Rechtmäßigkeit des Arztvorbehalts für gewerbliche Entfernung von Tätowierungen und Permanent-Make-up

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25.01.2022
– 13 B 1465/21 –

Arztvorbehalt ist angesichts der Gesundheitsrisiken verhältnismäßig

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Der Arztvorbehalt für die gewerbliche Entfernung von Tätowierungen und Permanent-Make-up ist angesichts der damit verbunden Gesundheitsrisiken rechtmäßig und verhältnismäßig you can. Dies hat das Ober­verwaltungs­gericht Nordrhein-Westfalen entschieden.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Mit Schluss des Jahres 2020 darf gemäß § 5 Abs. 2 NiSV unter anderem die Entfernung von Tätowierungen und Permanent-Make-up nur noch von approbierten Ärzten mit entsprechender Weiter- oder Fortbildung durchgeführt werden herunterladen. Die Betreiberin eines Studios zur professionellen

Tattooentfernung mittels Laser, die weder selbst Ärztin war noch Ärzte beschäftigte, klagte gegen die Vorschrift vor dem Verwaltungsgericht Köln consorsbank secureplus app. Zudem beantragte sie Eilrechtsschutz. Sie hielt die Vorschrift für unter anderem unverhältnismäßig und damit rechtswidrig. Das Verwaltungsgericht lehnte den Eilantrag ab mp3 musik download kostenlos legal ohne anmeldung. Dagegen richtete sich die Beschwerde der Studiobetreiberin.

Arztvorbehalt für Entfernung von Tätowierungen nicht unverhältnismäßig

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen bestätigte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts google drive presentation. Der Arztvorbehalt für die Entfernung von Tätowierungen sei angesichts der damit verbundenen Gesundheitsrisiken rechtmäßig und insbesondere verhältnismäßig sticker zum herunterladen. Die Einschätzung des Verordnungsgebers, die notwendigen medizinischen Kenntnisse zur Entfernung von Tätowierungen mittels Laser können nicht allein durch eine Fort- oder Weiterbildung erlernt werden, sondern es bedürfe eines medizinischen Studiums, sei nicht zu beanstanden download wow addon.

Keine Beschränkung des Arztvorbehalts auf Anamnese und Diagnostik

Es sei nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts auch nicht ausreichend, dem Arzt lediglich die Anamnese und Diagnostik vor der Laseranwendung vorzubehalten, die Anwendung selbst aber auch durch entsprechend geschulte, aber nicht approbierte Personen zuzulassen herunterladen. Denn auch während der Durchführung der Laseranwendung bzw. im Nachgang hierzu könne es zu Situationen und Komplikationen kommen, die zur Abwendung weiterer Gesundheitsrisken die Heranziehung eines zumindest vor Ort befindlichen Arztes erfordern das automatische herunterladen dieses bildes aus dem internet wurde aus datenschutzgründen.

 

Quelle: https://www.kostenlose-urteile.de