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Heißes Sauna-Hopping

Globales Schwitzen zwischen Rekorden 

Spitzenreiter der Saunen: Finnland

Sauna ist eine Herzenssache – auch für Senioren. Denn wer sein Herz in der heißen Kiste regelmäßig fordert, stärkt seine lebenswichtige Pumpe. Als Exporteur für die in Wellness aufgeheizten Räume gilt – mit Einschränkungen – Finnland. „Sauna“ ist somit international das einzige finnische Wort, das in viele Sprachen weltweit übernommen wurde. 

Und diese finnischen Erfinder der schweißtreibenden Kiste haben in ihrem Land etwa zwei Millionen Saunen. Und das bei nur 5,4 Millionen Einwohnern! Das erscheint schon rekordverdächtig. Auf etwas andere Weise hält Peking mit: Denn in der chinesischen Hauptstadt haben im Jahr 2013 immerhin 99 Nationen in nur einer Sauna zugebracht: Guinness-Rekord. 

Aber auch in Deutschland wird versucht, heiße Sauna-Rekorde purzeln zu lassen. So hält die Badewelt Sinsheim mit 166,10 Quadratmeter den Guinness-Rekord als größte Sauna der Welt. Es ist eine Koi-Sauna. 150 Menschen können gleichzeitig entspannen. Die japanischen Karpfen tummeln sich derweil in einem riesigen Aquarium und entspannen sich im kühlen Nass.

30 Millionen Saunafans in Deutschland

Mit anderen Worten: Saunieren ist offensichtlich weltweit in. Auch Deutschland hat sich im Ranking der Sauna-Fans weit nach oben geschoben – manche bezeichnen uns bereits als Sauna-Weltmeister. 

Gute Grundlage ist, dass das Saunabaden in Europa eine erstaunliche Tradition hat – sie reicht vom 5. bis zum 8. Jahrhundert in die Merowinger-Zeit  zurück. Und heute? Rund 30 Millionen Saunabadende zählt Deutschland. Damit liegen wir im prozentualen Verhältnis in etwa mit Finnland gleich auf. Woran liegt das? Ein wesentlicher Grund mag sein, dass das Gesundheitsbewusstsein gewachsen ist. 

Denn Wellness hat unbestritten in unserem gestressten Alltag Konjunktur. So etwa 3.000 öffentliche Saunabetriebe in unserem Land machen immer reizvollere Angebote. Und überwiegend – so hört man – fühlt sich in diesen – teilweise exotischen Einrichtungen – auch die etwas reifere Haut sehr wohl. 

Ein kühnes Konzept wird Wirklichkeit

Haupteingang zur Badewelt ©badewelt-euskirchen

Und genau an dieser Stelle reizte es meine Frau (67) und mich (73) mal andere Alternativen des Saunabadens zu erleben. Denn von immer mehr Freunden hören wir – oft so ganz nebenbei – dass diese mal wieder in einer Therme, in einer Badewelt, in einer Saunalandschaft waren. Nun gehören wir zu den glücklichen Bürgern, die seit 40 Jahren eine kleine Sauna im Eigenheim haben. Bisher hatten wir wegen Beruf, Kind und vielen Freizeitaktivitäten keine ausgeprägte Sehnsucht nach zusätzlich einer öffentlichen Sauna. Das hat sich nun geändert. Also, ein Versuch ist es ja wert.

Es ist schon ewig lange her, dass wir eine sogenannte Badewelt besucht haben. Unsere Freunde berichten von vielen modernen Neuerungen und zahlreichen Wellness-Angeboten in den unterschiedlichsten Einrichtungen. Wir wollen unseren Start in einer relativ neuen super Wellness-Oase im für uns nahe gelegenen Euskirchen versuchen. 

Die “Thermen und Badewelt Euskirchen“ liegt reizvoll eingebettet in die Erftauen, angrenzend an die Eifelregion und unweit der Städte wie Köln, Bonn und Düsseldorf. Die Euskirchener Badewelt ist sozusagen der offensichtlich erfolgreiche Vorstoß der Friedrichshafener Unternehmensgruppe Wund – vom Süden Deutschlands aus über Erding, Bad Wörishofen, Schwarzwald, Sinsheim nach Norden. Wir sind gespannt auf dieses in Bayern und Baden-Württemberg bereits seit Jahren erfolgreiche Konzept zwischen Wasser, gesund-heißer Luft und Südsee-Ambiente.

