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Hat die Langeweile ein Ende?

Endlich wieder Bundesliga

Es gar nicht allzu lange her, da haben wir uns gefragt, ob die Bundesliga mittlerweile eine Liga der Langeweile ist. Denn schaut man auf die nackten Fakten, muss man sich eingestehen, dass in Sachen Meisterkampf scheinbar schon lange keine Spannung mehr herrscht. Immerhin haben die Bayern im Mai ihren siebten Meistertitel in Folge gefeiert. Nicht einmal in Frankreich, wo Paris St. Germain über allen Teams thront, oder in Italien, wo Juventus Turin Jahr für Jahr ähnlich dominant auftritt, ist eine solch lange Serie zu verzeichnen. Doch es ist „Besserung“ in Sicht: Die letzte Saison hat bereits gezeigt, dass auch in Deutschland ein Kampf um die Schale bis zum letzten Spieltag möglich ist. Wir schauen, wer den Bayern neben dem BVB noch Paroli im Meisterrennen bieten kann.

Bayern bleibt der Favorit

Seit 2013 hat der Rekordmeister also jede Meisterschaft in der Liga geholt – und auch wenn es in der vergangenen Saison so knapp wie schon lange nicht mehr war, gehören die Bayern auch vor der kommenden Spielzeit wieder zu den Topfavoriten. Wer etwa jetzt Wetten mit Betfair abschließen möchte, findet die Bayern mit einer Quote von 1,22 auf die Meisterschaft vor (Stand 23.7.). Trotz dieser guten Ausgangslage des Teams verspricht die neue Saison einen spannenden Kampf um die Schale. Neben dem BVB, der stark nachgerüstet hat, starten auch Gladbach, Leverkusen oder Leipzig mit großen Ambitionen in die Saison 2019/20.

Schafft der BVB den großen Wurf?

Die starken Leistungen im letzten Jahr haben beim BVB zu einem Umdenken geführt. Erstmals seit einigen Jahren formulieren die Verantwortlichen die Saisonziele ganz klar: Man will deutscher Meister werden. Während man sich in den Jahren zuvor stets in Understatement übte, haben die Leistungen der vergangenen Saison für ein neues Mindset gesorgt. Die starken Transfers von Mats Hummels, Thorgan Hazard oder Julian Brandt belegen die Ambitionen der Schwarzgelben. Damit der Überblick nicht verloren geht, listet Transfermarkt alle Verpflichtungen des BVB auf. Nicht wenige Experten schätzen die Borussia noch stärker als im vergangenen Jahr ein. Der große Wurf ist auf jeden Fall möglich.

Die Verfolger sind bereit

Wenn man ehrlich ist, werden den Bayern und dem BVB die größten Chancen auf den Meistertitel eingeräumt. Doch trotzdem sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass die Verfolger ebenfalls ihre Hausaufgaben machen. Neben einem neuen Rekordtransfer baut der RB Leipzig in der kommenden Saison auf einen neuen Trainer. Die Verpflichtung von Trainertalent Julian Nagelsmann wurde bereits letztes Jahr bekanntgegeben. Laut Tagesspiegel wussten BILD und Kicker als erste Bescheid. Der ehemalige Coach von Hoffenheim soll das Spiel der Leipziger auf eine neue Ebene heben und den nächsten Schritt wagen.

Auch Borussia Mönchengladbach muss mit dem neuen Trainer Marco Rose im Kreis der Geheimfavoriten genannt werden. Rose sorgte mit Red Bull Salzburg sowohl national als auch international für Furore und gehörte in den vergangenen Jahren zu den am meisten umworbenen Trainern Europas. In Gladbach freut man sich auf einen vielseitigen Trainer mit Ausstrahlung.
Bereits in der vergangenen Saison hat auch Bayer Leverkusen sein Potenzial immer häufiger aufblitzen lassen. Vor allem der starke Sieg gegen die Bayern zu Beginn der Rückrunde sowie der Schlussspurt zum Saisonende verlangt Respekt ab. Peter Bosz lässt schnellen Offensivfußball spielen und steht für ein attraktives Spiel. Wenn alles passt, ist sogar mit den Leverkusenern zu rechnen.
Natürlich ist Bayern wieder der große Favorit und auch der BVB malt sich einiges aus. Doch die Verfolger arbeiten mit einem Plan und eine Überraschung ist immer möglich.

Sepp Spiegl