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Biscotti mit Mandeln

Für einen kleineren Vorrat benötigen Sie:

750 Gramm Mehl,

600 Gramm Mandeln,

75 Gramm weiche Butter,

525 Gramm Zucker,

6 Päckchen Vanillezucker,

1 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma,

3 Teelöffel Backpulver,

6 Eier und

1/3 gestrichenen Teelöffel Salz.

Die Mandeln

Ungeschält gekaufte Mandeln müssen Sie erst von der braunen Schale befreien. Dafür setzen Sie einen Topf mit Wasser auf den Herd. Wenn es sprudelt, kommen die Mandeln hinein. Sie lassen sie ungefähr zwei bis drei Minuten kochen, gießen sie anschließend in ein Sieb und schrecken sie mit kaltem Wasser ab. Dann beginnt die Geduldsarbeit. Die Haut lässt sich hervorragend von der Mandel lösen, indem Sie sie zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger klemmen und so von einem Ende der Mandel her drücken, dass sie am anderen Ende herausflutscht. Aufgepasst, bei zu großem Druck können Sie sie in der ganzen Küche suchen und wieder einsammeln. Die nackten, weißen Mandeln trocknen Sie im geöffneten Backofen bei 50 Grad etwa dreißig bis fünfundvierzig Minuten. Gönnen Sie sich ruhig mal eine Kaffeepause nach der Mandelschälaktion.

Der Rührteig

In die Schüssel einer Küchenmaschine geben Sie zuerst die Butter, dann den Vanillezucker und den Zucker. Bei mittlerer Geschwindigkeit lassen Sie die Zutaten mit dem Schlagbesen durchrühren. Nach und nach kommen unter ständigem Rühren die Eier hinzu. Es soll sich eine homogene Masse bilden, wobei der Zucker vollständig aufgelöst sein muss. Während die Maschine immer weiter arbeitet geben Sie das Mandelaroma und das Salz hinzu. Darauf folgen das Backpulver und das Mehl, das Sie am besten löffelweise hineingeben und unterrühren lassen. Bevor die Küchenmaschine streikt, kommen die Mandeln in den Teig. Sind alle Zutaten gut miteinander vermengt, hat die Maschine Feierabend.

Die Backaktion

Den Backofen heizen Sie bei Umluft auf 175 Grad vor. Wenn möglich, benutzen Sie zum Backen zwei flache Kuchenbleche (dann können Sie zügiger arbeiten), die Sie mit Backpapier auslegen. Auf das erste Kuchenblech legen Sie längs drei Stücke drei Zentimeter breite und zwei Zentimeter hohe Teigrollen mit genügend Abstand zueinander, da der Teig sich beim Backen noch ausdehnt. Im vorgeheizten Ofen backen Sie sie fünfzehn Minuten lang und lassen sie auf einem Kuchengitter abkühlen. Das heiße Backblech lassen Sie vor dem erneuten Bestücken etwas abkühlen.

In dieser Zeit können Sie auf die gleiche Weise das zweite Kuchenblech vorbereiten. Dann backen Sie die nächste Fuhre und lassen sie abkühlen. Von der ganzen Teigmasse erhalten Sie fünfzehn Teigstränge.

Die Biscotti

Die Biscotti lassen sich jetzt noch nicht erkennen. Aber Lösung naht. Die vorgebackenen Teigstränge schneiden Sie vorsichtig mit einem scharfen Sägemesser der Breite nach in ein Zentimeter breite Scheiben und legen sie auf der Breitseite dicht bei dicht aufs Blech. Diese werden dann etwa acht Minuten bei ebenfalls 175 Grad nachgebacken ( Bis=zweimal, cotto = gekocht, gebacken, also Bis-Cotto = Zweimal gebacken). Sie erhalten eine goldgelbbraune Farbe. Anschließend müssen sie nur noch abkühlen. Lassen Sie noch die Restfeuchtigkeit verdunsten, bevor sie in einer großen Dose verschwinden. Aber natürlich nicht alle. Entweder zu einer Tasse Kaffee, schwarzem Tee oder zum Vin Santo, einem italienischen Likörwein, zu dem dieses Gebäck traditionell gereicht wird, schmecken sie vorzüglich.

Guten Appetit wünscht Ihre Köchin Petra.