…und Besucher aus Benelux

Nach kurzer 25-Kilometer-Anreise von Bonn fahren wir am nördlichen Rand von Euskirchen entspannt und gut ausgeschildert das Gelände mit unzähligen Parkmöglichkeiten an. Also kein Stress durch Parkplatzsuche oder enge Zufahrten in Tiefgaragen. An den Nummernschildern der Fahrzeuge ist unschwer abzulesen, dass es offensichtlich für viele lohnenswert ist, auch eine etwas weitere Anfahrt in Kauf zu nehmen. Besucher aus den nahen Niederlanden, Belgien und Luxemburg unterstreichen das.

Der breit angelegte Zugang zur weitläufig gestalteten Empfangshalle ist auf angenehme Art barrierefrei. Die Halle mit ihren Kassen-Counter am Ende wird durch die Südseeschönheiten von Paul Gaugin und durch die ausgesprochen freundliche Bedienung des Personals zum ersten Wohlfühl-Erlebnis. Wir bekommen eine kurze informelle Einweisung, wie wir unser Ziel, den neu eröffneten Saunabereich, erreichen. Und wir erhalten je ein digitales Armband, das seine Wichtigkeit und seinen Nutzen im Innenteil der Badewelt mehrfach angenehm unter Beweis stellen wird.

Laufsicher in Edel-Marmor

Panorama der Badewelt ©badewelt-euskirchen

Der Umkleidebereich empfängt uns mit einer Unzahl von eingebauten Schränken in warmen Holztönen und angenehm temperierten Räumen. „Unseren“ Schrank finden wir durch die sehr übersichtlichen Hinweisschilder sehr schnell. Die reichlich vorhandenen Umkleidekabinen sind geräumig, einfach zu verschließen und immer in direkter Nähe der Schränke angeordnet. Ganz offensichtlich finden sich hier auch Menschen mit Handicaps gut zurecht. Und ganz wichtig: Sauberkeit wird ohne Einschränkungen einfach fühlbar groß geschrieben. Bevor es in die den Saunen vorgelagerten Duschen geht, reicht eine Handbewegung nahe am Schrank – und schon ist er verschlossen – sehr angenehm.

Wir laufen nun rutschfest direkt auf die Duschen zu. Hier trennen sich Männlein und Weiblein. Es gibt zwischen den vielfach versetzten Marmorwänden zahlreiche Duschecken, die zugleich angenehme Offenheit sowie ausreichend Schutz der Intimität garantieren. Der hochwertige Marmor stammt aus Portugal und Griechenland. Auch hier wieder wunderbar viel Platz und reichlich Ablageflächen. Man darf diese Vorreinigung bereits als Entspannung genießen.

Kleines Problem mit dem Handtuch

Und wir schlüpfen wieder in unsere Badesachen, denn nun soll es unter Palmen sozusagen an den Badestrand gehen. Vielleicht waren wir bei der Vorinformation an der Kasse nicht aufmerksam genug. Denn ausgesucht freundliche Damen bedeuten uns, dass wir uns nach der Vorduschwelt bereits in der textilfreien Saunawelt befinden. Also schnell wieder Badesachen aus. 

Beim Flanieren aber unter Palmen und Suchen nach einer Liegemöglichkeit nehmen wir doch noch ein Handtuch. Die Publikum gewohnten Saunaprofis benutzen Saunakilts. Das werden wir beim nächsten Besuch ganz sicher besser machen. Denn immer wieder wird unser Blick vom Blau der Wasseroberflächen in den unterschiedlichen Schwimmlandschaften angezogen. Das sind dann Momente, bei denen allein ein Handtuch etwas unpraktisch ist. Es rutscht schnell mal von der Hüfte. Hier wäre dann der praktische Saunadress sehr von Nutzen. Denn nur im Adam- oder Evakostüm läuft hier dankenswerter Weise keiner rum.

