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Wer war Nikolaus von Myra ?

Nikolaus von Myra (1294)

Nikolaus wurde, der Überlieferung zufolge, von seinem Onkel, Bischof Nikolaus von Myra, im Alter von 19 Jahren zum Priester geweiht und als Abt im Kloster von Sion – heute untergegangener Ort, Namensgeber eines katholischen Titularbistums – nahe seiner Heimatstadt eingesetzt. Als seine Eltern an der Pest starben, erbte Nikolaus ihr Vermögen und verteilte es an Arme: so bewahrte er mehrere junge Frauen aus seiner Nachbarschaft in seiner Heimatstadt Patara vor der Prostitution, indem er heimlich Geld durchs Fenster – oder durch den Kamin in die darin aufgehängten Socken – warf, und damit für eine ausreichende Mitgift sorgte. Deshalb gilt Nikolaus als Spender guter Gaben und Freund der Kinder. Eine sehr alte Fassung der Legende behauptet, er habe das Geld seinen Eltern gestohlen, was an eine spätere Geschichte von Franziskus erinnert.

Nach dem Tod seines Onkels pilgerte Nikolaus ins Heilige Land,anschließend wählte die (im Südosten der heutigen Türkei gelegene) Gemeinde Myra ihn zum neuen Bischof. Die Legende zeichnet ihn als temperamentvollen Streiter und zugleich als Mann der fähig war, diplomatisch zu vermitteln und Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Bei einem Aufstand von in Phrygien stationierten germanischen Söldnern soll er in Myra hohen Offizieren aus Konstantinopel begegnet sein, bei denen er nachhaltigen Eindruck hinterließ.

Drei zu Unrecht gefangen gehaltene Feldherrn konnte er – wiederum der Überlieferung zufolge – wundersam befreien, indem er im Traum dem Kaiser erschien und um ihre Befreiung bat; in anderer Version rettete er sie, indem er dem Henker das Schwert entwand. Deshalb wurde er zum Patron der Gefangenen. Aber Nikolaus rettete auch Schiffbrüchige, weshalb ihn die Seefahrer  ebenfalls zu ihrem Schutzherrn erkoren. Um ein in Seenot geratenes Schiff mit drei Pilgern zu retten, die von Ephesus (heute berühmte Ruinen bei Selçuk) aus gesegnetes Öl zu einer bestimmten Kapelle bringen wollten, beruhigte er den Sturm und brachte das Schiff sicher in den Hafen. Wunder über Wunder: Drei ermordete und von Kannibalen bereits in einem Fass zu Pökelfleisch verarbeitete Knaben erweckte er wieder zum Leben. Hintergrund dieser Legende ist wohl das um den Nikolaustag üblich gewesene Schlachten vor Weihnachten. Er zerstörte Tempel der Heidengöttin Diana (römisch)/Artemis (griechisch), die in den Küstenorten Lykiens als Patronin der Seefahrer verehrt wurde; ihr Tempel in Myra war der größte und prunkvollste. Nikolaus’ Gedenktag 6. Dezember ist übrigens Dianas Geburtstag. Während der bald einsetzenden Christenverfolgung wurde er um 310 gefangen genommen und gefoltert.

325 nahm Nikolaus am 1. Konzil von Nicäa teil. Überliefert ist, wie er kämpferisch gegen die falsche Lehre des Arianismus vorging. Die Legende erzählt, dass er deren Verfechter Arius während des Konzils geohrfeigt habe. Auch mit seinem Freund Bischof Theognis von Nicäa (dem heutigen Íznik)-, der den Auffassungen des Arius zuneigte, führte Nikolaus heftige Diskussionen. Am Ende jedoch gehörte Theognis zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses von Nicäa. Lassen wir über unserem Zorn die Sonne nicht untergehen, zitiert später Andreas von Kreta den Vermittler Nikolaus.

Vom 15. Jahrhundert an verbreitete sich die Legende von den Getreidehändlern: Nikolaus erbat bei einer Hungersnot in Myra von jedem der für den Kaiser in Rom bestimmten Schiffe nur 100 Scheffel und versicherte, dass durch sein Gebet nichts bei der Ablieferung fehlen werde, was sich – so wird berichtet – bewahrheitete. Nikolaus aber konnte seine Gemeinde auf Jahre hinaus ernähren und sogar Saatgut austeilen.

Gesicherte historische Nachrichten über das Leben und Wirken von Nikolaus gibt es nicht. In der Überlieferung vermischten sich Nachrichten über einen Abt Nikolaus von Sion nahe Myra und solche über den Bischof Nikolaus aus dem nahen Pinara bei Minare nahe Fethiye.

