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Sesede Terziyan: Ermitteln auf dem Wasser

Für die neue Rolle hat die Schauspielerin Schießen gelernt

Sesede Terziyan gehört zum Ensemble des Berliner „Maxim Gorki Theaters“. © highgloss.de

Wie spannend: Sesede Terziyan hat eine Hauptrolle in der neuen ARD-Vorabendserie „WaPo Berlin“ übernommen. Wie auch Sarina Radomski („In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“) wird die „Almanya“-Darstellerin dabei für die Berliner Wasserschutzpolizei ermitteln. Ihre Figur, Kriminalhauptkommissarin Jasmin Sayed leitet das frisch ins Leben gerufene Pilotprojekt „Wasserkriminaldezernat Eins der Wasserschutzpolizei Berlin“, kurz „WaPo Berlin“ genannt und wird davon angetrieben, das Gesetz zu verteidigen. Witzig: Fernseh-Gesicht Marion Kracht („Diese Drombuschs“) spielt die Polizeipräsidentin. Und dann ist da noch Christoph Grunert als Kapitän der „Silbermöwe“. Er stellt den ruhenden Pol und den Dienstältesten im Team dar. Für Terziyan war der Dreh eine einmalige Erfahrung: „Ich hatte ein sehr witziges Waffentraining, mit Plastikpistolen. Da habe ich geübt, wie man Waffen richtig hält!“ Wie hat sie sich sonst auf diese Rolle vorbereitet? „In einer Folge geht es um eine Geiselnahme, darüber habe ich mich mit einem Experten unterhalten und natürlich habe ich Bücher zu diesem Thema gelesen. Ich habe viel recherchiert.“ Bislang wurden acht Folgen für die neue Krimi-Serie gedreht, die am 28. Januar startet, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) mitteilte. Man erwartet Großes: Ein ähnliches Format, die „WaPo Bodensee“, gehörte 2017 zu den erfolgreichsten ARD-Vorabendserien. Im Interview mit der „B.Z.“ schwärmte Sesede: „WaPo erzählt die Stadt Berlin, vom Wasser aus. Es ist ein knackiges, frisches Format. Es zeigt die heutige Stadt Berlin, das hippe Berlin und das alte Berlin.“ Weiter findet die gebürtige Ostfriesin, dass die Hauptstadt so viel zu erzählen habe, „von Jung und Alt, von West und Ost“. RBB-Produzentin Martina Zöllner erklärte dazu, Berlin sei zwar „Schauplatz vieler Filme und Serien, doch die Hauptstadt vom Wasser aus in den Blick zu nehmen, biete noch ganz andere Perspektiven. „Das war für uns erzählerisch wie visuell ein großer Reiz. Nach Jahren wird es zum ersten Mal wieder eine Vorabendserie aus Berlin geben, das freut uns sehr“, so Zöllner. Sesede Terziyan ist übrigens die Tochter armenischer Eltern aus der Türkei und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Theatergänger könnten die 39-Jährige von ihren Bühnenrollen kennen: Sie gehört zum Ensemble des Berliner „Maxim Gorki Theaters“.