Erholung pur in gedämpfter Geräuschkulisse

Wir lassen uns erstmal zwischen viel Grün in einer Insel mit ausladenden weißen Liegen nieder. Bei uns ist jetzt Ankommen in dieser noch etwas ungewohnten Welt angesagt. Die wunderbar gedämpfte Geräuschkulisse ist – trotz zahlreicher Besucher – ausgesprochen angenehm. Keine aufschreckende oder das Relaxen störende Geräusche, kein Schreien, kein aufreizendes Handy-Klingeln oder sogar Musik. Das allein ist schon Erholung pur unter den echten Palmen. Es hat sich wohl auch bewährt, dass der Zugang zum Saunabereich erst ab 16 Jahren möglich ist. Das wurde in der Anfangszeit der Badewelt stark kritisiert – hat sich dann aber schnell in Akzeptanz verloren.

Unter der Kuppel des Taj Mahal

10 exklusiv thematisierte Sauna-Highlights und ein Dampfbad warten darauf, Sie richtig ins Schwitzen zu bringen ©badewelt-euskirchen

Freundliche Liegenachbarn und ein paar hilfreiche Informationen machen uns nun neugierig auf die so gelobte Saunalandschaft. Gespannt und zugleich entspannt schlendern wir zu einer der großen Bildschirme. Sie informieren uns über aktuelle Angebote. Zu lesen ist hier Informatives über Beauty-Angebote oder spezielle Aufgüsse in den zehn unterschiedlichen Themen-Saunen.

Unsere erste Wahl fällt auf das Taj Mahal mit seiner 70 Grad trockenen Hitze. Wir suchen uns ein Plätzchen unter der riesigen rot-orangenen Kuppel. Die Wände um uns herum strahlen in ihren floralen Wanddekorationen orientalisches Flair aus. Wie in einem kleinen Theatron steigen die Sitz- und Liegemöglichkeiten schräg nach oben an. Die Stufen in dieser angenehm heißen Arena sind mit kleinen Punktlämpchen so beleuchtet, dass auch bei Gehschwierigkeiten das sichere Erreichen eines jeden Platzes – mit unterschiedlichen Hitzegraden – gewährleistet ist. 

In einer Sekunde 300 Liter kaltes Wasser

Nach unseren von zu Hause gewohnten 15-Minuten-Saunagang schlendern wir hinaus in die geschützte Agora der betriebsamen Ruhe. Schnell werden wir angezogen von der unüberhörbaren, hohen und kaltes Wasser spendenden Callablüten-Dusche. Diese zentrale Wasser-Kaskaden-Skulptur bezieht sich mit ihrem Namen auf die griechische Göttin Kalliope. In der Sage heißt es, dass sie wunderschön gewesen sein muss. Davon hat sich wohl etwas in diesen Brunnen der Wasserlust übertragen. Denn alle Körper, die sich in den Wasserschwall und die Dunstschleier stellen, wirken vom sicheren Ufer aus betrachtet – schön. 

Das gibt auch uns den Mut, weiter in diese Richtung zu gehen. Und wieder bestehen die Bodenbeläge unsere kleinen Tests hinsichtlich eines möglichen Ausrutschens. Wir haben immer genug Halt. Bevor wir aber den Höhepunkt unter der Callablüten-Dusche probieren, nutzen wir eine der seitlichen, sichtgeschützten Erker, um uns – klassisch – mit kaltem Wasser aus einem dicken Schlauch abzukühlen. Erst danach geht es unter die Kaltwasserschwalldusche mit ihren 300 Liter kaltem Wasser (ca. 20 °C) pro Sekunde.

Mit dem Gong in die heiße Entspannung

Weiße Liegen im Palmenparadies ©badewelt-euskirchen

Im Palmenparadies (über 500 echte Südseepalmen!) finden wir noch freie Plätze in einer reichlich ausgelegten Ruhe-Landschaft. Hier, auf komfortablen Liegen und mitten im Grünen, lässt es sich hervorragend chillen. Wer mag, kann anschließend auch noch unter Infrarot-Lampen weiter ruhen oder sogar – wie es einige tun – schlafen. Wir schalten an unserer Liege die Lampe an und lesen zur Entspannung ein spannendes Buch.

