Hoffnungs-Song von den „Scorpions“ für die Fans

Mit 71 gehört „Scorpions“-Frontmann Klaus Meine eindeutig zur Covid-19-Risikogruppe. Foto: highgloss.de

Schon im Februar mussten Fans aus Sydney auf das Konzert der Scorpions verzichten, denn Leadsänger Klaus Meine wurde ins Hospital eingeliefert. „Ich hatte eine Nierensteinoperation in einem Krankenhaus in Melbourne. Es war ein sehr schmerzhafter Anfall. Im Krankenhaus haben sie den Stein entfernt und einen Stent eingesetzt. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich gerade fühle. Tut mir leid, Sydney“, schrieb der 71-Jährige auf Facebook. Inzwischen ist der Sänger zwar längst genesen, doch die Corona-Pandemie hat die Konzert-Pläne der berühmten deutschen Rockband durchkreuzt. Die Zeit im Lockdown in Hannover lassen die Musiker, die bekannt dafür sind, seit Jahrzehnten um den Globus zu jetten, jedoch nicht untätig verstreichen: Die Mitglieder der Scorpions Rudolf Schenker, Klaus Meine und Matthias Jabs haben einen neuen Song aufgenommen, der Hoffnung machen soll und arbeiten an einem neuen Rockalbum. „Gefangen im Lockdown haben wir sofort umgeschaltet auf Kreativmodus“, erzählte Frontmann Meine. Er habe Ende März zu Hause einen kleinen Song geschrieben, „keine Promo-Geschichte, sondern straight from the heart in troubled times“ (also direkt aus dem Herzen in unruhigen Zeiten). „Mit Sign of Hope wollen wir unsere Solidarität ausdrücken mit Ärzten, Pflegepersonal und allen, die in der Frontline stehen“, so der Hannoveraner. Der Song habe als musikalisches Hoffnungszeichen ein sehr berührendes Feedback bei den Fans ausgelöst. Nun soll ein ganzes Album entstehen. Wir halten Kontakt“, gab Frontmann Klaus Meine erst kürzlich in einem Interview mit der Fanseite Scorpions News zu Protokoll. „Über Skype, Facetime und all das. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen und mit unseren Songs voran zu kommen. Aber wir können es natürlich kaum erwarten, wieder mit der ganzen Band im Studio stehen zu dürfen.“ Froh ist Meine darüber, in der Heimat zu weilen. „Ich möchte zurzeit nicht in den USA sein und dort eventuell ins Krankenhaus müssen“, berichtete der Künstler. Schließlich gehörten seine Bandkollegen und er altersmäßig zur Risikogruppe. Die Verantwortlichen in Deutschland hätten es bisher gut hinbekommen, italienische Verhältnisse zu verhindern, sagte der Musiker. „Ich habe Vertrauen, dass wir auch weiterhin gut durch diese Krise geführt werden.“ Verschwörungstheoretiker ignoriert der „Winds of Change“-Interpret komplett. „Die Abteilung gab es schon immer. Die haben auch nicht geglaubt, dass die Amerikaner auf dem Mond waren.“

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