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England: 237 Millionen Medikationsfehler im Jahr

Wartezimmer: Medikationsfehler weitverbreitet herunterladen. Foto: pixelio.de, RainerSturm

98 Millionen Pfund Kosten und 1.700 vermeidbare Tote – Problem in Pflegeheimen am größten

 

In Großbritannien werden jährlich über 237 Millionen Medikationsfehler begangen sbk app herunterladen. Zu dem Schluss kommt eine Studie der University of Manchester . In der Folge wird der National Health Service (NHS) mit Kosten jenseits der 98 Millionen Pfund (rund 109 Millionen Euro) und mehr als 1.700 Todesfällen belastet kategorie c alben kostenlos downloaden. Details wurden soeben im Fachblatt “BMJ Quality & Safety” veröffentlicht.

Versagen auf allen Stufen

Mitschuld an dem Problem sind immer komplexere Anforderungen in der medizinischen Versorgung und die Einführung vieler neuer Medikamente whatsapp herunterladen neue version. Die Weltgesundheitsorganisation ist deshalb bestrebt, zwischen 2017 und 2022 das Ausmaß der schweren verhinderbaren Schäden in der Folge von Fehlern an jedem Punkt des Vorgangs, also Verschreibung, Dosierung, Verabreichung und Überwachung,  wenigstens zu halbieren miss etam app download.

Um aktuelle Schätzungen zur Anzahl der Medikationsfehler und ihrem möglichen finanziellen und menschlichen Einfluss auf das Nationale Gesundheitssystem (NHS) zu erhalten, haben die Forscher theoretische Annahmen hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der zur Verfügung stehenden Beweise und Studien zu den aufgetretenen Schäden analysiert, die bis zum Oktober 2018 publiziert wurden fight song herunterladen. Konkret: Sie berechneten die Anzahl der Möglichkeiten für Medikationsfehler mit Blick auf die Stufe und das Umfeld, also bei Primärversorgung, in Pflegeheimen, Krankenhäusern und zum Zeitpunkt der Entlassung videos facebook messenger downloaden.

Die Forscher schätzen, dass in Großbritannien jedes Jahr mehr als 237 Millionen Medikationsfehler unterlaufen. Und war in jeder Stufe des Prozesses herunterladen. 54 Prozent beträgt die Fehlerquote bei der Verabreichung und 21 Prozent bei der Verschreibung. 16 Prozent der Fehler entfallen auf die Dosierung. Der Fehleranteil bei der Primärversorgung ist am geringsten handy orten app kostenlos downloaden. Aufgrund der Größe dieses Bereichs ist er jedoch mit 38 Prozent für vier von zehn Fehlern verantwortlich. Der Fehleranteil ist mit 42 Prozent in Pflegeheimen am größten – und das, obwohl hier weniger Patienten versorgt werden als in anderen Bereichen windows 7 testversion herunterladen. Rund einer von fünf Medikationsfehlern wird in Krankenhäusern gemacht.

Meist geringfügige Fehler

Die aktuelle Studie geht davon aus, dass mit 72 Prozent fast drei von vier Medikationsfehlern “geringfügig” ausfallen. Knapp 26 Prozent verfügen über das Potenzial, mittelschwere Schäden anzurichten. Nur zwei Prozent können möglicherweise zu schweren Schäden führen. Mit 34 Prozent wurde rund ein Drittel der möglicherweise schädlichen Medikationsfehler während der Verschreibung in der Primärversorgung gemacht.

Den Berechnungen nach bescheren die “definitiv vermeidbaren” Medikationsfehler dem NHS jährlich Kosten in Höhe von 98,5 Millionen Pfund und führen zu 1.708 Todesfällen. Beim Worst-Case-Szenario – also die schlimmstmögliche Annahme -, das von einem Krankenhausaufenthalt von 14 Tagen bei jedem Vorfall und der Notwendigkeit einer umfassenden Versorgung ausgeht, erreichen die Kosten pro Jahr eine Höhe von 1,6 Milliarden. Pfund. 22.203 Personen verlieren dabei ihr Leben.

In Großbritannien existieren keine Daten zu Medikationsfehlern für bestimmte Stufen des Medikationsprozesses oder überhaupt zu den Pflegeheimen, bemängeln die Experten. Ihre Berechnungen beinhalten Medikationsfehler nicht, die von Patienten oder ihren Betreuungspersonen gemacht werden. Sie beruhten auf Annahmen über das Ausmaß der direkt verursachten Schäden. Diese Schätzungen sind jedoch ähnlich wie die aus den USA und den aus den EU-Ländern berichteten Zahlen.

Betroffen sind vor allem Medikamente, die am häufigsten bei Krankeneinweisungen verabreicht werden. Dazu zählen etwa nicht-steroidale Antirheumatika, Thrombozyten-Aggregationshemmer, Medikamente gegen Epilepsie und Unterzuckerung, Diuretika, inhalierte Cortikosteroide sowie mit Herzglykosiden und Betablockern auch bestimmte Herzmedikamente. 80 Prozent der Todesfälle sind auf gastrointestinale Blutungen aufgrund nicht-steroidaler Antirheumatika, Aspirin oder des Blutverdünners Warfarin zurückzuführen.

Quelle: www.pressetext.com