Dann aber macht uns die Neugier auf eine weitere Themensauna wieder mobil. Wir laufen durch den Saunakreis, dann einen breiten Gang entlang. An den Wänden genießende Frauen im Stil des 19. Jahrhunderts. Dann öffnet sich wieder eine Agora – diesmal kleiner. Unsere entschleunigte Stimmung zieht uns hinein in die Meditationssauna. Schweren Herzens lassen wir andere Saunen links und rechts liegen. 

Begleitet von Gong-Klängen versinken wir in einer heißen Entspannungstiefe. Zwischendurch harmonisiert uns immer wieder der herrliche Blick durch die Panorama-Glasfront. Draußen ziehen feine Nebel von den warmen Außenbecken durch die noch kalte Luft. Auf dem künstlich aber landschaftlich sehr schön angelegten See sprüht ein Fontänenfecher. Kleine Südsee-Hütten verbinden sich mit dem herrlich gestalteten Grün der Ruhelandschaft. Sie entfaltet ihr Angebot für gelungene Naherholung wohl eher in den Sommermonaten.

Ohne Aufguss geht auch

Inzwischen können wir gar nicht genug bekommen vom Saunahopping in immer wieder andere Gefühlswelten hinein. Bei unserem ersten Besuch schaffen wir es nicht, uns mal eines der gratis Aufgussprogramme zu gönnen. Das holen wir beim nächsten mal nach. Mit einem schlechten Gefühl wegen der disziplinlosen Unterbrechung in der Meditationssauna (60 °C), aber eben einfach neugierig, wechseln wir in die Kinosauna (60 ° C) . Mit einem gerade laufenden Film über große und endlose Tierwanderungen. Das ist nun doch nicht so unser Stil. Und noch einmal wechseln wir in eine andere Sauna. 

Wer es heißer als die vorherigen 60 °C haben will, wer es so zwischen 80 und 90 °C mag, dem sind von insgesamt zehn die Saunen „Apollon“, „Koi”, „Alhambra“, „Holzstadl”, „Keltenthron“ empfohlen. Weniger heiß ist es dann im Dampfbad Auennebel (45 °C). 

Abschlussrunde in der Südseeströmung

Blick über das Außenbecken der Badewelt ©badewelt-euskirchen

Wir fühlen uns nun saunamäßg tiefenentspannt und wechseln in den textilen Teil der Badewelt. Es macht schlicht und einfach Spaß, sich im warmen Wasser treiben zu lassen, durch die Schleuse nach draußen zu schwimmen und die Kühle am Kopf und die wohltuende Wärme am restlichen Körper zu spüren. Wir lassen uns sozusagen als Abschlussrunde – zusammen mit fröhlich lachenden anderen Gästen – in der Südseeströmung treiben und haben dann eine kleine, aber schnell überwindbare Schwierigkeit, das schnell fließende Gewässer an einer „Ausfahrt“ zu verlassen. 

Nach all diesen angenehmen Stationen meldet sich bei uns das, was man so landläufig Hunger nennt. Aus dem guten Angebot der Speise- und Getränkekarte wählen wir einen eher kleinen Imbiss mit Käsebrötchen und mediterranem Salat , dazu Mineralwasser und Prosecco.. Über das Armband werden die Verzehrkosten eingescannt und später an der Kasse bezahlt. 

Daten und Fakten

  • Das Palmenparadies ist 3000 m2 groß, die Vitaltherme und Sauna 3.500 m2
  • Die Wohlfühlfläche in der Außenanlage umfasst 15.000 m2
  • Über 500 echte Palmen spenden Schatten und Südseeatmosphäre. Übrigens wurden sie für ihre Akklimatisierung zwei Jahre im Hafen von Rotterdam zwischengelagert.
  • Schwitzen kann man in zehn Themensaunen und zwei Dampfbädern.
  • Es gibt reichlich Exklusiv-Bereiche für Kosmetik- und Massageanwendungen. Die Wassertemperatur im Palmenparadies beträgt ca. 33 °C.
  • Zwei Restaurants, 4 Poolbars drinnen und draußen. Über 50 Sprudelliegen.
  • Ein Cabriodach mit 1.750 m2 im Palmenparadies, zwei Cabriodächer à 250 m2 in der Vitaltherme und Sauna.
  • Vier Gesundheitsbecken sowie zahlreiche Whirlpools und Massagedüsen. Sportbecken mit Sprungturm, 5 x 25 m Bahnen mit 28 °C Wassertemperatur. Insgesamt enthalten die Becken fast 3.000.000 Liter warmes Wasser.

