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Sibel Kekilli: „An Gott direkt glaube ich nicht“

Halt in der Corona-Krise geben dem Star Freunde

Sibel Kekilli ist mit dem US-Star Peter Dinklage befreundet, dessen verräterische Konkubine sie in „Game of Thrones“ spielte. © highgloss.de

Seit ihrer Rolle in der megaerfolgreichen US-Serie „Game of Thrones“ zählt Sibel Kekilli zu Deutschlands großen Stars. Sie ist seit dem Dreh gut mit Peter Dinklage, dem Darsteller von Tyrion Lennister, befreundet und auch mit dem Autor der Bücher, George R. R. Martin. Ihren Status nutzte die Schauspielerin nun, um auf Instagram Missstände zu kritisieren. „Wie kann es eigentlich sein, dass die reiche Stadt Hamburg seinen Künstlern und Solo-Selbständigen in dieser Krise nicht das zahlen kann, was die arme Hauptstadt willig ist zu zahlen“, fragte die 39-Jährige. Ihre Kritik bezog sich auf die Beiträge, die von den Bundesländern als Soforthilfe zur Verfügung gestellt werden – Hamburg bietet 2.500, Berlin 5.000 Euro. Ungerechtigkeit kann Kekilli nun einmal nicht leiden. Auch der schnelle Lauf der Zeit bedrückt die 39-Jährige. „Vor dem Sterben, vor dem Tod habe ich keine Angst“, sagte Kekilli kürzlich dem evangelischen Monatsmagazin „chrismon“. „Mir macht aber Angst, dass die Zeit so schnell vergeht.“ Sie habe sich fest vorgenommen, „jetzt zu leben und den Moment zu genießen“. Dabei können Erwachsene von Kindern lernen, sagte die Schauspielerin, die schon 2004 mit dem Film „Gegen die Wand“ international bekannt wurde. „Kinder machen einfach. Sie denken nicht groß nach, sie leben im Moment. Das vergessen wir immer wieder. Viele Menschen haben Zukunftsängste, da kann es schwierig sein, sich selbst zu sagen: Stopp! Hör auf mit dem Grübeln. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, aber du kannst die Zukunft beeinflussen“, ist sich Kekilli bewusst. Daher habe sie sich fest vorgenommen im hier und jetzt zu leben und den Moment zu genießen. Zwar glaubt die Tochter türkischer Einwanderer nicht direkt an einen Gott, aber ist sich sicher, „dass es da etwas gibt“. „Als Kind musste ich arabische Gebete auswendig lernen, durfte aber zum Beispiel nicht in eine Koranschule. Das zu verstehen war für mich sehr schwierig. Ich habe lange mit mir gerungen, doch irgendwann konnte ich an einen Gott nicht mehr glauben“, so Sibel mit Bedauern. Halt in der Krise geben ihr engste Freunde und der Glaube daran, „dass es schon wieder aufwärtsgehen wird, ganz egal, ob man das dann Glaube an Gott, einen Schutzengel oder einfach Schicksal nennt“.