Beruf

Ein gläsernes Tierreich, aus der Flamme geboren

Elefanten, Giraffen und Kamele, Eisbären und Pinguin, aber auch Igel, Eichhörnchen, Hasen und mächtige Hirsche: Das Tierreich von Andreas und Eva Fuchs in Drachselsried im Bayerischen Wald würde jeden Zoobesucher zum Staunen bringen. Doch die Tiere, die Besucher in der Tierwelt des gebürtigen Thüringers begeistern, sind aus Glas.


Die Geschichte hinter dem Markennamen Vitra

Der Name des Möbelherstellers geht gerade nicht auf den Familiennamen des Gründers zurück. Der hätte für Irritationen gesorgt. Was hat ein Großteil der besten Konferenzräume der Welt mit dem Bundestag gemeinsam? Die Konferenzteil­nehmer und Abgeordneten sitzen auf ­Stühlen von Vitra. Währenddessen sitzt die Zentrale der Vitra AG nach wie vor in der Schweiz, wo die Marke ihren ­Ursprung hat.


Absehen vom Fahrverbot nur bei tragfähigen Feststellungen zum Vorliegen einer besonderen Härte

Das Überschreiten der zulässigen Höchst­geschwindigkeit um mind. 41 km/h indiziert grundsätzlich die Verhängung eines Fahrverbots von einem Monat. Davon kann nur abgesehen werden, wenn Anhaltspunkte für eine außergewöhnliche Härte vorliegen. Der Verlust des Arbeitsplatzes kann im Einzelfall eine solche unverhältnismäßige Härte darstellen. Dies bedarf jedoch der ausführlichen Begründung und Darlegung der zugrundliegenden Tatsachen.


Was man über Palmöl wissen sollte

Palmöl ist in vielen Dingen des Alltags enthalten: in Wasch-, Putz-, Lebensmitteln und Kosmetikprodukten. Wo kommt es her? Vor allem aus Indonesien und Malaysia. Warum leistet Palmöl einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Öl- und Fettgewinnung? Es ist das pflanzliche Fett mit dem höchsten Flächenertrag pro Hektar.


Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik darf vor Virenschutzsoftware von Kaspersky warnen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik darf vor Virenschutzsoftware der Firma Kaspersky warnen. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln heute entschieden und damit den Eilantrag eines in Deutschland ansässigen Unternehmens aus der Kaspersky-Gruppe abgelehnt.


Der Campus lebt wieder

An deutschen Hochschulen sind über 400.000 ausländische Studierende immatrikuliert. Vom Wegfall der Präsenzveranstaltungen wegen der Pandemie waren sie besonders betroffen. Für ausländische Studierende war es mühsamer, Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen, die Möglichkeiten, außerhalb des Unterrichts Deutsch zu sprechen, waren sehr eingeschränkt.


Immer gut behütet

Mehr als 200 Hüte schlummern heute in einem Landshuter Altstadt-Wohnhaus. Dort hat die gelernte Herrenschneiderin Sylvia Mercedes Steinbart inmitten der Coronazeit mit großem Erfolg ein altes Handwerk wiederbelebt: Sie gründete im Herzen des historischen Zentrums ihre eigene Hutmanufaktur. Atelier und Werkstatt entstanden aus einer Leidenschaft heraus.


Ausbildung für eine gläserne Zukunft

“Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche aus Meerespflanzen, 5 Teile Kreide – und du erhältst Glas.” Dieses Rezept ist über 2.700 Jahre alt und wurde in der Keilschrift-Bibliothek des assyrischen Königs Ashurbanipal gefunden. Entdeckt wurde die Glasherstellung vermutlich schon vor mehr als 7.000 Jahren durch Zufall. Noch immer aber hat der transparente Werkstoff nur einen Bruchteil seiner Geheimnisse und Möglichkeiten preisgegeben.


Wie der “Schnitzer-Sepp” Holz zum Leben erweckt

Die uralte Handwerkskunst der Holzschnitzerei verlangt viel Geschicklichkeit, Fingerspitzengefühl und räumliches Denken. Dass er all das mitbringt, erkannte Josef Meindl, den sie in seiner niederbayerischen Heimat den “Schnitzer-Sepp” nennen, schon zu Schulzeiten im Werkunterricht. Und deshalb verließ er als junger Mann den Pfad, der eigentlich für ihn vorgesehen war: Er machte eine Ausbildung als Holzbildhauer statt den Bauernhof der Eltern zu übernehmen.


Willi Reiche: 70 Kunstmaschinen aus zwei Jahrzehnten

In Wachtberg bei Bonn ist Willi Reiche seit 1982 künstlerisch tätig und kann auf eine Vielzahl Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in sieben Bundesländern sowie im Ausland (CH, NL, UK) zurückblicken. Seit 1998 hat sich Reiche gänzlich der Kinetik verschrieben, mit Ausnahme einer über fünf Meter hohen Drachenskulptur aus Gratschrott, die im Rahmen eines Schulprojektes 2019 entstanden ist. Der Drache „Godart“, der im Drachenfelser Ländchen auf der Mittelinsel eines Kreisverkehrs in Berkum gen Siebengebirge blickt, ist auf Initiative des Fördervereins für Kunst und Kultur in Wachtberg e. V. anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde Wachtberg (NRW) entstanden.