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Neujahrsvorsätze

Lieber kleine Schritte als großen Rundumschlag anstreben

Eines der meist geäußerten Vorsätze für das neue Jahr der Deutschen ist Sport treiben

Der Weg in die „Hölle“ sei mit guten Vorsätzen gepflastert, warnt der Volksmund. Dennoch setzen sich viele Menschen zu jedem Jahreswechsel neue Ziele für die kommenden zwölf Monate, nicht zuletzt die persönliche Gesundheit und das Wohlbefinden betreffend. In dem Zusammenhang werden dann nur allzu häufig Ansprüche an sich selbst formuliert, die sich in den folgenden Wochen und Monaten als zu ambitioniert erweisen und deshalb zwangsläufig zu Frust führen. Dabei sind gute Vorsätze, etwa im Hinblick auf mehr Bewegung oder eine gesündere Ernährung, ja nicht per se verkehrt – im Gegenteil. Nur sollten sie so realistisch sein, dass man nicht nach kurzer Zeit an den überhöhten Vorgaben entnervt scheitert.

Als Erfolg versprechend bei der Formulierung persönlicher Ziele erweist sich grundsätzlich, wenn diese zwar durchaus anspruchsvoll gesetzt werden, aber erreichbar sind. So sollte niemand erwarten, dass sich das bisherige Leben von heute auf morgen komplett umkrempeln und ins Gegenteil verkehren lässt. Besser, man verfolgt weniger „revolutionäre“ Vorhaben und setzt diese dann kleinen Schritt für kleinen Schritt konsequent um. Auf diese Weise hält die Motivation für Veränderungen auch meist länger an.

So ist es zweifellos erstrebenswert, sich für ein neues Jahr mehr sportliche Betätigung vorzunehmen. Wer dabei jedoch seine Ansprüche zu hoch schraubt und meint, er könnte von jetzt auf gleich vom „Couch-Potato“ zum austrainierten „Sportcrack“ mutieren, tut sich keinen Gefallen. Stattdessen raten Mediziner, sich beim Sport nicht zu überfordern, sondern die Latte langsam höher zu legen und vor allem dem Körper ausreichend Gelegenheit zur Regeneration zu gönnen. Dann lassen sich Erfolgserlebnisse erzielen, wahrnehmen und man entgeht der Falle, dass unerfüllbare Vorsätze zu Motivationskillern werden.

Allerdings sollten die Ziele, die man erreichen will, auch nicht zu „schwammig“ formuliert werden. Die Aussage, man wolle zukünftig mehr für seine Gesundheit tun und deshalb zum Beispiel sein Gewicht etwas reduzieren, dürfte nur in seltenen Ausnahmefällen zum Erfolg führen. Sinnvoller ist es, die eigenen Zielvorstellungen und den Weg dorthin zu konkretisieren: Und sei es nur, indem man für sich bestimmt, öfter die Treppe statt des Aufzugs oder einer Rolltreppe zu benutzen. Oder besser noch, dreimal pro Woche Walken, Laufen oder Radfahren in die Tagesplanung mit aufnehmen, um seine Ausdauerwerte zu verbessern und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Doch auch dabei gilt: Zuviel Eifer schadet häufig!

Als ein praktikables System, gute Vorsätze umzusetzen, hat sich das sogenannte SMART-Konzept erwiesen, das aus dem Projektmanagement stammt. Dabei gelten folgende Regeln für die persönlichen Vorgaben: Sie sollten „smart“ sein, also
– s wie spezifisch (Ziele so genau und eindeutig wie möglich formulieren);
– m wie messbar (Resultate müssen überprüfbar sein);
– a wie attraktiv (Ziele müssen angemessen und attraktiv sein);
– r wie realistisch (Ziele sollten erreichbar sein);
– t wie terminiert (festlegen, wann es losgeht und bis wann welches Ziel erreicht werden soll).

Konkret könnte das etwa beinhalten, dass man sich vornimmt, die zwei oder drei Kilogramm, die sich über die Feiertage eingeschlichen haben, in acht bis zehn Wochen wieder loszuwerden – beispielsweise, indem man den Weg zur und von der Arbeit statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurücklegt.

Gute Vorsätze für das neue Jahr müssen also nicht unbedingt das Pflaster auf dem Weg zur Hölle sein – wenn man sich realistisch erreichbare Ziele setzt und diese auch konsequent verfolgt. Getreu dem Motto: Machen ist wie Wollen, nur krasser! Dabei hilft, wenn man diese Zielsetzungen als Veränderungen zum Positiven und nicht als Entbehrung begreift – dann hält die Motivation länger vor.

Die meist geäußerten Vorsätze für das neue Jahr der Deutschen sind übrigens nach Erhebungen des Statistischen Bundesamts:
– mehr Sport treiben (25%)
– sich gesünder ernähren (25%)
– sich nichts vornehmen – weil man Vorsätze sowieso nie einhält (23%)
– mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen (21%)
– auf der Karriereleiter die nächste Stufe erreichen (13%)
– sich verlieben (12%)
– Laster (Rauchen, etc.) aufgeben (11%)
– sich endlich einen lang gehegten Traum erfüllen (7%)
– etwas Neues lernen und sich ein neues Hobby suchen (6%)
– sesshaft werden, heiraten und eine Familie gründen (6%)
– endlich etwas wagen, das man sich bisher nicht getraut hat (3%)
– Sonstiges (2%)

Quelle: Redaktion WOHL_be_FINDEN – eine Initiative der Almased Wellness –


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