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Japanische Liebeserklärung

Die Bonner Bundeskunsthalle zeigt Impressionisten von Monet bis Bonnard aus Sammlungen des japanischen Kaiserreichs

Ausstellung: Japans Liebe zum Impressionismus

Blick in die Ausstellung: Claude Monet, “Im Boot”, 1887

Es galt eine Idee umzusetzen. So dauerte es vier bis fünf Jahre, bis die Ausstellung “Japans Liebe zum Impressionismus” stand. Der Bonner Bundeskunsthalle ist es gelungen, erstmalig in Europa die bedeutendsten Sammlungen der frühen Moderne aus Japan zu präsentieren. Zu sehen sind rund 100 Kunstwerke aus 30 japanischen Museen, u.a. von Monet, Manet, Gauguin, Pissarro, Cezanne, Signac und Bonnard. Etliche der Kunstwerke haben Japan zum erstenmal verlassen. Hinzu kommen Arbeiten japanischer Maler vor 1920, die sich von den französischen Künstlern zu Malereien im westlichen Stil anregen ließen und damit die moderne japanische Kunst begründeten.

Frankreich und Japan – die Ursprünge

Ausstellung: Japans Liebe zum Impressionismus

Japanische Farbholzschnitte

Die Ausstellung erzählt die Geschichte des wechselseitigen künstlerischen Einflusses zwischen Japan und Europa. Durch die Öffnung Japans 1855 in den internationalen Handel fand auch die Öffnung im Bereich der bildenden Kunst statt. Bereits vor mehr als 100 Jahren begannen japanische Sammler und erfolgreiche Unternehmer wie Kojiro Matsukata und Magosaburo Ohara damit, einige der weltweit hochrangisten impressionistischen Sammlungen aufzubauen. Das Hauptanliegen der Ausstellung besteht darin, diese in Europa bisher unbekannten Sammlungen erstmals vorzustellen.

Japans Liebe – eine Wechselbeziehung

Edouard Manet, “Junge mit Blumen”, 1876

Die ausgestellten Kunstwerke vermitteln anschaulich die wechselseitige Inspiration zwischen japanischer und französischer Kunst. Seit Mitte des 19.Jahrhunderts waren die französischen Maler von japanischen Ukiyoe-Holzschnitten fasziniert, was ihre Arbeiten stark beeinflusste und den Japonismus beförderte. Anderseits hielt kurz nach dem Aufkommen der Japan-Begeisterung in Europa die westliche Malerei in Japan Einzug. Japanische Maler brachten aus Frankreich die akademische Freilichtmalerei und den Impressionismus nach Japan.

Besonders erkennbar ist der Dialog in der Ausstellung im Monet-Raum: Eine Wand zeigt japanische Farbholzschnitte aus Monets Sammlung in Giverny, kostbare Blätter von Hokusai, Utamaro und Hiroshige. Der Rest des Raumes ist mit wunderbaren Bildern von Monet gefüllt. Dass Monet sich in seinem Garten von Giverny mit dem Seerosenteich an japanische Gärten orientiert hat, steht für die tiefe Zuneigung des Franzosen zu Japan. Er ist der begehrteste europäische Maler – bei Sammlern und bei japanischen Künstlerkollegen.

Wiederum ist es der Bundeskunsthalle gelungen, einen Edelstein nach Bonn zu holen. Die ausgestellte Meisterwerk-Dichte ist hoch und ein Garant für die Publikumsschau des Museumsjahres.

Sepp Spiegl

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch: 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag: 10 bis 19 Uhr
Feiertags: 10 bis 19 Uhr
Freitag für angemeldete Gruppen ab 9 Uhr
Montags geschlossen

Eintritt:
regulär/ermäßigt/Familienkarte       10€/ 6,50€ / 16 €Banner-neu
Happy-Hour-Ticket                             6 €

 

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