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Ashwagandha – endlich zur Ruhe kommen

Der Einschlafprozess dauert zu lange, die Nächte sind zu kurz oder das Abschalten fällt schlichtweg schwer – viele Menschen hierzulande kämpfen mit diesen Problemen. Kein Wunder, denn das hektische Alltagsleben mit seinen zahlreichen Verpflichtungen sorgt dafür, dass am Ende des Tages kaum Ruhe eintritt. Wer das nächtliche Herumwälzen und das ständige Aufwachen leid ist, könnte nun von einer besonderen Wurzel profitieren. Ashwagandha ist ein wichtiger Teil der ayurvedischen Medizin und wird insbesondere Menschen empfohlen, die mit Stress, Ängsten und Infektanfälligkeit zu kämpfen haben.

Was ist Ashwagandha?

Eine Ashwagandha-Pflanze © AdobeStock_283795504 (Autor ChrWeiss)

Bei Ashwagandha handelt es sich um eine Heilpflanze, die traditionell in der indischen Heilkunde eingesetzt wird. Ashwagandha hat viele Namen. So wird das Kraut auch Withania somnifera, Schlafbeere, Winterkirsche oder indischer Ginseng genannt. Die Pflanze wird der Familie der Nachtschattengewächse zugeordnet und ist in Afrika, Südasien und in einigen Teilen Europas beheimatet.

Ashwagandha wird traditionell bei vielen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt. Im Ayurveda wird Ashwagandha als „Rasayana“-Kraut bezeichnet. Es soll sowohl die Langlebigkeit als auch die Gesundheit unterstützen.

Die Pflanze blickt auf eine lange Tradition zurück, trotzdem ist sie erst seit einigen Jahrzehnten Bestandteil wissenschaftlicher Untersuchungen. Dabei besitzt die Königin des Ayurveda Anwendern zufolge ein reichhaltiges Wirkspektrum.

Ashwagandha Wirkung

Ashwagandha soll Menschen zu mehr Energie verhelfen, das Aussehen verjüngen und krankheitsbedingte Beschwerden lindern. Zudem soll die Pflanze die kognitiven Leistungen verbessern.

In der ayurvedischen Heilkunde wird Ashwagandha gerne eingesetzt, da es als Adaptogen gilt. Dabei handelt es sich um biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Körper dabei helfen, besser mit Stress umzugehen. Ausgehend von dieser These besitzt die Pflanze ein breites Anwendungsspektrum, da viele Krankheiten und Beschwerden im Zusammenhang mit Stress stehen. Darüber hinaus wird diskutiert, ob Ashwagandha womöglich die Kraft steigert und sich zur Vorbeugung sowie Behandlung von Krebs eignet.

Über 200 Untersuchungen haben sich bereits mit der Wirkung der Heilpflanze beschäftigt. Von den Ergebnissen und den Erfahrungswerten aus der traditionellen Heilkunde werden folgende Wirkweisen abgeleitet:

  • Linderung von Angstzuständen und Depressionen
  • Bekämpfung von chronischem Stress
  • Ausbalancierung des Blutzuckers
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Stärkung des Immunsystems
  • Optimierung der Schilddrüsenfunktion
  • Reduzierung der Hirnzellendegeneration
  • Behandlung adrenaler Ermüdung

Ashwagandha ist ein bemerkenswertes Antioxidans

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die dafür sorgen, dass eine Oxidation anderer Substanzen ausgebremst oder verhindert wird. Im Körper nehmen sie eine besondere Rolle ein, da sie freie Radikale einfangen. Freie Radikale entstehen durch körpereigene Prozesse oder werden mit der Umwelt, zum Beispiel durch Tabakkonsum oder Umweltgifte, aufgenommen. Untersuchungen zufolge stellt Ashwagandha ein herausragendes Antioxidans dar. Demnach soll es in der Lage sein, oxidative Schädigungen – hervorgerufen durch Streptozotocin – zu reparieren.
Scheinbar besitzt die Pflanze antioxidative und entgiftende Eigenschaften, die dabei helfen könnten, Nierenschäden, die durch eine oxidative Belastung entstehen, zu lindern.

Dass von Ashwagandha immunstärkende Effekte ausgehen, wurde im Jahr 2009 nachgewiesen. Das National College of Natural Medicine in Portland startete einen Versuch, bei dem Studienteilnehmer täglich 450 mg Ashwagandha-Extrakt einnahmen. Bei 25 Versuchspersonen konnte dadurch die Bildung der Lymphozyten und der Killerzellen stimuliert werden.
Diese Zellen sind besonders wichtig, um Bakterien, Viren und Keime, die im Körper Krankheiten auslösen können, zu bekämpfen.

