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Spanisch Fricco

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Auch wenn einem der Name dieses Eintopfes spanisch vorkommt, so ist er doch recht westfälisch. Allerdings sollen, wie manche Quellen berichten, spanische Einflüsse ursächlich für die Entstehung des Fricco sein, bei dem sich in diesem Falle kein Zusammenhang mit dem gleichnamigen germanischen Gott herstellen lässt. So sei das Gericht aus den sogenannten spanischen Niederlanden nach Westfalen geschwappt, sagen die einen. Andere machen Napoleon Bonapartes Bruder Jérôme Bonaparte, den „lustigen” König von Westphalen, der am Hof die spanische Lebensart  pflegte, für die Verbreitung des Gerichtes in Westfalen verantwortlich. Den Eintopf und deren Liebhaber kümmert das wenig.

 

Für sechs Personen benötigen Sie
etwa ein Pfund Rinderbraten oder Kalbsbraten
etwa ein Pfund Schweinebraten
etwa eineinhalb Kilogramm Kartoffeln,
etwa ein Kilogramm Zwiebeln,
250 Gramm Schmand,
etwas Butter,
Salz und nicht zu wenig Pfeffer.

 

Zubereitung:

Sie schneiden zuerst das Fleisch in etwa gulaschgroße Stücke. Anschließend schälen Sie die rohen Kartoffeln und schneiden sie in dünne Scheiben. Beides wird getrennt mit Salz und Pfeffer gewürzt. Zum Schluss kommen die Zwiebeln dran, die Sie in dünne Ringe schneiden und anschließend in Butter dünsten.
Sie können den Eintopf entweder in einer Wasserbad-Form mit Deckel garen, oder (notfalls) in einem Schnellkochtopf. Die Form wird mit Butter ausfettet. Dann belegen Sie mit der Hälfte der Kartoffelscheiben den Boden. Schichtweise geht es weiter: Jetzt kommt das Fleisch, dann die Zwiebeln, dann der Rest der Kartoffelscheiben. Ganz oben auf den Kartoffeln verteilen Sie den Schmand. Sie verschließen die Form und lassen alles etwa zweieinhalb bis drei Stunden im Wasserbad garen. Im Schnellkochtopf verringert sich die Garzeit auf etwa eine Stunde.
Wer das Fricco gerne pfeffrig mag, kann zwischen die Schichten noch Pfeffer streuen. Spanisch Fricco wird ohne Beilagen gegessen.

 

Guten Appetit!

 


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