Kultur und Unterhaltung

Donald Ducks Geburtstag 2021

Mit 85 Jahren immer noch cholerisch, meist vom Pech verfolgt, chronisch pleite und alleinerziehender Vater (offiziell: Onkel) von Drillingen: Donald Duck hat es nach wie vor nicht leicht. Die wohl bekannteste Comicfigur des Planeten feiert Geburtstag. Am 9. Juni 1934 hatte Donald Fountleroy Duck (so sein vollständiger Name) in dem Zeichentrickfilm “The Wise Little Hen”(“Die kluge kleine Henne”) seinen ersten Auftritt als Nebendarsteller. Der Erpel lebt in dem Filmchen auf einem Boot, deshalb trägt er einen Matrosenanzug. Den hat er bis heute an (und immer noch keine Hose!).


Das Elend der Verschickungskinder

Anja Röhl machte das Trauma der Verschickungskinder 2019 in der breiten Öffentlichkeit publik. Als Betroffene gründete die Sonderpädagogin und Autorin 2019 mit anderen ehemaligen Verschickungskindern die Initiative Verschickungskinder (www.verschickungsheime.de). Sie hält Vorträge zum Thema und sammelt seit Jahren Betroffenenberichte.


Ein Abgeordneter als Romancier

In seinem Buch über das „Hohe Haus“ hat Roger Willemsen diese Bundestagsrede über die Grenzen des Wachstums als ein „philosophisches Glanzstück“ gewürdigt. Die Rede ist von Matthias Zimmer, Bundestagsabgeordneter der CDU, Publizist, Hochschullehrer und seit Neuestem auch Romancier. Nachdem er im Januar von seinem Frankfurter Wahlkreis nicht mehr als Kandidat für den nächsten Bundestag aufgestellt wurde, entwickelt der literarische MdB in seinem unterhaltsamen Erstlingswerk “Morandus” eine beachtliche Erzählkunst.


Vom Lebemann zum Lebensretter

Vor 113 Jahren wurde wurde in Mähren (heute Tschechische Republik) Oskar Schindler geboren – der Mann, dem der amerikanische Regisseur Steven Spielberg mit dem Film “Schindlers Lister” ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Ein Lebemann, dem Geld, dem guten Leben und schönen Frauen zugewandt, wandelte er sich zu einem Lebensretter. Mehr als 1200 jüdische Zwagsarbeiter bewahrten er und seine Frau vor dem Tod im Vernichtungslager. Ein sehr persönlich geschriebener Bericht.


Stay away from Gretchen-Eine unmögliche Liebe

Die Regisseurin etlicher Dokumentationen fürs Fernsehen hat einen sorgfältig recherchierten Roman vorgelegt. Ihr Aufhänger war ein altes Ehepaar, das 2015 mit Tränen in den Augen Spenden in einem Flüchtlingsheim ablieferte mit der Begründung, sie wüssten als ehemalige Ostpreußenflüchtlinge ganz genau, wie sich die Migranten fühlten.


“Kalmann”

Joachim B. Schmidt hat gerade seinen Debütroman “Kalmann” bei Diogenes veröffentlicht. Wie der ungewöhnliche Protagonist seines Romans lebt er auf Island. Der gebürtige Schweizer hat auf der Insel eine zweite Heimat gefunden. rantlos spricht mit dem Autoren über Kalmann , Island und Gammelhai. 


Heintje, Nena, Udo und die Eingeborenen von Trizonesien

“Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte”. Im dritten Anlauf ist es dem Bonner Haus der Geschichte endlich gelungen, eine neue Sonderausstellung zu eröffnen. Es geht im Kern um den Nachweis, dass Musik nicht nur der Erbauung der Menschen dient, sondern sehr wohl immer wieder auch den historischen Lauf der Dinge beeinflussen kann. Mit mehr als 500 Exponaten und einer geglückten Gliederung ist das in beeindruckender Weise gelungen. Leider kann die Ausstellung nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.


Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Der Journalist Jonasson hat auch schon in seinen anderen Romanen Absurdität auf die Spitze getrieben. Diesmal nimmt er sich den Kunstbetrieb vor. Aufgehängt an Bildern der tatsächlich existierenden Malerin Irma Stern, die 1894 als Tochter deutsch-jüdischer Einwanderer in Südafrika geboren wurde, greift der Autor den frauenfeindlichen, Empathie freien und rassistischen Protagonisten Viktor heraus, der mit einer Galerie zu Geld kommen will und sich die Gier seiner Umgebung zunutze macht.


“1984” – Orwells Utopie und die Wirklichkeit

Immer wieder haben sich Menschen Gedanken über die Zukunft gemacht. Ihre Phantasien zauberten literarisch ideale und idealisierte Gesellschaftsmodelle, zeichneten aber auch beklemmende Dystopien – also Anti-Utopien. Und sie haben Wirkungen erzielt. Ganz besonders der 1949 erschienene Roman “1984” des Briten George Orwell, der von einem totalen Überwachungsstaat handelt. Vieles von dem, was seinerzeit undenkbar schien, ist mittlerweile technisch und auch gesellschaftspolitisch weit überholt. Und trotzdem lohnt sich das in diesem Jahr in zahlrreichen neuen Übersetzungen erscheinende Werk unverändert als Lektüre – als Warnung und Mahnung.


Träume sind wie wilde Tiger

Dieser Kinderfilm in der Regie von Lars Montag entführt mit viel Fantasie, wunderbaren Darsteller*innen und jeder Menge Musik in die traumhafte Welt der Bollywood-Filme. Dieses farbenfrohe deutsch-indische Märchen macht einfach gute Laune!