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Gesundheit

Forscher finden wissenschaftliche Erklärung für „Männergrippe“

Eines der verbreitetsten Klischees überhaupt ist das von der „Männergrippe“. Immer wieder gern wird die Geschichte kolportiert von den Männern, die nicht einfach nur schlicht erkältet sind, sondern gleich an einer Grippe mit besonders schwerem Verlauf leiden – und das sehr viel intensiver als Frauen. Die gängige Erklärung für dieses Vorurteil: Die Vertreter des männlichen Geschlechts sind eben wehleidiger – als Frauen – und neigen dazu, selbst kleine „Wehwehchen“ zu einer ernsten Erkrankung hochzustilisieren.


Wechseljahre – was Frauen wissen wollen

Experten beantworten alle Fragen rund um Menopause und Hormone.
Mit Beginn der Pubertät übernehmen die weiblichen Sexualhormone eine Hauptrolle im Leben jeder Frau. Besonders die Östrogene sind dafür verantwortlich, dass sich Brüste und runde Hüften entwickeln, Eizellen heranreifen und der Zyklus einsetzt. Aber auch das Progesteron und – in geringem Maße – das „männliche“ Testosteron sind wichtig. Gebildet werden die Hormone überwiegend in den Eierstöcken und den Nebennieren. Über Jahrzehnte bestimmen sie maßgeblich Gesundheit, Sexualität und Lebensgefühl der Frau.


Jeder Mensch tickt anders – Leben nach der inneren Uhr

Die Lerche war’s und nicht die Eule. So kann man – sehr frei nach William Shakespeare – Menschen zuordnen, die von Natur aus eher zu den Frühaufstehern bzw. zu den Spätstartern in den Tag gehören. Menschen also, deren innere Uhren verschieden ticken. Die Wissenschaft unterteilt Personen, deren Schlaf- und Wachphasen, Leistungsvermögen und auch Hormonspiegel sich entsprechend ihrem individuellen Biorhythmus von der Tageszeit her unterscheiden, in sogenannte Chronotypen.


Mehr Ärzte, weniger Betten in deutschen Krankenhäusern

Deutsche Krankenhäuser stehen in der Kritik. Der Vorwurf: Profit ginge vor Patientenwohl. Die Daten stützen die These zum Teil. Wie die Grafik zeigt, verkürzt sich die Verweildauer von Patienten immer mehr, es gibt immer weniger Betten und immer mehr Patienten. Allerdings ist die Zahl der Ärzte deutlich gestiegen. Kritiker fordern, das Mitarbeiter von Krankenhäusern sich einem Kodex verpflichten, der sich an medizinisch-ethischen Grundwerten orientiert.


Implantat-Pfusch: Patientin muss nicht zahlen

Der Honoraranspruch eines Zahnarztes entfällt vollständig, wenn er die Zahnimplantate bei einer Patientin so fehlerhaft eingesetzt hat, dass auch eine Korrektur durch Nachbehandlung nicht mehr möglich ist. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) soeben entschieden und stärkt damit die Rechte von Patienten.


Geld allein reicht nicht mehr

Bis 2035 könnten bereits vier Millionen Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen sein, zeigt eine Simulationsrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft. Doch schon heute fehlen entsprechende Fachkräfte – und die Lücke wird stetig größer. Bund und Länder müssen dringend vorsorgen.


Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.


Volkskrankheit Schlaflosigkeit – und was man dagegen tun kann

Nicht jeder, der an Schlaflosigkeit leidet, erlebt infolgedessen so kurzweilige Nächte wie US-Schauspieler Jeff Goldblum, den in der Thriller-Komödie „Kopfüber in die Nacht“ aus den 1980er Jahren die blonde Schönheit Michelle Pfeiffer in turbulente nächtliche Abenteuer verwickelt. Für die meisten Menschen bedeutet Insomnie, so der medizinische Fachbegriff für länger anhaltende Schlafprobleme, stattdessen quälend lange Nächte ohne Erholung, verminderte Leistungsfähigkeit am darauffolgenden Tag und ein allgemein beeinträchtigtes Wohlbefinden.


Zahl der Organspender seit 2011 stark gesunken

Im vergangenen Jahr wurden hierzulande insgesamt 797 postmortale Organspenden realisiert – 9,7 je eine Million Einwohner und damit deutlich weniger als noch 2011 mit 14,7. Wie die Grafik von Statista zeigt, hat sich die Zahl in einigen Bundesländern mehr als halbiert, wie etwa in Bremen. Einzig im Saarland stieg die Zahl laut Daten der Deutschen Stiftung Organtransplantation leicht.


Ein Ringen um die gefühlte Freiheit

Das Thema Organspende gleicht einem Pulverfass: Sobald es jemand neu auf den Tisch bringt, entfacht eine heftige Diskussion. Nun hat Gesundheitsminister Jens Spahn die Debatte wieder angestoßen: Er schlägt vor, jeden Bundesbürger automatisch zum Spender zu machen. Wer das nicht möchte, muss aktiv widersprechen. Rund 52 Prozent der Deutschen befürworten diese Neuregelung, etwa 42 Prozent sind dagegen.