Der TV-Star zwischen Homeschooling und Dreh

Jasmin Tabatabai ist neben der Schauspielerei auch eine gefragte Sängerin. Foto: highgloss.de

Lockdown, Homeschooling, aber trotzdem Filme drehen? Ein Spagat, der Jasmin Tabatabai gelingt – jedoch nicht ohne Probleme. Über diese sprach die Schauspielerin kürzlich mit der „B. Z.“. Aktuell läuft im ZDF die 10. Staffel von „Letzte Spur Berlin“, in der die Deutsch-Iranerin als Kriminalhauptkommissarin Mina Amiri zu sehen ist. Den Erfolg der Reihe konnte kaum jemand vorausahnen. „Ich weiß nicht, es ging so schnell vorbei. In meinem Alter verfliegen zehn Jahre wie im Nu“, erklärte Tabatabai. Andererseits sei in dieser Zeit aber auch viel passiert. „Bereits Ende der ersten Staffel bin ich mit Johan schwanger geworden, was dann so eingebaut wurde, dass auch meine Figur Mina ein Kind erwarten würde. Die Folge gucke ich gern, weil das auch eine schöne Erinnerung ist.“ Durch ihre Kinder, die beiden 11- und 18-jährigen Töchter sowie den 7-jährigen Sohn, kam die Dreifach-Mama eng mit dem Thema Homeschooling in Verbindung. „Wie alle finde ich den zweiten Lockdown seit Herbst schwieriger zu meistern. Beim ersten musste ich auch nicht arbeiten, aber beim jetzigen haben wir voll weitergedreht. Der Spagat zwischen Kinderbetreuung und Homeschooling auf der einen Seite und dem Arbeiten auf der anderen fand ich schon krass“, berichtete die Dunkelhaarige. Um diese Zeit zu managen, wechselte sich Jasmin mit ihrem Lebensgefährten, dem Schauspieler Andreas Pietschmann ab. „Ja, das ging wirklich nur, indem einer von uns den ganzen Tag zu Hause blieb, damit der andere arbeiten gehen konnte. Das ist eine Situation, in der gerade alle Eltern stecken, und egal, mit wem man darüber spricht, es ist für alle eine Herausforderung“, so die 53-Jährige. Es gebe in der Pandemie Menschen, die jetzt mehr Zeit hätten und solche mit schulpflichtigen Kindern, findet Tabatabai. „Ich habe überhaupt keine Zeit für gar nichts. Das glaubt man nicht, aber dieses Homeschooling beginnt morgens um 8 Uhr und streckt sich bis zum Nachmittag. Besonders wenn man mehrere Kinder hat. Dann musst du dafür sorgen, dass sie auch mal an die frische Luft kommen und sie füttern. Du bist also den gesamten Tag mit Kinderbetreuung und Homeschooling beschäftigt.“ Die Mimin setzt ihre Hoffnung bezüglich einer Besserung der Pandemie auf den Frühling und die Sonne: „Letztendlich bleibt uns nichts anderes übrig, als bis dahin durchzuhalten.“

- ANZEIGE -