Bischof Nikolaus bewahrte drei unschuldig zum Tod Verurteilte vor der Hinrichtung, indem er dem Scharfrichter das Schwert aus der Hand riss. (Stratelatenwunder (Altartafel in der Kirche St. Mariae in Mühlhausen in Thüringen)

Der Kult um Nikolaus entwickelte sich zu Beginn des 6. Jahrhunderts. Kaiser Justinian weihte ihm Mitte des 6. Jahrhunderts eine Kirche in Konstantinopel – dem heutigen Ístanbul, in der auch einige Reliquien verwahrt wurden. Der Kult verbreitete sich auch in Griechenland, wo Nikolaus als Hyperhagios, Überheiliger, verehrt wird, und kam dann in die slawischen Länder. Über die byzantinische Tradition wurde Nikolaus einer der am meisten verehrten Heiligen Russlands, er folgt im Osten in der Verehrung unmittelbar nach Maria. Nikolaus wurde einer der beliebtesten Volksheiligen mit vielen legendären Erzählungen, die vor allem seine menschenfreundliche und hilfsbereite Art bezeugen. Sein aufgebrochener, leerer Sarkophag wird noch heute in der wieder hergestellten Nikolaus-Basilika in Demre von Wallfahrern der Ostkirche verehrt.

In Rom zog der Kult im 8. Jahrhundert ein und verbreitete sich dann zunehmend auch in Süd- und Mitteleuropa. Schon der Friesen-Missionar Liudger baute, der Überlieferung nach, die erste deutsche Nikolauskapelle im münsterländischen Billerbeck. 972 brachte Kaiserin Theophanu anlässlich ihrer Hochzeit mit Kaiser Otto II. Reliquien aus Byzanz mit; sie befinden sich seit 1058 in der Nikolaus geweihten Kapelle am südlichen Seitenschiff des Domes in Worms. Um 980 entstand die  Nikolauskirche im Kloster Brauweiler. Im April 1087 wurden die Gebeine von Nikolaus, dem Patron der Seefahrer, von mit drei Schiffen angereisten aus dem italienischen Bari angereisten Abenteurern aus dem Marmorgrab der Nikolaus-Basilika in Myra entwendet und in ihre Heimatstadt gebracht. Dort errichtete man auf den Trümmern des byzantinischen Gouverneurspalastes die monumentale Basilika S. Nicola, die Papst Urban II. 1098 weihte. 1090 brachte der Kreuzzugsteilnehmer Aubert de Varangéville aus Bari ein Fingerglied der Segenshand des mittlerweile heilig Gesprochenen nach Port – dem heutigen St-Nicolas-de-Port – in Lothringen. Die dort errichtete Kirche wurde ein bedeutendes Wallfahrtsziel. Vom 11. bis zum 16. Jahrhundert wurden nördlich der Alpen mehr als 2200 Kirchen nach Nikolaus benannt.

Nikolaus ist, nicht zu vergessen, auch Patron der Pfandleiher und Bankiers. Grund dafür ist die Legende um das Geld, das ein Christ höher stellte als sein Versprechen: Ein Christ versprach einem Juden, der ihm Geld geliehen hatte, im Beisein des heiligen Nikolaus, das Geld pünktlich zurückzuzahlen. Aber er tat es dann nicht, sondern behauptete, den Betrag längst zurückgegeben zu haben. Als es in einer Gerichtsverhandlung zum Schwur kam, benutzte der Betrüger einen Trick: Er versteckte das Geld im Inneren eines Stabes und bat den Juden, den Stab zu halten, damit er die Hände für den Schwur frei halten könne. Danach schwor er, dass der Jude das Geld habe, nahm dann den Stab wieder und verließ mit dem Geld darin das Gerichtsgebäude. Zur Strafe kam der Christ danach unter einen Wagen und starb. Der jüdische Geldverleiher zeigte sich großzügig: er wollte das ihm gehörende Geld nur nehmen, wenn Nikolaus den Christen wieder zum Leben erwecke, was dann auch geschah, woraufhin der Jude sich zum Christentum bekehrte.

