Musik und Bücher

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Den Menschen von seinen selbst auferlegten Beschränkungen zu befreien, ist das Ziel, dem sich die Doors bei ihrer Gründung verschreiben. Damit entpuppen sie sich als stereotypische Vertreter der 60er Jahre, die durch freie Ausdrucksformen, Poesie, Sex und
halluzinogene Drogen eine bessere Welt gründen möchten. Das enorme Interesse, das die Band nach wie vor erzeugt, hängt vor allem mit der Figur des früh verstorbenen Sängers Jim Morrison zusammen.


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1969 war ein großartiges Jahr: Der erste Mensch betrat den Mond und die Hippies feierten Woodstock. Gleichzeitig beschlossen drei Gastarbeiter und Partyhengste mit karibischem Blut irgendwo im Londoner Ghetto-Stadtteil Brixton eine Popband zu gründen. Kein schlechter Ausgangspunkt: Das rythmische Potential der Antillen in einer Band versammelt. Fehlte nur noch eine geeignete Stimme, bis später im Jahre ’69 Errol Brown (seines Zeichens Jamaikaner) zur Band fand. Er gab dem Sound der Band den letzten Schliff, mit seinem souligen Timbre und dem markanten Skinhead.


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Eric Clapton, Ginger Baker und Jack Bruce – drei Namen, die das Herz des Fans höher schlagen lassen. Als sie ihre Zusammenarbeit ankündigen, entsteht der Begriff der Supergroup, einer Band, in der die angesagtesten Künstler des Moments gemeinsam spielen. Der Impuls stammt vom Schlagzeuger Baker, der sich in der Graham Bond Organisation einen Namen gemacht hat. Am Rande eines Konzerts spricht er Clapton an, der nach seinem Ausstieg bei den Yardbirds in der Begleitband John Mayalls gastiert. Clapton bringt den Bassisten Bruce ins Spiel. Baker willigt ein, obwohl sein Verhältnis zu Bruce kein gutes ist.


Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Der Journalist Jonasson hat auch schon in seinen anderen Romanen Absurdität auf die Spitze getrieben. Diesmal nimmt er sich den Kunstbetrieb vor. Aufgehängt an Bildern der tatsächlich existierenden Malerin Irma Stern, die 1894 als Tochter deutsch-jüdischer Einwanderer in Südafrika geboren wurde, greift der Autor den frauenfeindlichen, Empathie freien und rassistischen Protagonisten Viktor heraus, der mit einer Galerie zu Geld kommen will und sich die Gier seiner Umgebung zunutze macht.


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Von New York City über die Zwischenstation Deutschland eine Weltkarriere starten, das gelingt nicht vielen. Eine dieser Ausnahmen stellt Sängerin Jennifer Rush dar, die am 28. September 1960 im Stadtteil Queens als Heidi Stern zur Welt kommt. Sie entstammt einer
hochmusikalischen Familie. Mutter Barbara ist als Pianistin tätig, Vater Maurice arbeitet als Tenor (New York City Music Opera). Die beiden Brüder Bobby und Stevie schlagen später ebenfalls den Weg in die Musikbranche ein.


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Electric Light Orchestra: Schon der Name deutet an, wes geistes Kind sein Unwesen treibt. Das Electric Light Orchestra aus Birmingham bringt seit Ende der Sechziger/Anfang Siebziger, die so unvereinbar anmutenden Gegenpole Rock und Klassik unter einen Hut. Im Vordergrund steht bei Bandgründung die Experimentierfreude der drei Musiker Jeff Lynne, Roy Wood (gebürtig: Ulysses Wood) und Beverly “Bev” Bevan. Das Trio spielte, bevor ELO aus der Taufe gehoben wurde, in der Band The Move. Dieser Rahmen wurde ihnen aber mit der Zeit zu eng: Damals experimentierten diverse andere Bands wie Deep Purple und Procol Harum ebenfalls mit klassischen Elementen.


Ein verheißenes Land

Der 44. Präsident der USA, Barack Obama, legt keine Autobiografie, sondern einen sehr detaillierten Bericht über die erste Hälfte seiner Amtszeit vor. Gerade von ihm, der mit seinen vielschichtigen Kindheitsjahren auf Hawaii und in Indonesien prädestiniert war zum Katalysator zwischen unterschiedlichen Mentalitäten, hätten sich Leser*innen gewünscht, wenn er ausführlicher auf die formenden Jahre seines Lebens eingegangen wäre.


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The Doobie Brothers wurden 1969 von Tom Johnston, John Hartman, Skip Spence und Gregg Murph in Süd-Kalifornien unter dem Bandnamen Pud gegründet. Gregg Murph verließ bald die Band, als Ersatz kam Dave Shogren. 1970 kam noch Patrick Simmons dazu. Doobie ist eine Slang-Bezeichnung für einen Zwei-Blatt-Joint. Angeblich fiel bei einer gemütlichen Kiffer-Runde irgendwann der Satz: „Now we’re all doobie brothers“, prompt wurde die Band umbenannt – in The Doobie Brothers.


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Im Dezember 1969 schließen sich die fünf Briten David Byron, Mick Box, Paul Newton, Alex Napier und Ken Hensley zusammen, um ihrem Traum von einer internationale gefeierten Rockband Leben einzuhauchen: “Wir wollten sofort loslegen und den Leuten zeigen, dass man hartem Rock auch einen softeren, melodischeren Anzug verpassen kann”, erinnert sich Gitarrist Mick Box. Neben Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath, AC/DC, Deep Purple und Kiss gehören Uriah Heep zu den sogenannten Urvätern des härteren Rock.


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Three Dog Night war eine US-amerikanische Rockband und von 1968 bis 1976 in der Originalbesetzung aktiv. Die Gruppe hatte sieben Mitglieder, darunter drei Sänger und zwei Keyboarder. Die Band wurde von Brian Wilson von den Beach Boys gefördert. Die Gruppe hieß ursprünglich Redwood, benannte sich aber um, weil sie in einem Artikel gelesen hatte, dass australische Aborigines in kalten Nächten mit ihren Hunden zusammen schliefen; in besonders kalten Nächten brauchten sie drei Hunde, um sich warmzuhalten.