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Carmen Nebel: Mitleid von Heino

Wird Florian Silbereisen ihr Erbe antreten?

„Willkommen bei Carmen Nebel“ wird es nicht mehr lange geben. Foto: highgloss.de

Kürzlich gab das ZDF bekannt, dass es „Willkommen bei Carmen Nebel“ nur noch bis 2020 geben wird. Der Vertrag mit der beliebten Moderatorin wurde zwar um zwei Jahre bis einschließlich 2021 verlängert. Von der Show seien aber nur für 2020 noch mal drei Ausgaben geplant. Nebel werde sich auf Charity-Shows konzentrieren, die sie „seit vielen Jahren mit großem Erfolg moderiere“, erklärte ZDF-Showchef Oliver Heidemann. Das Absetzen des beliebten Schlager-Formates erregte jedoch nicht nur bei den Zuschauern Bedauern. Schlager-Urgestein Heino ärgerte sich maßlos. „Mir tut Carmen Nebel leid, denn sie ist selbst ein Opfer der falschen Sender-Politik um ihre Show geworden“, erklärte der 80-Jährige der „Gala“. Die Redaktionen der Sendung würden einen Fehler machen, indem sie „immer nur dem Geschmack der jungen Leute hinterherhecheln“ und dabei die ältere Zuschauergeneration völlig außer Acht lassen. „Das ist das Falscheste, was man machen kann“, gab Heino zu bedenken. Auch Schlagerkönigin Margot Hellwig hat eine klare Meinung zum Aus der Show. „Sehr schade, weil es eine sehr niveauvolle Sendung war. Ich bedauere, dass insgesamt die deutschsprachige Musik nicht mehr gebührend berücksichtigt wird“, erklärt die 77-Jährige und betonte: „Ich würde darum bitten, dass die Sender mehr Rücksicht auf die Menschen nehmen, die sie groß gemacht haben.“ Wilde Gerüchte ranken sich derweil um Carmen Nebels Nachfolge. So soll Florian Silbereisen drauf und dran sein, das Erbe der Moderatorin an sich zu reißen. Der Sänger und Moderator, der aktuell für seine Rolle als Traumschiffkapitän vor der Kamera steht, soll sich gegenüber der „Bild am Sonntag“ bezüglich künftiger Pläne geäußert haben. Dabei erwähnte der 37-Jährige vielsagend, es werde „auf jeden Fall viele spannende Ideen für neue kleine und große Shows“ geben.