Ashwagandha gegen Ängste

Ashwagandha Wurzeln und Pulver. © AdobeStock_188483810 (Autor Eskymaks)

Wie bereits erwähnt, kann Ashwagandha bei einem großen Spektrum an Beschwerden und Krankheiten angewendet werden. Für die vielfältigen Wirkungen werden die enthaltenen Withanoside verantwortlich gemacht. Diese setzen sich aus langkettigen Zuckermolekülen (Glykosiden) zusammen und sollen beruhigende Effekte auslösen. Mit der beruhigenden Wirkung haben sich zahlreiche Studien beschäftigt. Eine Untersuchung der kanadischen Hochschule für Naturheilkunde in Toronto sammelte 2009 Belege dafür, dass die Anwendung auch für Angstpatienten sinnvoll sein könnte.

Nachdem 41 Patienten mit Ängsten über 12 Wochen hinweg 300 mg Ashwagandha-Extrakt einnahmen, reduzierten sich die Angststörungen im Durchschnitt um 57 %. Bei der Kontrollgruppe, in der 40 weitere Angstpatienten lediglich eine Psychotherapie erhielten, konnte nur ein Rückgang von 30 % beobachtet werden.

Ashwagandha könnte also als natürliches Heilmittel und Adaptogen für eine Ausbalancierung des neuroendokrinen Systems sorgen, welches durch Stress durcheinander geraten ist.

Ashwagandha für mehr nächtlichen Frieden

Ängste können dafür sorgen, dass die Nachtruhe empfindlich gestört wird. Häufig sind es aber auch neue Herausforderungen, die den Einschlafprozess verlängern und zum nächtlichen Aufwachen führen. Ashwagandha könnte dazu beitragen, dass psychische und körperliche Herausforderungen besser bewältigt werden können. Stresssituationen könnte mit Entspannung und Gelassenheit begegnet werden.

Die angstlösenden und beruhigenden Effekte werden auf die GABA-ähnliche Wirkung der Schlafbeere zurückgeführt. Ashwagandha dockt an den gleichen Rezeptoren an, wie der Neurotransmitter GABA und kann damit ähnliche Effekte erzielen.

Ashwagandha Erfahrungen

Anwender berichten davon, dass sie sich nach der Einnahme ruhiger und entspannter fühlen. Das Einschlafen fällt wieder leichter, da mehr Ruhe und Frieden eingekehrt. Menschen mit Schlafproblemen profitieren am meisten von qualitativ hochwertigen Präparaten in Kapsel- oder Pulverform. Ashwagandha kann sehr vielseitig angewendet werden und schmeckt in Form von Tee oder Moon Milk nicht nur lecker, sondern kann stress- und angstlösend wirken.

Fazit

Ashwagandha ist fester Bestandteil der ayurvedischen Medizin und wird auch hierzulande immer beliebter. Auch wenn die aus Afrika stammende Pflanze ein breites Anwendungsspektrum besitzt, werden entsprechende Präparate insbesondere zur Stärkung des Immunsystems und zum Lösen von Stress und Angst eingesetzt. Ashwagandha wurde bereits in über 200 Studien untersucht. Dort konnte die beruhigende Wirkung nachvollzogen werden. Scheinbar binden die Pflanzenextrakte an den gleichen Rezeptoren, wie der körpereigene Neurotransmitter GABA. Anwender berichten, dass sich ihr Einschlafprozess entspannter, friedlicher sowie kürzer darstellt und dass sie sich am nächsten Morgen erholter fühlen.

Übrigens: Das war nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Wirkspektrum der exotischen Pflanze. Ashwagandha besitzt noch mehr Vorteile für Ihre Gesundheit.

Sepp Spiegl

 

Quellen:

https://www.semanticscholar.org/paper/Therapeutic-Uses-of-Withania-Somnifera-(-)-with-a-Verma-Kumar/01b7c1b10a9ef1521d043b2da3f47292de79ed45

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9332168

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20061697

https://nunm.edu/2008/08/clinical-research-supports-effectiveness-of-ashwagandha-to-boost-bodys-immunity/

https://www.ccnm.edu/research/research-abstracts/naturopathic-care-anxiety-randomized-controlled-trial

https://www.ajol.info/index.php/ajtcam/article/view/67963