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Harriet – Der Weg in die Freiheit

Fluchthelferin im 19. Jahrhundert

Cynthia Erivo © Universal Pictures

Dieser Film ist ein autobiographisches Drama über Harriet Tubman, die bekannteste Fluchthelferin der Hilfsorganisation Underground Railroad, die Mitte des 19 dvd burner. Jahrunderts Hunderten von Sklaven dazu verhalf, aus den südlichen US-Bundesstaaten in den sichereren Norden zu fliehen.

Die hierzulande ziemlich unbekannte Tubman spielte eine außergewöhnliche Rolle während der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei (Abolitionismus) download hotel games for free. Aus Wikipedia ist zu entnehmen, dass sie 1849 selbst erfolgreich der Sklaverei entflohen war. Sie kehrte unter dem Codenamen Moses mehrfach in die Südstaaten zurück, um anderen Sklaven auf ihrer Flucht behilflich zu sein all games for free. Im Sezessionskrieg arbeitete sie neben ihrer Tätigkeit als Krankenschwester und Köchin als Kundschafterin für die Nordstaaten. In ihren späteren Lebensjahren engagierte sie sich in der Frauenbewegung gute musik downloader kostenlos.

Porträt einer großen Freiheitskämpferin

Nach ihrem Tod geriet Harriet Tubman weitgehend in Vergessenheit, zählt jedoch heute in den USA zu den bekannten historischen Persönlichkeiten Download carport full version for free. Dazu haben unter anderem zahlreiche Kinderbücher beigetragen, die seit den 1960er Jahren erschienen sind und ihr Leben teils dramatisch überzeichnen herunterladen.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) hat dem Film „Harriett – Der Weg in die Freiheit“ das Prädikat „besonders wertvoll“ verliehen download solitaire for free. In der Begründung der Jury heißt es u.a.:

Regisseurin Kasi Lemmons hat mit „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ das faszinierende Porträt einer großen Freiheitskämpferin des 19 Download 3d printer templates. Jahrhunderts verfilmt, die hierzulande nicht übermäßig bekannt ist.

Blick auf Strategien der Unterjochten

Cynthia Erivo © Universal Pictures

Mit einer perfekt austarierten Spannungskurve erzählt, führt der Film sein Publikum in die Geschichte der US-Sklaverei download obs free of charge. Anders als etwa „12 years a slave“ analysiert Lemmons‘ Film nicht vordergründig die Perversion des Systems von Sklaverei in den USA als solches, sondern richtet den Blick vornehmlich darauf, Strategien aufzuspüren, die Sklav*innen für ihr Leben in der Unterjochung entwickelt haben pretty woman download kostenlos.

Entsprechend ist der Film auf unterschiedlichen Ebenen geprägt von christlichen Einflüssen, denn der Glaube, so die klar formulierte These des Films, hat den Sklav*innen auf verschiedenen Ebenen zur Gemeinschaft verholfen. Glaube ist gewissermaßen zum Prinzip ihres Protestes geworden, und so wird Harriet im allegorischen Sinne denn auch zu Moses, der mit Gottes Zuversicht sein Volk in Sicherheit bringt.

Großes Kino um das Thema Freiheit

Dieser alttestamentarische Anklang wird im Film noch verstärkt durch Gotteserscheinungen, die Harriet in ihrem Tun bestärken. Sie werden wie der gesamte Film mit einem konsequenten Pathos erzählt, das als Stilmittel den Zusammenhang von Religion, Überleben und Gemeinschaft geschickt unterstreicht.

Die Gospelmusik als Ausdruck dessen spielt denn auch in Kasi Lemmons‘ Film eine tragende Rolle. Mit Cynthia Erivo besetzte die Regisseurin eine Musicaldarstellerin als Harriet, die dafür 2020 vollkommen zurecht für den Oscar nominiert wurde.

Fantastische Gesangseinlagen prägen den Film, dessen gesamtes von Terence Blanchard stammendes musikalisches Konzept sich absolut organisch in dieses Bild der Spiritualität einfügt, die letztlich den Weg in die Freiheit ebnet. Von John Toll meisterhaft fotografiert und in der Ausstattung opulent und doch authentisch gestaltet, bietet „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ auf visueller wie intellektueller Ebene großes Kino.

 

Filminfos

Gattung: Drama; Spielfilm; Biopic
Regie: Kasi Lemmons
Darsteller: Cynthia Erivo; Tim Guinee; Vanessa Bell Calloway; Vondie Curtis-Hall; Clarke Peters; Omar J. Dorsey; Leslie Odom Jr.; Janelle Monáe; Joe Alwyn; Henry Hunter Hall
Drehbuch: Gregory Allen Howard; Kasi Lemmons
Buchvorlage: Gregory Allen Howard
Kamera: John Toll
Schnitt: Wyatt Smith
Musik: Terence Blanchard
Länge: 126 Minuten
Verleih: Universal
Produktion: Focus Features
FSK: 12