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Roads

Ein bisschen „Tschick“ und viel Europa: Sebastian Schipper schickt in „Roads“, seinem ersten Kinofilm seit dem Erfolg von „Victoria“, zwei Achtzehnjährige auf große Fahrt von Marokko bis Calais.

Regisseur Sebastian Schipper mit seinen Hauptdarstellern Fionn Whitehead und Stephane Bak

Der aus London stammende Gyllen (Fionn Whitehead), der die Ferien mit seiner Mutter und ihrem neuen Lebenspartner in Marokko verbringt, klaut den Campingbus seines Stiefvaters, um nach Frankreich zu fahren, wo sein leiblicher Vater lebt. Gyllen will gerade losfahren, als ihm der 17-jährige William (Stéphane Bak) aus dem Kongo über den Weg läuft, der die Grenze nach Europa überwinden will, um seinen verschollenen Bruder zu suchen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Norden, und je länger ihre Reise dauert, desto größer wird die Vertrautheit zwischen ihnen. In seinen Filmen schildert „Absolute Giganten“-Regisseur Sebastian Schipper das Lebensgefühl von Heranwachsenden. Auch „Roads“ ist kein Problemfilm über das Schicksal von Migranten. Die Flüchtlingskrise ist einfach Teil der Realität, in der diese Geschichte spielt. Unaufdringlich und voller Abenteuerlust schildert Schipper die Hindernisse und Gefahren, die Gyllen und William überwinden müssen. Am Ende gelingen ihm Bilder der Flüchtlinge von Calais, die man nicht so schnell wieder vergisst.

Infos:

Kinostart: 30.05.2019
Genre: Roadmovie
Jahr 2019
Altersfreigabe: 6 Jahre
Regisseur: Sebastian Schipper
Drehbuch: Oliver Ziegenbalg, Sebastian Schipper
Produzent: David Keitsch
Kamera: Matteo Cocco