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Yoga – Eine Bewegung

Nackt-Yoga ist ohne Zweifel ein Hingucker, aber umstritten. Traditionelles Yoga ist sanft, immer aber nachhaltig. Die Bewegung ist längst millionenfach in der westlichen Kultur angekommen – und wird angenommen. Auch ältere Semester entdecken diesen Volkssport.

Swami Yogananda (103)

Einmal am Tag isst er ausschließlich Rohkost-Diät. Morgens um zwei steht er auf und übt vier Stunden Yoga. Dann empfängt er seine Schüler zum Sukshuma Vyayam-Yoga. Eine Brille braucht er nicht, seine Zähne hat er noch alle. Pillen nimmt er nicht und bei einem Arzt war er auch noch nie. Damit gilt der 103 Jahre alte Swami Yogananda als lebender Beweis für die Vorteile, die regelmäßiges Yoga und eine gesunde Lebensweise haben. 2010 war der bei Rishikesh in Indien lebende Yogi Ehrengast auf dem Berliner Yogafestival.

Manches an Yoga ist also regelrecht rekordverdächtig. So schaffte im März 2012 die weltweit älteste Yoga-Lehrerin den Sprung ins Guinnes-Buch der Rekorde. 93 Jahre alt ist die aus dem indischen Pondicherry gebürtige Tao Porchon-Lynch. Trotz ihrer künstlichen Hüfte unterrichtet sie heute regelmäßig in New York an vier Terminen in der Woche. 400 Schüler betreut sie. Tänzerische Beweglichkeit ist ihr eindrucksvolles Markenzeichen.

Aber auch der durchschnittliche Yoga-Schüler setzt sich besondere Ziele. So schreibt ein Chat-Senior online bei „ich-mach-yoga.de“: „Eines meiner Lebensziele ist mit 90 Jahren den Damen im Altersheim die erste Serie Ashtanga vorzuturnen“. Ashtanga ist ein indisches Hatha-System (eine späte Entwicklung des indischen Yogas), das für westliche Schüler im Wesentlichen Körperhaltungen (asana) und Atemkontrollen (pranayama) lehrt.

Schlüsselerlebnis durch Harry Valérien und Yoga-Queen Kareen Zebroff

Etwas jünger ist die Münchnerin Irma Sauerteig. Mit ihren 86 Jahren und vergleichsweise bescheidenen Yoga-Ansprüchen kommt sie sicherlich nicht an das Idealbild einer schwebenden Yoga-Lehrerin wie Porchon-Lynch heran. Während die Rekord-Yogi-Lehrerin aber „erst“ vor 20 Jahren mit Yoga begonnen hat, zieht die gelernte Schneiderin bereits seit 40 Jahren ihre körperliche und seelische Zufriedenheit aus diesem harmonisierenden Bewegungsübungen. Zum Schlüsselerlebnis wurde für sie 1973 das TV-Sportstudio, als der Moderator Harry Valérien die deutsch-kanadische Yoga-Queen Kareen Zebroff vorstellte. Sauerteig schrieb sich bei einer der ersten Yoga-Schulen in München ein, kam aus ihrer Lebenskrise heraus – und verzichtet seither auf Pillen. Das Geschenk ihrer konsequenten und gesunden Yoga-Biographie: Beweglichkeit in Körper, Geist und Seele.

Die amerikanische Yoga-Lehrerin Lynne Eppel wollte von ihrem Yoga-Schüler Jim Thorne wissen, ob der Beginn seiner Yoga-Laufbahn schwer war. Kurz vor dem Gespräch hatte der 68-Jährige aus Boulder in Colorado gerade den 10-km-Lauf Bolder Boulder gemeinsam mit Tochter und Enkeltochter sowie weiteren 50.000 Teilnehmern geschafft. Er war Anfang 40, als er in die Yoga-Welt einstieg. Thorne gibt zu: „Einiges war wirklich qualvoll, weil ich meinen Körper so noch nie bewegt hatte! Außerdem war ich es einfach nicht gewohnt, Geduld haben zu müssen.“ Aus seinen Erfahrungen heraus schöpft er auch Ratschläge für Anfänger: „Suchen Sie sich einen Lehrer, mit dem Sie auf einer Wellenlänge liegen. Halten Sie an Ihrer Übung fest – es wird leichter und geht immer tiefer, je weiter Sie fortschreiten und je mehr Sie entdecken. Es wird sich alles fügen.“ Und mit Blick auch auf das “Älter-sein”: „Yoga hat mein Bewusstsein für meinen Stütz- und Bewegungsapparat, und wie dieser mit meinen Muskeln zusammenspielt, erweitert.“

Der Kopfstand ( Sirshasana)
(c) Sivanada-Yoga e.V.