Technik in der Unterwelt

Spannend für ein derartiges Großprojekt ist ein kleiner Blick in die technische Unterwelt. In der ersten Etage befindet sich die umfangreiche Lüftungstechnik für den Saunabereich für Umkleide usw.. Jedes der Bereiche hat eine eigene Lüftungsanlage. Und diese sind jeweils zweimal vorhanden, um gegen Ausfälle gewappnet zu sein. 

Die ganze Badewelt

Die Warmluft wird entlang der großen Scheiben nach oben geblasen – und so stimmt das Klima auch für die Palmen. Die Luftfeuchtigkeit im Bad liegt bei 60 bis 65 Prozent. Das wiederum ist auch gut für die Palmen – aber ebeso für den Menschen. Jede Palme hat einen eigenen Betonschacht, der bis in den Keller reicht. In diesem kleinen Biotop wird jede Palme sozusagen individuell und automatisch versorgt.

Auch die Wasserqualität ist natürlich von elementarer Bedeutung. Chlor erzeugen die Techniker der Badewelt selbst. Gereinigt wird das Wasser hauptsächlich mit Ozongas. Die erforderliche Energie wird aus dem eigenen Blockheizkraftwerk gewonnen. 

Die großen Wassermengen werden aus Brunnenwasser gewonnen. Durch Filtrierungen wird es für das Duschen und die Wasserbecken bereitet. Bei einem durchschnittlichen Besucherandrang beträgt der Wasserbedarf täglich 65 Kubikmeter. Für das „Tote-Meer-Becken“ sind täglich 200 Kilogramm Totes-Meer-Salz erforderlich, die per Hand eingestreut werden.

Millionen für Visionen

Das Wund-Unternehmen teilte am 15.Dezember 2017 mit: „Wir haben die traurige Pflicht, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass gestern Abend bei einem tragischen Flugzeugabsturz unser Inhaber, Bauherr und Visionär Josef Wund mit seinem Piloten und Co-Piloten tödlich verunglückt ist“. Unter seiner Ägide wurden für die Thermen und Badewelt in Euskirchen bereits 75 Millionen Euro investiert. Er plante weitere 150 Millionen Euro – u.a. für das Hotel Galaxy. Sein Paradeprojekt ist die Thermen und Badelandschaft in Erding. Hier steht auch das Rutschenparadies Galaxy, Vorbild für die Planung auch in Euskirchen.

In Erding gingen ihm bei der Eröffnung 1999 die Schrankschlüssel wegen des großen Andrangs aus. Heute kommen 1,7 Millionen Gäste pro Jahr. 30 Saunen und 26 Rutschen machen das erfolgreiche Angebot aus. Das Hotel ist zu 88 Prozent ausgelastet und Erding macht 50 Mio Umsatz, Titisee mehr als 16 Mio Bilanzsumme, Bad Wörishofen und Badewelt Sinsheim machen zehn Mio pro Jahr.

Unser Fazit

Den Aufenthalt in der Thermen und Badewelt Euskirchen empfanden wir als angenehm ruhig und damit als sehr erholsam. Es hat hohe Wellness-Qualität mit durchgehend überzeugender Ästhetik. Angenehm die Großräumigkeit, wo es sinnvoll ist. Stets leichter und immer nächst gelegener Zugang zu Toiletten. Ansprechender Umkleidebereich. Durchgehend rutschfeste Böden. Die verwendeten Materialien machen einen wertigen Eindruck. Angemessene und gute Gastronomie. 

 

Dieter Buchholtz