--- Anzeige ---
Homepage-Baukasten von Host Europe

Kultur und Unterhaltung

Luise Hensel, deutsche Dichterin und Wohltäterin

Eine junge Frau dichtete 1816 in Berlin ein frommes, vierstrophiges Gedicht, das mit den Versen beginnt: “Müde bin ich, geh zur Ruh.” Die Verse wurden als Kindergebet weltberühmt. Doch nur wenige kennen den Namen der Dichterin, geschweige denn ihr Leben: Luise Hensel ist die Dichterin des “Abendliedes”.


Contra

Dieser Film ist eine hochaktuelle Culture-Clash-Komödie mit Christoph Maria Herbst in Hochform. Die Dramaturgie sorgt für 104 Minuten kluge Unterhaltung. Mal zum Lachen, mal zum Nachdenken. Die Anregung zum eifrigen Diskutieren inklusive.


So wie unsere Mütter nicht

Die ehemalige Grundschulrektorin hat in diesem Buch autobiographische Kurzgeschichten zusammengefasst, die zunächst unabhängig voneinander und für die Enkel entstanden sind. Dadurch erklären sich zum einen einige Redundanzen, zum anderen der schlichte Stil mit bevorzugt kurzen Hauptsätzen. Leicht kann man sie unabhängig voneinander lesen.


Wunderschön

Der neue Film von Karoline Herfurth erzählt von fünf Frauen, die jede für sich eine Antwort auf die Frage suchen, was Schönheit eigentlich ist. Es ist ein beschwingt erzählter und liebevoll beobachteter Episodenfilm mit lebensbejahender Botschaft. Männer können durchaus staunen.


Vater – Otac

Der Film erzählt die Geschichte eines Vaters, dem die gesamte Grundlage seiner Existenz geraubt wird. Als seine Kinder zu Pflegefamilien kommen sollen, unternimmt er einen Protestmarsch in die Hauptstadt. Ein starker Film, der durch die Langsamkeit der Erzählung und die Konzentration auf die Figuren einen kraftvollen Sog entwickelt.


Vor 102 Jahren endete das kurze Kaiserreich

Am 9. November 1918 musste der im Großen Hauptquartier des Heeres im belgischen Spa weilende Wilhelm II. als Kaiser von Deutschland abdanken. Er fand Asyl in den damals neutralen Niederlanden. Der Aufenthalt im Exil dauerte 22 Jahre – bis zu seinem Tod am 4. Juni 1941. Das von ihm 1919 im nordholländischen Doorn gekaufte Haus ist heute ein Museum. Dem Besucher scheint es, als sei es gerade erst verlassen worden. Ein Besuch dort vermittelt auch Einblicke in das Verhältnis des Ex-Monarchen zu den Nationalsozialisten.


Die Adern der Welt

Dies ist ein absolut sehenswerter Film aus einem fast noch unbekannten Teil der Erde. Mit seinem stillen Understatement entfaltet die Story durchaus große Wirkung. Hier reibt sich in der Steppe der Mongolei nomadische Tradition und Sehnsucht nach der Moderne.


Freistaat Mittelpunkt

Er war ein Opfer der nationalsozialistischen Rassenideologie. Er durchlitt Internierung und flüchtete in den Wald. Dort lebte und überlebte Ernst Otto Karl Grassmé – bis zu seinem Tod. Ein Dokumentarfilm darüber, wie eine Gesellschaft mit ihren nicht konformen Menschen umgeht.


Christian Berkel: Nie wieder Kriminalist?

Vor wenigen Tagen flimmerte die letzte Folge „Der Kriminalist: Freunde von früher“ im ZDF über den Bildschirm. Mit ihr hängte Christian Berkel seine Paraderolle endgültig an den Nagel. Wie schwer dem Schauspieler der Abschied fiel, hat er der „WAZ“ verraten: „Ich habe lange darüber nachgedacht. Den idealen Zeitpunkt aufzuhören, findet man nie. Noch vor dem Dreh der letzten Staffel hatte ich die Entscheidung getroffen und habe es meiner Produzentin und dann dem Sender gesagt.“


Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen

Es wird deutlich, dass Lola Montez eine Frau war, die durch ihr Verhalten jeden vor den Kopf stieß. Ihre Kindheit war geprägt von emotionaler Vernachlässigung, rumgeschoben von einem Verwandten und Bekannten zum nächsten. Wen wundert es, dass sie schwer erziehbar gegen alle Konventionen rebellierte.