Belegt ist, das Nikolaus seit 1555 als Gabenbringer für Kinder gilt

Im 14. Jahrhundert entstand der Brauch des Bischofsspieles in Klosterschulen, wo ein Schüler für einen Tag – zuerst am Tag der Unschuldigen Kindlein, dann am Nikolaustag – als Bischof fungieren durfte; in der Schule des Klosters Montserrat wird dieser Brauch bis heute gepflegt. Daraus entstand, dass Nikolaus die Kinder beschenkt, seit 1555 ist die Figur als Gabenbringer für Kinder belegt. Nikolaus gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Ansatzpunkte für das Brauchtum und seine zahlreichen Patronate finden sich in den Legenden. Als Gegenpol zum gütigen Nikolaus, der die Kinder beschenkt, bekam er in verschiedenen Ländern seit dem 17. Jahrhundert böse Begleiter zur Seite gestellt: in Deutschland Knecht Ruprecht, in Frankreich Père Fouettard, in der Schweiz Schmutzli, in Österreich und Bayern den Krampus, der mit Bocksfuß, Teufelsfratze und Kettenrasseln die weniger Braven einschüchtern soll, in Luxemburg den Housecker, in den Niederlanden den Zwarte Piet, der einen gezähmten Teufel darstellen soll. In der Gegend um Berchtesgaden sind noch wildere Erscheinungsformen als Volksbrauch geläufig: die mit Stroh verkleideten Perchten oder Buttnmandl. Am 6. Dezember wurde früher das Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Matthäusevangelium 25, 14 – 23) erzählt: Drei Knechten wird jeweils Geld anvertraut. Jeder muss Rechenschaft ablegen, was er damit gemacht hat. Der bekannte Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien, geht darauf zurück. Ursprünglich war der Nikolaustag – nicht Weihnachten – der Tag der großen Bescherung mit Geschenken; in einigen Ländern ist er dies heute noch.

Schiffchensetzen nennt man den seit dem 15. Jahrhundert bekannten Brauch, bei dem Nikolausschiffe aus Papier gebastelt werden, in die Nikolaus seine Gaben legen soll. Hintergrund dafür dürfte sein Patronat für Schiffer sein – auch heute noch findet sich auf vielen Handelsschiffen ein Bildnis von Nikolaus. Das Nikolausschiffchen wurden später durch Stiefel, Schuhe oder Strümpfe abgelöst, die am Nikolausabend von den Kindern vor die Tür gestellt werden und die über Nacht von ihm mit Süßigkeiten gefüllt werden. Diese Sitte basiert auf der Legende von den drei Jungfrauen, die nachts von Bischof Nikolaus beschenkt wurden.

Als kyndisch Ding lehnte Martin Luther die Legende um Nikolaus in einer Predigt zum Nikolausfest 1527 ab. Doch trotz seiner Widerstände gegen den katholischen Kult ließ Luther Nikolaus als Gabenbringer noch einige Zeit neben dem von ihm bevorzugten Christkind in seiner Familie gewähren. In einer Haushaltsrechnung aus dem Jahr 1535 sind Ausgaben für 135 Nikolausgeschenke an die von Luther und seiner Frau Katharina betreuten Kinder sowie Jahrmarktsgeschenke für das Gesinde aufgeführt. So konsequent, wie Luther den Nikolausbrauch am 6. Dezember bekämpfte, versuchte er, das Beschenken durch das Christkind am 25. Dezember zu beleben, seitdem wurde die Bescherung in vielen – auch in katholischen – Ländern auf Weihnachten verlegt.

Der Weihnachtsmann mit weißem Bart und rotem Gewand, der den Kindern am Heiligen Abend die Geschenke überreicht, geht auf den niederländischen Sinterklaas zurück, dessen Tradition holländische Auswanderer nach Nordamerika mitbrachten, wo er als Santa Claus bedeutsam wurde. Der Karikaturist Thomas Nast zeichnete ihn erstmals im Jahr 1862 für Harper’s Weekly als eine kleine Elfe, die im Amerikanischen Bürgerkrieg die in der Union verbliebenen Nordstaaten unterstützt. In den folgenden 30 Jahren benützte Nast seine Figur immer wieder, nach 1880 erhielt sie auch den roten Mantel. In den 1920er-Jahren verwendete die Firma Coca Cola Santa Claus im Stil von Nasts Figur und in ihren Firmenfarben für Anzeigen. Das heute gewohnte Bild des beleibten, freundlichen Nikolaus wurde spätestens 1915 von der US-amerikanischen Mineralwasserfirma White Rock zu Werbezwecken erfunden. Für die weltweite Verbreitung dieses heute gewohnten Bildes des Nikolaus sorgte dann wieder Coca Cola ab 1931.

In Bari wurde neben Kirchen und einem Platz auch das moderne Fußballstadion nach Nikolaus benannt. Das Bild des Weihnachtsmanns, der mit einem von Rentieren gezogenen Schlitten um die Welt fliegt und seine Geschenke verteilt, geht angeblich zurück auf ein 1823 anonym veröffentlichtes Gedicht mit dem Titel The Night before Christmas. Auch in liberalen islamischen Familien beschenkt Noel Baba die Kleinen. In der Türkei ist Noel Baba für eher weltlich eingestellte Familien das Symbol, sich am Silvesterabend zu beschenken und den Übergang ins neue Jahr zu feiern. In großen Kaufhäusern verteilen dann als Noel Baba verkleidete Angestellte Süßigkeiten an die Kunden.

