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Kultur und Unterhaltung

Heintje, Nena, Udo und die Eingeborenen von Trizonesien

“Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte”. Im dritten Anlauf ist es dem Bonner Haus der Geschichte endlich gelungen, eine neue Sonderausstellung zu eröffnen. Es geht im Kern um den Nachweis, dass Musik nicht nur der Erbauung der Menschen dient, sondern sehr wohl immer wieder auch den historischen Lauf der Dinge beeinflussen kann. Mit mehr als 500 Exponaten und einer geglückten Gliederung ist das in beeindruckender Weise gelungen. Leider kann die Ausstellung nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.


Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Der Journalist Jonasson hat auch schon in seinen anderen Romanen Absurdität auf die Spitze getrieben. Diesmal nimmt er sich den Kunstbetrieb vor. Aufgehängt an Bildern der tatsächlich existierenden Malerin Irma Stern, die 1894 als Tochter deutsch-jüdischer Einwanderer in Südafrika geboren wurde, greift der Autor den frauenfeindlichen, Empathie freien und rassistischen Protagonisten Viktor heraus, der mit einer Galerie zu Geld kommen will und sich die Gier seiner Umgebung zunutze macht.


Video

Von New York City über die Zwischenstation Deutschland eine Weltkarriere starten, das gelingt nicht vielen. Eine dieser Ausnahmen stellt Sängerin Jennifer Rush dar, die am 28. September 1960 im Stadtteil Queens als Heidi Stern zur Welt kommt. Sie entstammt einer
hochmusikalischen Familie. Mutter Barbara ist als Pianistin tätig, Vater Maurice arbeitet als Tenor (New York City Music Opera). Die beiden Brüder Bobby und Stevie schlagen später ebenfalls den Weg in die Musikbranche ein.


“1984” – Orwells Utopie und die Wirklichkeit

Immer wieder haben sich Menschen Gedanken über die Zukunft gemacht. Ihre Phantasien zauberten literarisch ideale und idealisierte Gesellschaftsmodelle, zeichneten aber auch beklemmende Dystopien – also Anti-Utopien. Und sie haben Wirkungen erzielt. Ganz besonders der 1949 erschienene Roman “1984” des Briten George Orwell, der von einem totalen Überwachungsstaat handelt. Vieles von dem, was seinerzeit undenkbar schien, ist mittlerweile technisch und auch gesellschaftspolitisch weit überholt. Und trotzdem lohnt sich das in diesem Jahr in zahlrreichen neuen Übersetzungen erscheinende Werk unverändert als Lektüre – als Warnung und Mahnung.


Träume sind wie wilde Tiger

Dieser Kinderfilm in der Regie von Lars Montag entführt mit viel Fantasie, wunderbaren Darsteller*innen und jeder Menge Musik in die traumhafte Welt der Bollywood-Filme. Dieses farbenfrohe deutsch-indische Märchen macht einfach gute Laune!


Ben Becker: „Diesen Scheiß brauche ich nicht“

Viele Künstler klagen derzeit über ihre fatale finanzielle Situation, in die sie durch die Corona-Krise gerieten. Auch Ben Becker ist seit einem Jahr in coronabedingter Zwangspause. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ berichtete der „Ich, Judas“-Darsteller, dass seine letzte Theatervorstellung im März vor einem Jahr stattfand.


Sprachpolizei und Mohrenjagd

Identitätspolitik – ein Begriff, der in Deutschland zur Zeit vor allem die politische Linke umtreibt. Bei der SPD führte das fast zur Verbannung des ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse aus der Partei. Der hatte die Sozialdemokraten gefragt, ob es für sie nicht wichtigere und entscheidendere Themen gebe als “Gendersprache” und die Befindlichkeit einzelner ethnischer oder sexuell orientierter Minderheiten. Die Frage ist tatsächlich: Setzt sich die optische und phonetische Verhunzung durch? Ob TV-Nachrichten oder Talkshows – mitunter klingt die künstliche “Mitnahme” des weiblichen “in” hinter “männlichen” Hauptwörtern wie ein Hicksen oder Sprachfehler. Lieb Vaterland, magst ruhig sein? Bloß nicht.


Gefangen im Netz

Konsequent ehrliches, hochrelevantes und sorgsam aufbereitetes Aufklärungskino über Kindesmissbrauch und Cyber-Grooming im Netz. Eindringlich und konsequent zeigt das filmische Experiment die Wichtigkeit der Prävention auf, die es braucht, um Kinder vor dieser Bedrohung im Internet zu schützen.


Raquel Welch gekreuzigt im Zeichen des Feminismus

Im steinzeitlichen Fell-Bikini ans Kreuz genagelt, so die provokante Werbefotografie des britischen Fotografen Terry O`Neill für den 1966 erschienenen Film „One Million Years B.C.“, in dem die US-amerikanische Schauspielerin Raquel Welch in der Hauptrolle zu sehen ist. Jedoch wurde das Filmplakat nicht veröffentlicht. Konservative Moralvorstellungen und strenge Zensurgesetze verhinderten damals eine „gekreuzigte“ Schauspielerin.


Coup

Eine überaus gelungene Slacker-/Gaunerkomödie aus Deutschland mit viel Lokalkolorit und Schlitzohrigkeit. Lakonisch trocken und mit viel Augenzwinkern erzählt – lange her, dass man so etwas gesehen hat.