Gerade erst 65 ist Annemarie Z. aus Regensburg. Sie fragt im Internet: „Ich bin nicht sicher, ob Yoga hinsichtlich meines fortgeschrittenen Alters noch eine gute Idee ist.“ Das Yoga-Online-Magazin „Yogarelations“ antwortet: „Natürlich sind gewisse Yoga-Klassen mit extrem schnellen und dehnungsintensiven Bewegungen nicht unbedingt der geeignete Einstieg für Senioren. Aber dafür gibt es Yoga-Arten, in denen durchaus andere Qualitäten gefordert sind.“ Schlussendlich, das betonen Fachleute immer wieder, steht nicht so sehr das kalendarische Alter im Vordergrund. Viel wichtiger ist, dass der Yoga-Interessierte genug Motivation und Eigenantrieb besitzt, etwas für sich zu tun.

Ulla Meinecke sieht es ganz pragmatisch

Die Berliner Song-Writerin, Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin Ulla Meinecke ist „erst“ 59. Sie trieb es zum Yogaunterricht, weil sie den Wunsch verspürte ihre „Autonomität bis ins Alter zu erhalten“, denn „mit Ende fünfzig flüstern einem die eigenen Zellen in stillen Momenten zu, dass man sich gerne auch mit 75 die Schuhe noch selbst zubinden möchte, ohne umzufallen.“ Also ein ganz pragmatischer Ansatz. „Ich lerne Yoga, um es behalten und mitnehmen zu können. Mit in seltsame Hotelzimmer und schräge Backstagebereiche, in die Ferien und nach Hause. Noch bin ich eine ziemliche Flasche, aber selbst nach der kurzen Zeit habe ich festgestellt, dass Yoga meiner Bühnenpräsenz hilft und meine Tage heller macht.“

Irgendwie sind wir jetz bei den Yogi-Normalos angekommen. Yogis wie Du und ich empfiehlt www.yoga50plus-berlin.de dann auch dem etwas Lebensälteren: „Für Yoga ist es nie zu spät. Es kommt nur darauf an, wie die Bewegungslehre den Bedürfnissen der jeweiligen Altersphase angepasst wird.“ Ältere Menschen so ab 50 spüren schon eher mal Abnutzungserscheinungen besonders im Rückgrat, den Schulter-, Hüft- und Kniegelenken. Nachlassende Spannkraft der Muskeln wirkt schwächend auf den Stütz- und Bewegungsapparat. Ein guter Übungsleiter achtet deshalb sorgsam darauf, dass die Posen den Fähigkeiten der Yoga-Schüler angepasst werden. Nicht gering achten sollten die Älteren auch eine Chance, die sich immer mit Yoga verbindet. In der zweiten Hälfte des Lebens haben sich meist die sozialen Verantwortlichkeiten gegenüber Familie, dem Beruf und der Gesellschaft bzw. der Umwelt erfüllt oder sie sind deutlich schwächer geworden. Gleichzeitig aber eröffnet sich auch verstärkt die Chance, über geistiges Training den Weg tiefer nach Innen zu finden. Perfektion in der Körperhaltung ist dann nicht mehr so entscheidend.

Hermann Hesse, Siddhartha und die Yoga-Popularisierung

Yoga-Papst Dr. Christian Fuchs

Yoga erlebt bei uns seit Ende der sechziger Jahre einen ungebrochenen Boom. Greifbar ist die nennenswerte Rezeption in Deutschland aber schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Und bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts bemüht sich die Forschung um die wissenschaftliche Aufbereitung des Themas. Nach dem Ersten Weltkrieg führte der Erfolgsweg von Yoga weiter in breitere Bevölkerungsschichten. Inmitten einer indienfreundlichen Stimmung erschien 1922 das erfolgreiche Buch von Hermann Hesse, „Siddhartha“. Im Rahmen dieser ersten Popularisierung von Yoga vollzog sich auch die zunehmende Anerkennung der Yoga-Methoden durch die westliche Wissenschaft. In diesem Kontext weist Yoga-Papst Dr. Christian Fuchs auch darauf hin, dass sich ein „eher nüchterner Vermittlungstil“ verbreitete.

