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Wenn die innere Uhr aus dem Lot gerät

Einschlafprobleme: Ursachen und Tipps von Schlafexperten

Wer müde ist und trotzdem wach liegt, hat vielleicht zu viel Zeit am Computerbildschirm verbracht. Foto: djd-k/Cefanight/Getty Images/iStockphoto/tommaso79

Immer mehr Menschen kämpfen in unserer stressgeplagten Zeit mit Einschlafproblemen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Termindruck im Job, ständige Erreichbarkeit und permanente Reizüberflutung versetzen den Körper in Alarmbereitschaft. Parallel dazu fehlen Erholungspausen und Bewegung, was die innere Anspannung noch weiter erhöht. Zudem fällt es mit reichlich Kaffee als Muntermacher abends schwer, abzuschalten und in den Schlummer zu finden. Einen weiteren gravierenden Schlafräuber erschuf die moderne Welt: künstliches Licht. So haben LED-Displays von Computern, Tablets, eReadern und Smartphones einen hohen Blauanteil mit tageslichtähnlichem Charakter. Laut zahlreicher Studien kann ihre Benutzung am Abend den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderbringen. Ähnliche Auswirkungen haben Schichtarbeit oder Reisen durch verschiedene Zeitzonen.

Schlafhygiene gegen Wachliegen

Bei Kummer mit dem Schlummer setzen Schlafexperten auf Maßnahmen aus der sogenannten Schlafhygiene. So fördern regelmäßige Bettgehzeiten und Schlafrituale den gesunden Schlaf. Das Nickerchen am Nachmittag ist eher kontraproduktiv. Selbstredend sollte die Matratze bequem, das Schlafzimmer ruhig, gut gelüftet, nicht zu warm und dunkel sein. Ist es zu hell, kann der Körper nicht genügend natürliches Melatonin ausschütten, ein Hormon, das uns müde und schläfrig macht. Auch mit zunehmendem Alter lässt die Produktion der schlaffördernden Substanz nach. Gut zu wissen: Der biologische Schlafrhythmus lässt sich auf natürliche Weise durch Melatonin unterstützen, etwa mit Cefanight aus der Apotheke. Kurz vor dem Zubettgehen eingenommen, kann das Melatonin im veganen Nahrungsergänzungsmittel mit einer verkürzten Einschlafzeit und einer Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindungen punkten.

Anhaltende Schlafstörungen können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen erhöhen. Foto: djd-k/Cefanight/Getty Images/iStockphoto/monkeybusinessimages

Warum Schlaf so wichtig ist

Legt sich der Mensch zur Ruhe und schläft ein, schalten alle Systeme auf Entspannung. Die Atmung wird flacher, Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur sinken. Nun finden wichtige Regenerations- und Zellerneuerungsprozesse im Körper statt. Das Immunsystem wird gestärkt, Hormone gebildet, Eindrücke im Gehirn verarbeitet und gespeichert. Schlafforscher warnen: Bei anhaltender Schlafstörung geraten diese Mechanismen durcheinander. Auf Dauer kann sich so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen erhöhen. Schlafmangel steht auch in Verdacht, Übergewicht und Diabetes zu fördern. Allerdings sprechen Mediziner erst dann von chronischen Schlafstörungen, wenn der Patient pro Woche etwa drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält.