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Mit dem Smartphone zur Kasse: Mobiles Bezahlen einfach erklärt

Im Jahr 2018 sind mehr als 40 Prozent aller E-Commerce-Einkäufe über ein mobiles Gerät abgewickelt worden © Pixabay.com

Im Jahr 2018 sind mehr als 40 Prozent aller E-Commerce-Einkäufe über ein mobiles Gerät abgewickelt worden. Die sogenannte Generation Z, das sind all jene, die zwischen den Jahren 1996 und 2010 geboren wurden, wünschen ein schnelles, komfortables wie sicheres Retail- und Banking-Erlebnis. Die Generation Z kann es sich heutzutage auch nicht mehr vorstellen, ohne Smartphone oder Internet auszukommen.

Dass hier natürlich alternative Zahlungsmöglichkeiten – etwa mit dem Smartphone – besonders gut ankommen, mag also keine Überraschung sein. Doch was wird benötigt, wenn man im Laden mit seinem Handy bezahlen will?

Für den Bezahlvorgang mit dem Smartphone wird eine entsprechende App benötigt

Möchte man mit seinem Smartphone den Einkauf im Supermarkt bezahlen, so benötigt man einen entsprechenden Mobilfunkvertrag oder eine Kreditkarte. Bevor man sein Smartphone in Richtung Kassenterminal hält, sind zudem noch ein paar Vorkehrungen zu treffen – so muss beispielsweise die Frage geklärt werden, mit welcher App man arbeiten möchte. Diese Frage wird aber oft mit Blick auf das Betriebssysteme des Geräts verwendet – für iOS gibt es ausschließlich Apple Pay, während man bei Android-Geräten auch Google Pay oder bankeigene Apps verwenden kann.

Wer das Android-Betriebssystem nutzt, kann – wie schon erwähnt – auf Google Pay zugreifen. Hier handelt es sich um eine kostenlose App, die im Google Pay-Store zur Verfügung steht. Jedoch ist eine Kreditkarte erforderlich. Denn bei Bezahlung mit der App wird die im Hintergrund angegebene Kreditkarte belastet. All jene, die ein iPhone verwenden, müssen die Apple Pay-App verwenden. Auch hier ist eine Kreditkarte erforderlich.

Nutzt man ein Samsung-Smartphone, so steht Samsung Pay zur Verfügung. Hier handelt es sich um eine eigene App für Samsung. Eine Kreditkarte ist nicht erforderlich – hier wird auf das zu hinterlegende Bankkonto zugegriffen.

So auch, wenn man sich für die von Netto auf den Markt gebrachte App entscheidet. Nutzt man die App des Discounters, so ist ebenfalls nur ein gewöhnliches Bankkonto zu hinterlegen.

Interessiert man sich also für den Bezahlvorgang mit dem Smartphone, so ist es wichtig, sich im Vorfeld mit den zur Verfügung stehenden Apps zu befassen. So muss zu Beginn erst einmal in Erfahrung gebracht werden, welche App überhaupt genutzt werden kann, da es hier – wie schon erwähnt – betriebssystemabhängige Unterschiede gibt.

Einfach, schnell und unkompliziert

Bargeld ade © Emilian Robert Vicol auf Pixabay

Das Smartphone, das mit einem sogenannten NFC-Chip ausgestattet sein muss, ist nur ein paar Zentimeter über das entsprechende Lesegerät, das natürlich ebenfalls NFC-fähig sein muss, zu halten. Wichtig ist, dass im Vorfeld die App gestartet wurde.

Die weiteren Schritte sind selbsterklärend. Hält man das Smartphone an die Kassa, so wird der entsprechende Betrag abgezogen. Ab einer bestimmten Summe ist eine Eingabe des Geheimcodes erforderlich. Wird der Betrag nicht überschritten, so kommt es zum automatischen Abbuchen ohne Eingabe eines Sicherheitscodes.

Ist der Bezahlvorgang mit jedem Smartphone möglich?

Doch kann mit jedem Smartphone bezahlt werden? Nachdem man die entsprechende App runtergeladen und installiert hat, ist das durchaus möglich. Jedoch ist im Vorfeld zu überprüfen, ob es auch einen entsprechenden NFC-Chip gibt. Als Alternative kann man hier beispielsweise auch auf die NFC-App zugreifen, sofern das Gerät nicht mit einem entsprechenden Chip ausgestattet wurde. Hat man jedoch ein eher neueres Smartphone, so braucht man sich keine Gedanken darüber machen. Apple hat bereits mit dem iPhone 6 begonnen, eine NFC-Schnittstelle einzubauen.

Dass sich nun der Bezahlvorgang mit dem Smartphone in den Mittelpunkt drängt, mag ebenfalls keine Überraschung sein. Aufgrund der Tatsache, dass auch das Interesse an den digitalen Währungen steigt, mag es sehr wohl nachvollziehbar sein, warum die Verwendung des Bargelds immer mehr in den Hintergrundrückt.

Kryptowährungen werden aber nicht nur im Zuge des Zahlungsverkehrs wahrgenommen, sondern auch gerne als Spekulationsobjekt gesehen. So kann man beispielsweise über News Spy in digitale Währungen investieren oder über bestimmte Börsen direkt Coins einer Kryptowährung, beispielsweise den Bitcoin, erwerben.

Vor allem auch deshalb, weil das Smartphone immer wichtiger wird und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist, mag es sehr wohl nachvollziehbar sein, warum es sich immer mehr in eine digitale Geldbörse verwandelt.

Sepp Spiegl