Unabhängig von den zunehmenden wissenschaftlichen Untersuchungen in der westlichen Welt erscheint die gesundheitsfördernde Wirkungsweise von Yoga einleuchtend und in vielen Fällen auch erleuchtend. Denn in dieser Bewegungskultur werden Muskeln nicht einer Hochleistungs-Schock-Therapie unterzogen sondern sanft gedehnt. Die Gelenke müssen nicht schwerste Erschütterungen hinnehmen, sondern werden auf schonende Weise beweglicher. In kontinuierlicher Steigerung wird der Blutfluss aktiviert. In Kombi mit Meditation und auf der Grundlage fernöstlicher Erfahrungen wirken die beiden Komponenten erfolgreich bei der heute immer wichtiger werdenden Stressbewältigung. Ganz besonders Frauen in der Menopause empfehlen Fachleute Yoga, um Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Launenhaftigkeit und Stress auf natürliche Weise umzulenken.

1975 berichtete „Der Spiegel“ von mindestens 100.000 Westdeutschen, die Yoga praktizieren und damit einen Volkssport mit tieferer Bedeutung betreiben. In den 80er- Jahren ist dann, so stellt Christian Fuchs fest, eine „Professionalisierung der Yoga-Rezeptzion“ zu beobachten. Die beiden großen Yoga-Verbände (BDY, DYG) fördern die Standardisierung und qualitative Sicherung der Ausbildung zum/zur Yogalehrer/in. Und die Vernetzung von Yoga-Forschung und Yoga-Praxis nimmt weiter zu. Fuchs sieht seit den 90er-Jahren einen ausgeprägten Trend zum „modernen Lifestyle-Yoga“. Es geht dabei in erster Linie um die Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit. Fuchs drückt es salopp aus: „Muskeln und Ego sollen dank Yoga wachsen.“ Die spirituellen Dimensionen des Yoga werden dabei ausgeblendet. Fuchs spricht deshalb von einem säkularisierten Yoga.

Im Kampf gegen Stress, Rücken- und Kopfschmerzen

“Yoga ist ein Lebensweg”
© Hot Yoga Köln

13 Millionen Deutsche praktizieren mittlerweile Yoga oder Meditation, die meisten sind Frauen. Das hat die AOK 2009 in einer Studie herausgefunden. Und es soll etwa 20.000 Yogalehrer in Deutschland geben. Hier wird richtig Geld umgesetzt: die Branche bewegt jährlich 500 Millionen Euro; manche Quellen sprechen sogar von zwei bis drei Milliarden Euro. Braucht der neugierig gewordene Yoga-Aspirant einen größeren Zahlenbeweis für die Richtigkeit seiner Hinwendung zu diesem asiatischen Weg zu sich selbst? Die Studie hat außerdem ergeben, dass die meisten Teilnehmer Stress abbauen wollen. Der Zusammenhang mit Rücken- und Kopfschmerzen sowie Nackenverspannungen ist ja hinlänglich bekannt. In einer älteren AOK-Studie („Yoga zur Prävention“,2003) ergab sich dazu noch eine herausragende Altagstauglichkeit. Denn 74% der Befragten erfreuten sich über eine deutliche Zunahme ihrer Gelassenheit im Alltag und 63% waren zufriedener mit sich und ihrem Leben.

Bei solchen Erfolgsprofilen wundert es nicht, wenn manche Krankenkassen, die VHS, Sportvereine und letzlich Fitness-Studios Yoga-Trainingsstunden anbieten. Grundsätzlich reicht – so raten Fachleute – ein Grundkurs, um die wichtigsten Techniken und einzelne Übungsabläufe sowie Atemtechniken zu verinnerlichen. Dennoch hat es auch einen großen Wert, sich regelmäßig bei Yogakursen Ü50 mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten zu treffen. Das motiviert und besiegt eher den inneren Schweinehund. Solche altersgerechten Angebote sind aber offensichtlich noch eher selten.

