Kunst und Design

Warum heißt die Marke so? Heute: Mars

“Mars” war einfach der Familienname des amerikanischen Süßwarenfabrikanten Frank Clarence Mars (1883-1934), der nach einer bereits 1911 begonnenen Experimentierphase in der heimischen Küche 1920 zunächst die Firma “Mar-O-Bar Co.” gründete. Bereits ein Jahr später änderte er den Namen in “Mars Incorporated” und meldete erstmals “Mars” als Wortmarke an. Der große Erfolg setzte 1923 mit der Kreation des “Milky Way” ein, gefolgt von “Snickers” 1929.


Joseph Beuys – Visionär, Utopist, Welterklärer

Im Corona-geprägten Jahr 2021 bereiten sich die deutschen Museen mit diversen Ausstellungen darauf vor, den „deutschesten aller deutschen Künstler“ (FAZ, 14. 2. 2021)  anlässlich seines  100. Geburtstag zu würdigen: Joseph Beuys. Dieser Name lässt sich kaum nennen, ohne in Gedanken das Attribut „umstritten“ hinzuzufügen. Wenn man als Aufgabe der Kunst die Irritation  versteht, das Gewöhnliche und Übliche aus überraschenden, grenzüberschreitenden, also neuen Perspektiven zu betrachten, dann wird das Umstrittene tatsächlich zum Markenzeichen jedes künstlerischen Anspruchs.


Größe, Pathos, Kunst, Erotik

Wieder einmal eine grandiose Ausstellung ist der Bundeskunsthalle in Bonn gelungen. “Max Klinger und das Kunstwerk der Zukunft” – eine Schau, bei der dem Besucher gleich beim Eintritt der Atem stockt. Unbestrittener Mittel- und Höhepunkt: Klingers Beethoven-Ensemble. Schon dessen Platzierung in der großen Halle zieht die Blicke der Besucher auf sich. Die Ausstellung gründet auf zwei Gedenktagen: Dem 100. Todestag des Leipiziger Künstlers Max Klinger. Und dem 250. Geburtstages von Ludwig van Beethovens. Eigentlich hatte der “Titan” dieses Jahr in seiner Geburtstadt Bonn mit einem breitgefächerten Kulturprogramm gefeiert werden sollen. Leider fielen die meisten Veranstaltungen dem Corona-Virus zum Opfer. Nicht nicht nur deshalb, gehört die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zu den Höhepunkten des Beethoven-Jahres.


Museum Haus Dix

Das ehemalige Wohnhaus und heutige Museum der Familie Dix bietet die einzigartige Gelegenheit, das Umfeld und den Lebensmittelpunkt eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts kennen zu lernen. Geboren 1891 in Gera, wurde Otto Dix in den 1920er Jahren zum führenden Repräsentanten der Neue Sachlichkeit. Während des Dritten Reichs verlor er als einer der ersten in Deutschland 1933 seine Professur, die er an der Dresdner Akademie innegehabt hatte.


Neues Panorama von Yadegar Asisi

Anlässlich des sich nähernden Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001 kündigt der Künstler Yadegar Asisi sein Anti-Kriegs-Projekt “NEW YORK 9/11” an, das am 3. Juli 2021 im Panometer Leipzig eröffnet werden soll. Das neue 360-Grad-Panorama steht in einer Reihe mit “LEIPZIG 1813” und “DRESDEN 1945” als sein drittes Anti-Kriegs-Projekt und ist ein Statement gegen Terror und Gewalt.


Beethoven-Ehrung mit Hindernissen

Welch ein Plan! Was für eine Vorarbeit! Dann machte auch hier das Corony-Virus zunächst einmal alles zunichte. Zur Feier des 250. Geburtstags von Ludwig van Bethoven plante der Bonner Galerist Peter Wierny eine große Ausstellung von Werken, die nationale und internationale Künstler zu ihrer Sicht es genialen Komponisten angefertigt hatten. Sie sollten, nach Ende der Schau, versteigert werden zugunsten eines Kinderhilfsprojekts. Scheitern eines großen Plans? Nicht mit Peter Wierny. Er stellte kurzerhand alle Werke online. Und, wer weiß, vielleicht ist bis zum Sommer oder Herbst der größte Spuk vorbei, und die Auktion kann ja doch noch vonstatten gehn. Zugunsten der Kinder.


Der “Totentanz” im Westerwald

Weithin unbekannt und dennoch ein Kleinod: Die Marien-Wallfahrtskirche St. Johannes Paptist in Bruchhausen, oberhalb des malerischen Weinörtchens Unkel am nördlichen Mittelrhein. Für Pilger und Wallfahrer ist seit 250 Jahren die “weinende Madonna” Ziel ihrer Bitten. Doch der wirkliche Schatz des Gotteshauses von Bruchhausen ist der “Totentanz” – ein wahres Welttheater über die Vergänglicheit mit der einfachen Aussage: “Ob Papst, Kaiser, Richter oder Bettler, am Ende seid ihr alle gleich”.


Kreativ, bunt und immer genussvoll

Ein Abend im Theater, Kunstgenuss im Museum und Spaß auf Festivals: Karlsruhe ist ein ideales Reiseziel für ein Kulturwochenende. Das Veranstaltungsprogramm ist so vielfältig und bunt wie das Leben in der badischen Metropole. Kein Wunder also, dass die Stadt am nördlichen Rande des Schwarzwalds beim Wettbewerb “European Capital of Smart Tourism 2020” in der Kategorie kulturelles Erbe und Kreativität gewonnen hat.


Verborgene Schönheit in der Eifel

Verborgene Schönheiten finden sich oft links und rechts der großen Verkehrsströme. Eine davon ist die kleine Kirche von Kirchsahr in einem idyllischen Seitental der nördlichen Eifel. Der spätgotische Flügelalter aus dem beginnenden 15. Jahrhundert, gefertigt in einer Kölner Malerschule, stellt zweifellos eine Kostarkeit dar. Und dazu kommt – sozusagen als kuriose Rarität – eine so genannte Türkenmadonna. Was sich dahinter verbirgt, enträtselt ein Besuch vor Ort.


Die teuersten Kunstraube aller Zeiten

Diebe haben sind am Montagmorgen in das Grüne Gewölbe im Dresdner Stadtschloss eingebrochen und haben Juwelen von unschätzbarem Wert gestohlen. Trotz ausgeklügelter Sicherheitssysteme gelingt es Kunsträubern immer wieder, in Museen und Privatwohnungen einzudringen snapchat jetzt herunterladen. Der bisher teuerste Kunstraub aller Zeiten ereignete sich im Jahr 1911 in Paris, wie die Statista-Grafik zeigt: Damals entwendete der […]