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Kultur und Unterhaltung

Ein Kronzeuge beider Republiken

Journalisten sind beschreibende Zeitzeugen. Sollten sie wenigstens sein. Günter Bannas ist so ein – selten gewordenes – Exemplar. Ein Chronist in des Wortes bester Bedeutung. Jetzt hat der langjährige Chef der Parlamentsredaktion der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” ein Buch herausgebracht. “Machtverschiebung” ist eine Schilderung des Ablaufs der vergangenen 30 Jahre – fein lesbar geschrieben, klug analysierend. Ein Geschichts- und gleichzeitig auch politisches Lesebuch. Hat der Umzug von Bonn nach Berlin die Politik verändert? Und wenn ja, wie?


Über Grenzen

Und plötzlich ist er da – der Übergang vom aktiven Berufsleben in die Rente. Nicht ganz ungefährlich, wenn Orientierungslosigkeit, Untätigkeit überhand nehmen. Es geht auch anders. Eine 64jährige Rentnerin wagt ihr Debüt auf einem kleinen Motorrad. Unterm Strich: 18.000 Kilometer eine Abenteuerkette.


Schon gewusst, dass……

Heino eigentlich im Handwerk zuhause war? Alanis Morissette wieder Mama wurde? Suki Waterhouse am Filmset einen Mann angeschossen hat? Die Tochter von Rocco Stark und Kim Gloss eingeschult wurde?


Wir Herrenmenschen

Die deutschen Kolonien – dieses Kapitel unserer Geschichte ist beunruhigend aktuell, wie Bartholomäus Grill zeigt. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst (etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für Gräueltaten der Deutschen fordern). Sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Der SPIEGEL-Reporter, einer der besten deutschen Afrikakenner, hat in den letzten drei Jahrzehnten an allen Schauplätze des ehemaligen Kolonialreichs recherchiert, er hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern.


Wiederentdeckung der Romantik

Bravourös offenbart die „Katharina von Bora“ den Zauber nördlicher Küstengewässer entlang der Oder. Einst bewegte eine „Blaue Blume“ die Gemüter. Als Sinnbild der Romantik verzehrten sich die Künstler einer ganzen Epoche nach ihr, doch stets ohne Erfolg. Denn kaum hatten sie sich ihr in ihrem inneren Empfinden angenähert, entzog sie sich wie von Geisterhand gelenkt ihrem Zugriff. So blieb sie gleich einer ungreifbaren Fata Morgana auch weiterhin nur das imaginäre Symbol unerfüllter Träume und Sehnsüchte.


Frieda

Elfriede Lohse-Wächtler verlässt mit 16 Jahren ihr Elternhaus und wird freischaffende Künstlerin. Als sie sich in den Maler und Sänger Kurt Lohse verliebt, gerät sie in eine Lebenssituation, die sie in eine psychische Krise treibt. Persönliches Unglück, bittere Armut, Anstaltsaufenthalte und der menschenverachtende Nationalsozialismus bestimmen das Schicksal der hochbegabten Künstlerin.


Late Night – Eine Medienkommödie

Talk-Shows im TV. Wir alle kennen die Formate, kennen die Talkmeister*innen. Es gibt Millionen Zuschauer*innen, die sich gar nicht satt an diesen Runden sehen können. Ebenso aber öden die Sprechblasenketten auch Millionen von TV-Zuschauern an. Hier lauert Filmstoff für eine Medienkommödie. „Late Night“ mit Emma Thompson in der Hauptrolle zeigt Mut zur Gemeinheit.


400 Meter für den Kanzler der Einheit

Nach langem Gefeilsche und Gewürge hat jetzt auch Bonn eine Helmut-Kohl-Straße. Es ist ein 400 Meter langer Abschnitt der Bundesstraße 9. Immerhin allerdings exakt in Höhe der Museumsmeile, die nicht zuletzt auf Betreiben des einstigen Bundeskanzlers als Ausgleich für den Wechsel der Politik nach Berlin entstand. Die Einweihung war zugleich auch ein Treffen der alten Kanzleramts-Veteranen.


Bunte Bewunderung für Beethoven

Die Stadt Bonn tut sich schwer, Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im kommenden Jahr gebührend zu begehen. Ganz anders der Galerist Peter Wierny. Er bereitet einen eigenen Beitrag zu Ehren des “größten Sohns der Stadt” vor. Mit einer Sammlung von Werken international berühmter Stars der Pop- und Kreativszene, die ihre ganz persönliche Sicht von dem Komponisten in diversen Formen niedergelegt haben. Die Bilder werden nächstes Jahr ausgestellt und anschließend zugunsten von Kinderhilfswerken vesteigert.


Paranza – Der Clan der Kinder

„Blutiger Sommer“ tauften die Medien die brütend heiße Jahreszeit in Neapel 2015. So viele Morde versetzten die Stadt in Angst und Schrecken, dass Gennaro Buonerba, einer der führenden Mafiosi Neapels, davon sprach, dass seine Heimat mittlerweile gefährlicher sei als Bagdad. Einer der vielen Toten war der 20-jährige Emanuele Sibillo, ein Clan-Anführer, der von einer verfeindeten Gang auf offener Straße brutal erschlagen wurde.