Und wie sieht es mit den Kosten aus? Vergleiche lassen sich relativ schnell im Internet anstellen, wenn Preise und Staffelungen (auch Proebestunden) in der erreichbaren Umgebung gegenübergestellt werden. Und es gibt etliche – auch gesetzliche – Krankenkassen, die Teilkosten für Yoga-Stunden übernehmen. Zumeist fördern sie das Hatha-Yoga und damit körperorientierte Übungen. Immerhin zahlen die Krankenkassen mehr als 100 Millionen Euro als freiwillige Leistungen jährlich – teilweise sogar ohne ärztliche Verschreibungen. Pro Yoga-Übendem zahlen die Kassen zwischen 75 und 160 Euro .

Aaron Star

Angesichts solcher Investitionen gibt es auch Kritik an der freigebigen Vergabepolitik der Kassen vor dem Hintergrund gigantischer Gesundheitskosten. Sogar der anerkannte amerikanische Yoga-Lehrer Glenn Black warnte in der „New York Times“ auch vor schweren Rückenleiden, Zerrungen und Bänderrissen. Er entfachte damit eine internationale Diskussion über den Nutzen der Verrenkungen. Auch in Deutschland melden sich Kritiker der modernen Yoga-Trends. Der Münchner Gesundheitspädagoge und emeritierte Professor Rocque Lobo (71): “Was heute angeboten wird, ist oft nur Hokuspokus und hat mit dem indischen Yoga nichts zu tun. Es ist Esoterik und dient allein der Selbstfindung der gehobenen Mittelschicht.“

Erfahrung mit Nackt-Yoga: Sandra Klein.

Der Kopfstand bleibt nach wie vor die Königsdisziplin des Yoga. Kopf stehen derzeit besonders die Gralshüter des traditionellen Yoga. Denn ausgehend von der Homosexuellen-Szene zunächst in San Francisco, Boston und Los Angeles lassen nun auch in Berlin oder Leipzig Yogis ihre letzten Hüllen fallen. Die Anhänger vom Nackt-Yoga – zumeist Männer – legen Wert darauf, dass es sich um eine ernsthafte Sportart handelt. Für sie ist es die vollkommene Befreiung von allem, was kneift. Und Fehler beim Yoga werden angeblich schneller erkannt, weil alle Muskelpartien sozusagen freiliegen. Freigemacht haben sich auch 16 Frau und Männer im Montagsmorgen-Kurs bei Sandra Klein (35) in Dresden. Sie sind zwischen 30 und 60 Jahre alt. Für die Yogalehrerin bedeutet “nackt sein natürlich sein, undschuldig und frei sein.” Für Sandra Klein entwickelt sich diese Yoga-Art in einer gewissen Logik. Denn wenn man in hoher Achtsamkeit etwas mit dem Körper tut, verändert sich der Geist, verändern sich Einstellungen. Auf diesem Weg zu sich selbst kann es auch zum Bedürfnis werden, sich von der Stofflichkeit der Kleidung zu befreien. Es kann aber auch beispielsweise der Wunsch entstehen, Vegetarier zu werden. Der Weg bleibt immer offen. Bewusste Atemübungen, bestimmte Körperstellungen und Entspannungsübungen tragen ihren Teil dazu bei. Sandra Klein bietet die hüllenlose Form des Yogas seit Anfang 2011 an. Und im Sommer gibt sie ihren Kurs auch schon mal an einem Stausee mit anschließendem Bad im kühlen klaren Wasser. Aus ihrer Sicht ist „Nacktyoga im Freien Motor zur Erzeugung von Lebensenergie und einer inneren Quelle, aus der man bis ins hohe Alter schöpfen kann.“Auslöser war ein Erlebnis im heißen Südafrika. Sandra leitete eine kleine Yogagruppe, als ein 68jähriger Mann “während meiner Yogasession sich plötzlich von seinen Sachen befreite. Ich tat es ihm gleich. So erfuhr ich an meinem eigenen Körper, welche Vorzüge das Natürlich-sein für Körper, Geist und Seele hat.” Sandra Klein schwärmt: “Keine Klamotten engen den Körper ein, die Energien können frei fließen, der ganze Körper atmet auf, fühlt sich frei. Temperaturenwerden anders wahrgenommen.”

