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Reisen und Touren

Die Macht der Mythen

Toulouse verdankt seinen Beinamen “Ville rose” (rosafarbene Stadt) den hier verwendeten Ziegeln. Diese Ziegel heißen im Midi-Toulousain “Brique foraine” und führen ein antikes Erbe bis heute fort. Sie verleihen den Fassaden warme Farben, von sanftem Rosa bis hin zu leuchtendem Orange. Die Stadt ist ein touristischer Fixpunkt im Herzen des französischen Südwesten. Toulouse lädt Sie ein, seine zweitausendjährige Geschichte zu entdecken: gestern noch Hauptstadt der Westgoten, heute Hauptstadt der Aeronautik und der Weltraumfahrt.


“Zwischen Hühnerstreicheln und Chicken-Nugget”

Überraschung in der Einöde. Hoch oben auf dem Hunsrück, sozusagen in der Mitte von nirgendwo, gibt es einen Tier- und Erlebnispark von besonderer Qualität. Betrieben von Remo Müller und einer kleinen, ehrgeizigen Truppe werden hier vor allem Tiere gehalten, für die anderswo kein Raum mehr beteht. Und nicht nur das – jede einzelne Kreatur wird sinnvoll beschäftigt. Kein Wunder, dass nicht wenige Schulen Besuche hier oben bereits in ihr Unterrichtsprogramm aufgenommen haben. Zudem aufgepasst: Kunst und Kulinarik kommen auch nicht zu kurz.


Diesel-Fahrverbote auch in Köln und Bonn

Das Verwaltungsgericht (VG) Köln hat mit einem heute verkündeten Urteil entschieden, dass die Stadt Köln ab April 2019 ein zonenbezogenes Fahrverbot einführen muss. Dies betrifft in der aktuellen Grünen Umweltzone 2012 Dieselkraftfahrzeuge mit Euro-4-Motoren und älter sowie Benziner der Klassen Euro 1 und 2. In einem weiteren Urteil entschied das VG Köln, dass auch die Stadt Bonn ab April 2019 streckenbezogene Fahrverbote einführen muss. Dies betrifft auf der Straße Belderberg Dieselkraftfahrzeuge mit Euro-4/IV-Motoren und älter sowie Benziner der Klassen Euro 1 bis 3. Auf der Reuterstraße muss das Fahrverbot für Dieselkraftfahrzeuge mit Euro-5/V-Motoren und Benziner der Klassen Euro 1 und 2 erfassen.


Tiefer Schmerz in Stein gehauen

Vor 100 Jahren, am 11. November 1918 endete mit dem Waffenstillstand der 1. Weltkrieg. Trauer und Schmerz – Käthe Kollwitz verdichtete in ihrer Kunst menschliche Dramen. Zu den ersten Opfern im Ersten Weltkrieg gehörte ihr Sohn Peter. Ihr Leiden gestaltete sie in Stein: “Trauernde Eltern” dokumentiert die innere Erstarrung auf dem deutschen Soldatenfriedhof Vladslo in Belgien. Die zwei sind ein einziges Bild unendlicher Trauer, ein trauerndes Elternpaar. Käthe Kollwitz, die große Zeichnerin vor allem der kleinen und geknechteten, im Schatten des Lebens stehenden Menschen hat es geschaffen und ihm zugleich auch diesen Namen gegeben.


Die Hölle im Hürtgenwald

Hürtgenwald – für viele Deutsche und Amerikaner auch 74 Jahre nach den brutalen Schlachten 1944/45 in der Eifel noch immer das Synonym für die Schrecken des Krieges. Besonders schlimm ging es seinerzeit in der “Allerseelenschlacht” zu. Vereinzelt spross allerdings auch das Pflänzchen Menschlichkeit.


Ein Friedhof zum Totlachen

Auf dem „lustigsten Friedhof Europas“ im Tiroler Kramsach bleibt das Lachen zuweilen im Hals stecken. Gerade noch mitten im Leben und im nächsten Augenblick schon nicht mehr. So eng können Zeit und Ewigkeit beieinander liegen. Lapidar und ohne Umschweife berichtet die Grabinschrift: „Hier fiel Jakob Hosenknopf vom Hausdach in die Ewigkeit“. Eine andere, ähnlich kurz und in Tiroler Mundart: „Bruckle gonga, Bruckle brocha, obigfolla und versoffa“. Noch kürzer eine dritte über einen Obstpflücker: “Aufiggschtieg’n, obagfall’n, hin gwes’n“. Schließlich ereilte auch einen Bergwanderer sein unerwartetes Schicksal: „Der Weg in die Ewigkeit ist nicht weit. Um 4 Uhr ging er fort, um 10 Uhr war er dort“.


Hart wie ein Drache…

Mechelen, eine malerische kleine Stadt zwischen Brüssel und Antwerpen mit großer Vergangenheit und staunenswerter Gegenwart. Einst residierte hier Margarete von Österreich als Statthalterin der Spanischen Niederlande. Heute gründet der internationale Bekanntheitsgrad auf der Tatsache, die älteste und weltweit berühmteste Glockenspieler-Schule in ihren Mauern zu beherbergen. Ein besonderer Genuss für Besucher und Musikliebhaber sind die mit den Händen gespielten Konzerte vom Glockenturm der St.-Rombout-Kathedrale an den Montagabenden zwischen Ende Juni und Anfang September.


Virtuelle Zeitreise in die “Welt der Römer”

Vom ostbayerisch-oberösterreichischen Donauraum verteidigten die Römer vor 2.000 Jahren einst ihr Reich gegen die Germanen. Jetzt können Touristen erstmals eine multimediale Entdeckungstour durch die große Geschichte machen.


Holiday im Eis

Ist das nicht ein Bild für die Götter? Wenn eine von blühendem Grün überzogene Landschaft am Horizont verschmilzt mit den gezackten Gipfeln einer Gebirgskette, auf der puderzuckriger Neuschnee seine nächtlichen Spuren hinterlassen hat. Und die davor sich ausbreitende Ebene zerteilt wird von einem Fjord, auf dem vom Salzwasser fantasievoll zurechtgestutzte Eisberggiganten in strahlendem Weiß dem offenen Meer entgegen treiben. Und wenn schließlich im Vordergrund ein von vulkanischer Bodenheizung aufgewärmtes Wasserbecken bei angenehmer Körpertemperatur dampfend für unerwartete Badefreuden sorgt und dadurch das Wohlbefinden an Leib und Seele auf die Spitze treibt. Ohne Übertreibung ist dies ein Ort, der es als wahrscheinlich erscheinen lässt, dass ihn einst auch die nordischen Götter nach Erledigung ihrer jeweiligen Amtsgeschäfte zur Entspannung für sich zu nutzen wussten.


Auf den Spuren von 007

In den Apuanischen Alpen bildete sich vor ca. 200 Millionen Jahren aus Kalk Sedimenten der berühmte Carrara Marmor. Die Marmorsteinbrüche in Carrara sind weltbekannt. Bereits Michelangelo beschaffte sich das Ausgangsmaterial für seine Werke in der Gegend um Carrara. Einer der bekanntesten Steinbrüche ist Fantiscritti oberhalb von Carrara. Dieser ist sowohl in Höhlen im Berg als auch auf der Bergspitze für Besucher zugänglich.