Der Möhnesee im Sauerland lädt zum Abtauchen und Auftanken ein

Segler müssen auf der Talsperre gelegentlich mit anspruchsvollen Winden zurechtkommen. © djd/Wirtschafts und Tourismus GmbH Möhnesee/Martina Padberg-Wulf

Lange Flüge und exotische Ziele sind bei den deutschen Urlaubern 2020 nicht unbedingt angesagt. Stattdessen boomen Ferien im eigenen Land. Zwischen Nordsee und Alpen gibt es viele Urlaubsorte, die keine Wünsche offenlassen. Wer Wasserspaß und Naturerlebnisse mag, wird beispielsweise zwischen der Soester Börde und dem im Sauerland gelegenen Möhnesee fündig. Die liebevoll auch “Westfälisches Meer” genannte Talsperre lädt mit ihren 40 Kilometern Uferlänge zum Abtauchen und Auftanken ein.

Wasserspaß über und unter der Oberfläche

Auf oder im Wasser ist hier fast alles möglich: Segelsportler messen ihre Kräfte mit den anspruchsvollen Winden, Kanufahrer und Stand-up-Paddler gleiten während der Abendflaute in den Sonnenuntergang, Angler warten auf den Biss eines stattlichen Hechtes. Und im Strandbad Uferlos oder an den freien Badestellen ist Planschen und Sonnenbaden angesagt. Taucher können in der bis zu 25 Meter tiefen Unterwasserwelt der Talsperre einen Steinbruch erkunden oder einen organisierten Nachttauchgang unternehmen. Diese große und vielseitige Wasserwelt ist beim Bau der Staumauer des Möhnesees entstanden. Der Staudamm hat eine Länge von 650 Metern und misst an seiner höchsten Stelle 40 Meter. Das Monument wurde 1913 fertiggestellt und lässt sich etwa bei einer entspannten Schiffsrundfahrt bewundern. Interessant sind auch Führungen in das Innere des imposanten Bauwerks, wo man viel Wissenswertes über die Talsperre als Wasserspeicher des Ruhrgebiets und ihre Geschichte erfährt. Unter www.moehnesee.de gibt es Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten und weiteren Angeboten.

Faszinierende Ausblicke

Wenn am Abend der Wind eingeschlafen ist und die Sonne farbenprächtig untergeht, ist eine Bootstour auf dem Möhnesee besonders stimmungsvoll. © djd/Wirtschafts und Tourismus GmbH Möhnesee/Martina Padberg-Wulf

Die Staumauer bietet aber nicht nur beeindruckende Aus- und Einblicke, sie ist auch Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren in die vielfältige Natur rund um den See. Gut ausgeschilderte Radrouten führen zu Sehenswürdigkeiten und Aussichtsplätzen, unterwegs laden Cafés und Restaurants zum Entspannen und Genießen ein. Für sportliche Radler gibt es rund um den See Anbindungen an attraktive überregionale Routen wie den Möhnetalradweg. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, auf den warten viele Wanderwege durch die Seenlandschaft und den faszinierenden Naturpark Arnsberger Wald. Hier hat man vom “Möhneseeturm” aus mit seinen 38 Metern Höhe einen beeindruckenden Ausblick über grüne Bäume und glitzerndes Wasser. Sehenswert sind auch der Wildpark Völlinghausen und die romantische Kanzelbrücke.

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