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Lamm-Gemüse-Tajine mit Couscous

Für 6 Personen benötigen Sie:

1,5 Kilogramm Lammkeule ohne Knochen,
5 Zwiebeln,
Olivenöl,
6 möglichst frische Knoblauchzehen,
2 rote Paprikaschoten,
2 kleine Zucchini,
1 Aubergine,
1 Kohlrabi,
4 Möhren,
1/2 Hokkaido-Kürbis,
400 Gramm Kichererbsen,
4 Teelöffel Ras el-Hanout (Couscous-Gewürz),
1/2 Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel,
1 Liter Gemüsebrühe,
500 Gramm Hirse,
Salz.

Und so bereiten Sie das Gericht zu:

Die Lammkeule

Am besten ist es, wenn Sie eine bereits entbeinte Lammkeule bekommen können. Andernfalls müssen Sie das Fleisch selbst vom Knochen lösen. Sie befreien das Fleisch von sämtlichem Fett und allen Sehnen. Anschließend schneiden Sie es in etwa drei mal drei Zentimeter große Stücke.

In einen großen Topf geben Sie Olivenöl. Im nächsten Schritt schälen Sie die Zwiebeln und schneiden sie in kleine Würfel. Sie kommen zu dem Olivenöl, in welchem Sie sie leicht anbräunen lassen. Dann geben Sie das Fleisch hinzu und braten es an. Es sollen sich leichte Röst-Aromen entwickeln, aber nicht verbrennen. Schälen Sie den Knoblauch, schneiden ihn in feine Scheiben und geben diese ebenfalls in den Topf. Braten Sie alles nochmals kurz an und gießen dann mit der Gemüsebrühe auf. Bevor Sie das Fleisch langsam weich köcheln lassen, würzen Sie mit dem Ras el-Hanout und dem gemahlenen Kreuzkümmel. Es wird sich jetzt der Duft des Orients in Ihrer Küche verbreiten. Rechnen Sie mit einer Garzeit von einer bis eineinhalb Stunden. Das Fleisch sollte dann weich sein.

Das Gemüse

In der Zwischenzeit bereiten Sie das Gemüse zu. Stellen Sie eine große Schüssel bereit. Sie waschen die Paprikaschoten, vierteln sie und entfernen das Kerngehäuse. Ab in die Schüssel. Die Zucchini werden ebenfalls gewaschen, der Länge nach halbiert und dann gehälftelt. Ab in die Schüssel. Die Aubergine waschen Sie und behandeln sie wie die Zucchini. Ab in die Schüssel. Die Möhren werden geschält und in fünf Zentimeter lange Stücke geschnitten. Ab in die Schüssel. Der Hokkaidokürbis wird gewaschen, halbiert und entkernt. (Geschält werden muss er nicht, da die Schale dieses Kürbisses mitgegessen werden kann) Schneiden Sie ihn in vier Zentimeter große Stücke. Ab in die Schüssel. Auch den Kohlrabi schälen Sie, halbieren ihn, legen die Hälften auf die Schnittflächen und schneiden ihn in etwa einen Zentimeter breite Scheiben. Ab in die Schüssel.

Die Kichererbsen aus der Büchse sind bereits vorgekocht und weich. Gießen Sie den Saft ab und stellen sie bereit. (Wollen Sie getrocknete Kichererbsen verwenden, müssen Sie diese bereits am Tag vorher vorbereiten. Sie benötigen nämlich 12 bis 24 Stunden Einweichzeit zuzüglich rund 90 Minuten Kochzeit)

Der Zieleinlauf

Ist das Fleisch im Topf weich geben Sie die Kichererbsen hinzu. Dann kommen je nachdem, wie lange die einzelnen Gemüse zum Garen brauchen, die Gemüsestücke hinzu. Sie beginnen mit dem Kohlrabi und den Möhren. Sollte zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, gießen Sie ruhig noch etwas Brühe hinein. Schmecken Sie auch nochmal im Hinblick auf eventuell zu wenig Couscous-Gewürz oder Salz ab. Rund sieben Minuten nach Kohlrabi und Möhren geben Sie das übrige Gemüse hinein – bis auf den Kürbis. Das Gemüse sollte nicht zerkochen, sondern noch leichten Biss haben. Der Kürbis kommt ganz zum Schluss an die Reihe, weil er nur sehr kurz bis zum Garen braucht. Ansonsten zerfällt er.

Die Hirse kann man bei uns bereits so vorbereitet kaufen, dass die Zubereitung nur noch sehr kurze Zeit in Anspruch nimmt. Am besten ist es, wenn Sie sich an die Angaben auf der Packung halten. Dann kann nichts schief gehen.

Richten Sie alles auf einer großen runden Platte folgendermaßen an: Die Hirse verteilen Sie wie einen Ring am äußeren Rand, in die Mitte kommt das Fleisch mit dem Gemüse. Die Soße reichen Sie separat dazu.

Petra wünscht Ihnen Guten Appetit!