Wer es aber nicht ganz so puristisch sehen und machen möchte, kann sicher auch einen leichten Slip tragen. Der Pionier des „Hot Nude Yoga“, der New Yorker Aaron Star, betont trotz des erotischen Beigeschmacks dieses FKK-Yogas, dass es nach wie vor vorrangig um die physische Fitness gehe. Und genau daran zweifelt manch traditioneller Yoga-Lehrer. “Ich verstehe den Sinn nicht“, erklärt Mary Dillion, Leiterin von Yoga-Kursen in New York. Entscheidend aber bleibt wohl auch bei dieser Variante – wie beim Yoga generell: Man muss und soll sich wohlfühlen. „Yoga ist ein Lebensweg“, betont die Vorsitzende des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland, Angelika Beßler (54).

Dieter Buchholtz

 

 

Zum Thema notiert

 

Probestunde

Die meisten Yoga-Anbieter ermöglichen eine Probestunde. Das ist vor einer Kurs-Buchung sehr empfehlenswert, um auszutesten, ob das Institut mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auch den eigenen Wünschen entspricht.

Yoga-Magazine

Die führenden Magazine sind „Yoga Aktuell“ und das „Yoga Journal“. In der Regel sind sie ohne Probleme im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Hot Yoga (Bikram-Yoga)

Hier kommen die Kursteilnehmer bei 35 bis 40 Grad und  hoher Luftfeuchtigkeit ins Schwitzen. Die Temperaturen machen Muskeln und Gelenke flexibler. Und Gifte sollen beim Schwitzen ausgespült werden. Bei hohem oder niedrigem Blutdruck aber ist Vorsicht geboten. Der Verband der Yoga-Lehrer sieht diese Yoga-Form kritisch, weil sie sich von der ursprünglichen Form entfernt. Yoga39.de dagegen betont beispielsweise, dass Hot Yoga dichter an den klimatischen Bedingungen ist, wie man es in Indien vorfindet. “Streng genommen ist es damit sogar näher am Ursprung als sogenanntes `klassisches´ Hatha Yoga bei hiesiger Raumtemperatur”, sagt Christoph Jäger von yoga39.de, der in seinem Studio diese jahrhundertealte Yoga-Form betreibt.

Power-Yoga

Bei dieser jungen Interpreation der Yoga-Lehre geht es vornehmlich um Gewichtsreduzierung und Straffung der Muskeln. In der Regel berücksichtigt es auch die Erkenntnisse der modernen Sportmedizin. Wird von den meisten Krankenkassen als gesundheitliche Präventionsmaßnahme anerkannt und gefördert.

Weitere Yoga-Arten

Acro Yoga

Akrobatisch und therapeutisch! Eine neue Art des Yoga und Fliegens

Ashtanga Yoga

Eine harmonische und kraftvolle Yoga-Art

Anusara Yoga

Ein noch junger Yoga-Stil von John Friend aus Amerika

Aroma Yoga

Ein neuer vielversprechender Yoga-Stil

Bhakti Yoga

Die Beziehung zum höchsten Wesen durch liebende Widmung

Bikram Yoga

Der US-Yoga-Trend wird auch hier immer beliebter

Hatha Yoga

Weltweit wahrscheinlich die bekannteste aller Yoga-Arten

Hormon Yoga

Eine Yoga-Art speziell für Frauen

Iyengar Yoga

Ein Yoga mit Fokus auf korrekter Körperausrichtung

Jivamukti Yoga

Eine dynamische Form des Hatha Yoga

Karma Yoga

Yoga des Handelns – eines der wichtigsten Yoga Arten

Kundalini Yoga

Ein dynamisches und sehr spirituelles Yoga

Lachyoga

Begeistert Schüler und Geschäftsleute

Moveasy Yoga

Eine unkonventionelle und neue Art des Yoga

Nackt-Yoga

Ein neuer Trend aus den USA

Shakti Dance

Moderne Yoga-Arten: Erlebe Dich durch das Yoga des Tanzens

Sivananda Yoga

Ein sehr klassisches und ganzheitliches Yoga

Tula Yoga

Eine auf Yoga basierende Körperarbeit, die Yoga & Massage verbindet

Tao Yoga

Eine Yoga-Art, die Energiearbeit integriert

WOYO

Eine junge, deutsche Yoga-Art aus München

Yoga im Wasser

Entdecke die Unterwasserwelt durch eine neue Yoga-Art

 

 

Wer über die genannten Stichworte hinaus etwas mehr erfahren will, findet das unter http://www.yogarelations.com/yoga-wissen/arten.htm.