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Gute Entscheidungen im neuen Jahr treffen

Wieder einmal haben wir am Ende des Silvestertages den Kalender umgestellt. Und – wie in jedem Jahr – soll auch 2019 endlich all das besser werden, was 2018 noch Sorgen bereitete. Die guten Vorsätze beruhen eben vor allem darauf, solche guten Entscheidungen zu treffen. Wir blicken deshalb auf verschiedene Aspekte, die Entscheidungen beeinflussen können und suchen Strategien, um richtige Wege zu finden.

 Entscheidungen nach Bauchgefühl oder mit dem Kopf?

Das neue Jahr wurde entsprechend begrüßt. Nun stehen die ersten Entscheidungen an. Quelle: charlotte rollberg via Twitter

Bei der Entscheidungsfindung stellt sich in erster Linie die Frage, wie diese überhaupt zustandekommen. Ist es eine Wahl rein nach dem Bauchgefühl oder geht man lieber nur nach dem Kopf? Wissenschaftlern zufolge sind es die rationalen Entscheidungen, welche oftmals sinnvoller sind als jene, die aus Intuition zustandekommen. Das liege, soAutor Matthias Nöllke, vor allem daran, dass sich verschiedene äußere Faktoren Einfluss auf die Entscheidung verschaffen können. “Wer auf seinen Bauch hört, bei dem bestimmen am Ende vielleicht ein Zufall, die Stimmung, die Tageszeit, die Reihenfolge der Argumente”, erklärt Nöllke. Zudem würden oftmals wichtige Informationen ausgelassen, wenn man sich ausschließlich auf das erstes Bauchgefühl verlasse. Eine Strategie, um dem entgegenzuwirken, kommt aus dem Casinobereich. Mit Blackjack Strategien von Surrender bis zum Verdoppeln wird der Fokus – auch unter Druck – auf bewusste Spielentscheidungen gelegt. Sowohl im Spiel als auch im alltäglichen Leben fördert dies die Chance auf eine langfristige Zufriedenheit mit einer Entscheidung. Beispielsweise könnte es zwar zunächst verlockend erscheinen, nach München zu ziehen. Doch in der Realität erwarten beispielsweise hohe Mieten, welche keinen Einfluss auf das Bauchgefühl hatten, aber trotzdem einen Einfluss auf die Lebensqualität in der neuen Stadt haben werden.

Druck als Einfluss auf die Entscheidung

Einen Haupteinfluss auf die Entschlüsse nimmt auch der Druck in seinen verschiedenen Facetten ein. Insbesondere Stress sorgt dafür, dass Entscheidungen durch das Ausschütten von Noradrenalin beeinflusst werden, welches Großteile der Großhirnrinde abschaltet. Dies führt dazu, dass rationale Entscheidungen deutlich unwahrscheinlicher werden, während man der erstbesten Reaktion folgt. In manchen Situation kann dies durchaus zu großen Problemen werden. Etwa in einem Beruf, in dem sich Angestellte auf die Entscheidungen eines Chefs oder einer Chefin verlassen müssen, sollten diese trotz des Drucks die richtigen sein. Im Blackmirror-Film „Bandersnatch” werden Zuschauer aufgefordert, für die Hauptfigur Entscheidungen zu treffen, welche den Verlauf der Geschichte direkt beeinflussen. Sie haben dafür 10 Sekunden Zeit. Die Produzenten zeigen hier den Stress, schnell die „richtige” Entscheidung zu treffen, um einen guten Ausgang zu garantieren. Der Einfluss von nicht nur zeitlichem Druck sollte nicht unterschätzt werden.

Wie Privat- und Arbeitsleben Einfluss nehmen

Die Trennung zwischen Privat- und Arbeitsleben sorgt oftmals für Probleme. Quelle: BMBF via Twitter

Immer stärker bestimmt mittlerweile das Arbeitsleben die Privatsphäre der Arbeitnehmer. Das liegt vor allem an der ständigen Erreichbarkeit, die sich oftmals negativ auf die Entscheidungen im Job auswirkt. Wer zu keinem Tageszeitpunkt abschalten kann und jederzeit mit einem Anruf des Vorsitzenden rechnen muss, kommt am nächsten Morgen automatisch nicht mit freiem Kopf zur Arbeit. Dadurch, dass Arbeitsentscheidungen und solche des Privatlebens oftmals im gleichen Raum und zur gleichen Zeit stattfinden müssen, fühlt man sich schnell gepresst und überfordert. Kein idealer Zustand, um gute Entscheidungen zu treffen. Ein einfaches Gespräch mit den  Vorgesetzten oder Mitarbeitern, welche das gleiche Schicksal teilen, kann bereits klärend wirken und zur Entspannung beitragen. Das nimmt den Druck weg und führt so zu effizienteren und besseren Entschlüssen. So ist es letzten Endes auch möglich, 2019 gute Entscheidungen zu treffen und deren Qualität womöglich gar zu verbessern.

Sepp Spiegl