruck – dabei gilt es lediglich, sich für ein Shirt aus einem pflegeleichten und hochwertigen Material zu entscheiden. Verrutscht das Hemd oder knittert es, fühlt sich der Bewerber meistens nicht wohl in seiner Haut – und das ist wichtig, um das Gegenüber von seinen Kompetenzen zu überzeugen. Denn ob Mann oder Frau: Wer sich in seiner Kleidung wohlfühlt, wirkt souverän und kann sich voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren.

Frauen: Dos und Don’ts

Selbstbewusstes Auftreten beim Vorstellungsgespräch, macht die Aussicht auf den Jog größer. ©Flickr

Sein Outfit selbstbewusst zu präsentieren, geht jedoch nicht damit einher, es zu übertreiben. Ein zu tiefes Dekolleté, High Heels oder zu starke Schminke – gerade Frauen können einiges falsch machen. Wenn die Wahl auf ein Kostüm oder ein Etuikleid mit einem farblich dazu passenden Blazer fällt, sollten dieses mindestens knielang sein. Zu viel Haut zu zeigen, zählt neben schmutzigen Fingernägeln oder Flipflops zu den No-Gos beim Bewerbungsgespräch – und das unabhängig von Branche oder Position.

Vorsicht ist geschlechterunabhängig bei der Wahl der Farben geboten: Einer Studie zufolge sollten sowohl Frauen als auch Männer rote Kleidung besser vermeiden. Herren in roten Oberteilen wirken demnach schnell aggressiv auf ihren Gesprächspartner, während männliche Personaler Frauen in roter Kleidung zwar attraktiv, aber auch bedrohlich finden. Eine Orientierung bietet folgende Regel: Wer unten dunkle und oben helle Farben trägt, lenkt den Blick ins Gesicht und unterstreicht das Gesagte.

Was im Detail angemessen ist, verrät meist schon ein Blick auf die Website des Unternehmens.

Sepp Spiegl