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Auf ins neue Zuhause

Ein Umzug leitet den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt ein © pixabay.com

Ein Umzug leitet den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt ein. Gründe dafür gibt es viele. Ob es sich nun um das Ausziehen aus dem eigenen Elternhaus handelt, um die Ausbildung oder das Studium zu beginnen, es Familienzuwachs durch die Geburt eines Kindes gibt, ein neuer Arbeitsplatz angetreten wird oder der Wohnraum später wieder zu verkleinert werden soll – alles ist mit einem Umzug verbunden. Auch ein Umzug ins Ausland kommt immer häufiger vor, wodurch er zumeist noch komplexer wird.

Den letzten Untersuchungen zufolge liegt die deutschlandweite Umzugsquote im Durchschnitt bei etwa 9 Prozent. In der Hauptstadt Berlin beispielsweise ist lediglich eine Umzugsquote von etwa 5,5 Prozent zu beobachten, im Westen Deutschlands ist die Umzugsquote wesentlich höher. Spitzenreiter ist die westfälische Stadt Münster mit einer Umzugsquote von über 10 Prozent. Ein vergleichbarer Unterschied lässt sich in den Bundesländern beobachten, der Norden ist eher mobil, im Osten hingegen finden vergleichsweise wenige Umzüge statt.

Eine durchdachte Planung ist unbedingt erforderlich

Niemand, der umzieht, sollte einen Umzug auf den Transport des eigenen Haushaltes in die neue Wohnung reduzieren. Es hängt sehr viel mehr daran, die ersten Aktionen müssen bereits drei Monate vor dem eigentlichen Transport der Gegenstände durchgeführt werden, sodass nichts übersehen wird. Grundsätzlich ist der Wohnungswechsel in mehrere Phasen unterteilt, die die Umziehenden vor neue Herausforderungen stellen. Dazu gehört es, die alte Wohnung für die Rückgabe vorzubereiten, die Bürokratie zu erledigen und die neue Wohnung einzurichten.

Zunächst einmal geht es darum, die Wohnung, die verlassen werden soll, fristgerecht zu kündigen oder einen Nachmieter vorzustellen. Parallel muss der gesamte Inhalt der Wohnung auseinander gebaut und sicher verpackt werden, Schönheitsreparaturen sind durchzuführen und die Wohnung am Ende dem Vermieter übergeben werden. Gleichzeitig müssen sämtliche bürokratischen Vorgänge erledigt werden, beispielsweise die Ummeldung – für die lediglich eine Woche zur Verfügung steht – und die Weitergabe der neuen Adresse an relevante Stellen wie Behörden, die Bank oder Versicherungen zu organisieren. Familien müssen außerdem darauf achten, dass für die Kinder ein Schul- bzw. Kindergartenplatz zur Verfügung steht. Auch ein Nachsendeauftrag sollte gestellt worden sein, damit die Post trotzdem ankommt.

Ein erfahrenes Umzugsunternehmen bietet professionelle Unterstützung © donations welcome auf Pixabay

Wer professionelle Unterstützung für die Bewältigung seines Umzugs benötigt, dem hilft ein erfahrenes Umzugsunternehmen. Dieses sollte das sowohl finanziell als auch von den angebotenen Serviceleistungen geeignet sein. Dabei ist es hilfreich, unterschiedliche Anbieter miteinander zu vergleichen und immer das vollständige Servicepaket im Blick zu behalten. Ist beispielsweise ein Umzugsunternehmen recht günstig, bietet aber nicht alle Serviceleistungen, die für eine problemlose Durchführung des Umzugs gebraucht werden, kann es eine bessere Lösung sein, etwas mehr Geld auszugeben.

Checklisten für den Umzug vermeiden Probleme

Wenn es nun losgehen soll, helfen Checklisten, den Umzug optimal zu planen und tragen dazu bei, dass alles glatt läuft. Schon drei Monate vor dem eigentlichen Transport des Haushalts in die neue Wohnung beginnt der Umzug mit der Kündigung der alten Wohnung, um die Kündigungsfrist einzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt können Umziehende mit dem Aufräumen beginnen und die ersten Dinge zu verpacken. Dabei sollte er jedoch darauf achten, nur die Dinge zu verpacken, die nicht jeden Tag genutzt werden.

Hilft ein Umzugsunternehmen, den Umzug zu absolvieren, sollte ein Möbelplan für die neue Wohnung erstellt werden, damit die Möbel von vorneherein an dem gewünscht Platz aufgebaut werden können. Gerade bei weiteren Umzügen sollten auch Übernachtungsmöglichkeiten in der neuen Wohnung geschaffen werden.

Im neuen Wohnort ist zeitnah die Anmeldung durchzuführen, auch die Versicherung, die Bank und das Finanzamt müssen über den Adresswechsel Bescheid wissen. Alle Belege, die mit dem Umzug in Verbindung stehen, sollten gesammelt und aufbewahrt werden, da sich die Kosten in der nächsten Einkommensteuererklärung absetzen lassen. Gerade im städtischen Bereich ist auch ein Parkplatz für den Transporter organisiert werden, sodass die Umziehenden ausreichend Bewegungsspielraum zum Leeren des Transporters haben.

Sepp Spiegl