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Runder Geburtstag für Mario Adorf

Mario ADORF © seppspiegl

Mit einer Rolle hat Mario Adorf Fernsehgeschichte geschrieben: “Ich scheiß dich sowas von zu mit meinem Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast”, sagt er im breitesten Dialekt als stinkreicher rheinischer Kleberfabrikant Heinrich Haffenloher in Helmut Dietls Kultserie “Kir Royal” girls play for free. Doch ihn auf diesen Part zu verkürzen, wäre zu wenig. Am Dienstag (8. September) wird er 90 Jahre alt.

Er war noch Student an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule, als ihn der deutsche Film entdeckte: für die Landser-Trilogie “08/15” herunterladen.
Kurz danach folgte bereits seine erste Glanzrolle: “Nachts, wenn der Teufel kam”. Kein geringerer als der große US-Regisseur Robert Siodmak drehte diesen zeitkritischen Film 1957 in Deutschland skype kostenlos herunterladen chip.
Die Rolle brachte Adorf den Bundesfilmpreis, die erste Auszeichnung von zahllosen Preisen, die ihn auf seiner Karriere begleiten sollten.

Die Liste der Regisseure, mit denen er bis heute Filme gemacht hat, liest sich wie ein Auszug aus der Hitliste des Weltkinos: Sam Peckinpah, Franco Rossi, Wolfgang Staudte, Edgar Reitz, Billy Wilder, Volker Schlöndorff, Helmut Dietl, Rainer Werner Fassbinder, Claude Chabrol und Sergio Corbucci, einen der Väter des Italo-Western herunterladen.

Das nämlich macht eines seiner Erfolgsrezepte aus:
Der vor nunmehr 90 Jahren in Zürich geborene Adorf ist nicht nur ein überaus talentierter Darsteller – man kann ihn getrost auch ein Sprachgenie nennen: Viersprachig ist er so gut, daß er sich überall vor die Kamera stellen kann download app store mac.

In einer Hauptrolle ist Mario Adorf in der Rolle von Pinocchios Vater, dem liebenswerten Spielzeugmacher Geppetto zu sehen samsung widgets download kostenlos. ©seppspiegl

Viele Rollen folgten. In Volker Schlöndorffs oscarprämierter Literaturverfilmung “Die Blechtrommel” war er Vater Matzerath activex. In Rainer Werner Fassbinders Wirtschaftswunder-Satire “Lola” gab er den Baulöwen Schuckert und für Helmut Dietl trat er als Promi-Wirt in der Gesellschaftssatire “Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief” auf albelli photo software download. Und er drehte mit berühmten Regisseuren wie Claude Chabrol oder Billy Wilder. Auch in zahlreichen Mafia-Filmen und Western spielte er mit, darunter viele Italo-Western, sowie in dem Karl-May-Film “Winnetou 1”, wo er als Schurke Santer zu sehen war lobpreis for free. Auch ans Theater zog es ihn zwischendurch immer wieder.

Ich hatte zuerst nur Augen für die Bardot

Im französischen Nobelort Saint-Tropez lernte der Schauspieler seine spätere Ehefrau Monique kennen, die mit der legendären Brigitte Bardot befreundet war cewe fotobuch for free. “Ich hatte zuerst nur Augen für die Bardot”, gab Adorf später zu. Doch dann fiel ihm irgendwann Monique auf, ihre Lebendigkeit. “Und da begann die ganze Geschichte zwischen uns.” Eine Liebe, die auch Jahrzehnte später noch halten sollte, anders als die Kurzbeziehung zur mittlerweile verstorbenen Schauspielerin Lis Verhoeven, mit der er die Tochter Stella-Maria hat, ebenfalls eine Schauspielerin. Mehrere Jahrzehnte lebte Adorf auch in Italien, der Heimat seines Vaters, zu dem er allerdings kaum Kontakt hatte.

Mario ADORF ©seppspiegl

Adorf hat unter anderem den Grimme-Preis, das Bundesverdienstkreuz sowie den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis erhalten hat. Der Gewürdigte selbst sieht rückblickend manches kritischer: “Es sind sicher viele Wünsche offen geblieben, aber ich war mit meinem Leben und dem, was ich erreicht habe, im Ganzen zufrieden”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München. “Das Besondere am Beruf des Schauspielers ist, dass er im Gegensatz zu vielen Menschen ein zwar unsicherer aber frei gewählter und geliebter Beruf ist. Es ist ein Beruf, der es erlaubt, über die Kindheit hinaus ein Leben lang zu spielen.”

Im vergangenen Jahr verabschiedete sich Adorf dennoch von der Bühne – mit einer letzten Tournee. Nun hat er wie alle anderen auch mit den Umständen der Coronapandemie zu tun. “Es geht mir gut, wenn auch das vergangene halbe Jahr wegen des Coronavirus nicht zum Jubeln war”, sagte er. “Das müssen wir mit Vernunft und der Bereitschaft angehen, Regeln zu akzeptieren und zu befolgen. Ohne das geht’s nicht.” Auch die Pläne für seinen 90. Geburtstag sind davon betroffen. Wie er feiern wird? “In Anbetracht der Coronakrise im allerkleinsten Kreise”, verriet er. Ohnehin ist er mit wenig zufrieden, so scheint es: “Ich habe keinen großen Wunsch mehr, eher viele kleine.”

Sepp Spiegl