Die frühmittelalterliche Nikolaus-Basilika in Myra – dem heutigen Demre – enthält das leere Grab von Nikolaus

Die frühmittelalterliche Nikolaus-Basilika in Myra – dem heutigen Demre – enthält das leere Grab von Nikolaus. Die früheste Kirche über dem Bischofsgrab in Myra wurde Mitte des 5. Jahrhunderts errichtet, die ältesten Teile des jetzigen Baus stammen aus dem 9./10. Jahrhundert. Russlands Zar Alexander I. ließ im Jahr 1853 die Kirche seines Landespatrons teilweise wiederherstellen, nachdem Überschwemmungen und Erdbeben Myra hatten versinken lassen. Der deutsche Archäologe Jürgen Borchardt trug von 1965 bis 1968 durch seine Arbeiten am Ort viel dazu bei, dass die Basilika mit Bodenmosaiken und die restaurierten Fresken wieder freigelegt wurde. Nach fünf Jahren Unterbrechung konnte der griechisch-orthodoxe Patriarch von Konstantinopel am 6. Dezember 2007 dort erstmals wieder einen Gottesdienst zelebrieren.

2012 entdeckten türkische Archäologen eine Unterkirche unter der heutigen Nikolaus-Basilika in Myra; nach ihrer Auffassung liegen dort die echten Gebeine von Nikolaus; die Gebeine aus dem Grab in der Basilika, die nach Bari gebracht wurden, seinen nur die eines dort bestatten Priesters gewesen.

Wohl wegen seines Patronats für – eigentlich unschuldige – Gefangene haben auch Diebe Nikolaus zu ihrem Patron erkoren. In Rom war die Kirche San Nicola in Carcere eine Gefängniskirche, die das päpstliche Privileg hatte, jedes Jahr zum Nikolausfest einen zum Tode Verurteilten zu begnadigen.

Die Basilika San Nicola (Basilika des hl. Nikolaus von Myra) ist eine Kirche in Bari mit dem Titel einer päpstlichen Basilika. Die Kirche wurde zwischen 1087 und 1106 für die aus Myra nach Bari überführten Reliquien des Heiligen errichtet und ist so heute noch ein bedeutendes Pilgerziel

In Fribourg in der Schweiz findet am 1. Samstag des Dezembers jedes Jahr das Nikolaus-Fest statt; Nikolaus ist Schutzpatron der Stadt, die Kathedrale birgt Reliquien und ist nach ihm benannt. 2009 kamen Teile dieser Reliquien nach Wolgograd in Russland. Reliquien besitzt auch die 1616 bis 1662 erbaute Konkathedrale San Nicolás de Bari in Alicante, wo er Stadtpatron ist. 2017 reisten die Gebeine von Nikolaus von Bari nach Russland und machten dort für zwei Monate in den großen Kathedralen des Landes Station; über 2,5 Millionen Gläubige nahmen stundenlanges Schlangestehen auf sich, um die Reliquien zu verehren. Kurienkardinal Kurt Koch, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, sah den Besuch der Reliquien als ein historisches Ereignis auf dem Weg zur Einheit der Kirchen an.

Russische Wissenschaftler haben 2014 das Gesicht des Heiligen anhand seiner Reliquien aus Bari rekonstruiert, seine Größe mit 1,67 Meter festgestellt und herausgefunden, dass er kein Fleisch gegessen hat. Eine innere Quetschung der Schädelhöhle sei wohl durch das lange Ausgesetztsein in der Kälte und Feuchtigkeit des Gefängnisses hervorgerufen worden.

Patron von Russland, Lothringen; von Amsterdam, Kanton und Stadt Fribourg in der Schweiz, Meran und Bari in Italien, Alicante in Spanien und New York; der Kinder, der Schüler, Mädchen, Jungfrauen, Frauen mit Kinderwunsch, Gebärenden und alten Menschen, der Ministranten, Feuerwehr, der Pilger und Reisenden; der Sinti und Roma, der Gefangenen, Diebe und Verbrecher, der Eigentümer und Bettler; der Seeleute, Schiffer, Fischer, Flößer, Schiffsbauer, Matrosen und Fährleute, der Kaufleute, Bankiers, Pfandleiher; der Richter, Rechtsanwälte und Notare, der Apotheker, Bauern, Bäcker, Müller, Korn- und Samenhändler, Metzger, Bierbrauer, Schnapsbrenner, Wirte, Weinhändler, Fassbinder, Parfümhersteller und -händler, Schneider, Weber, Spitzen- und Tuchhändler, Knopfmacher, Brückenbauer, Steinmetze, Steinbrucharbeiter, Kerzenzieher; für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände; gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe; (zweiter) Patron des Bistums Lausanne-Genf-Fribourg und des Bistums Bari-Bitonto.