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Buchtipp

Dr. Aide Rehbaum: Sog der Ferne

Hessische Abenteurer, Pioniere und Auswanderer im 18. und 19. Jahrhundert

Autorin Aide Rehbaum

Wo müssen wir die Ursachen suchen, dass Europa das Traumziel so vieler geworden ist? Wer hat den Stein ins Rollen gebracht? Aide Rehbaum geht anhand der Lebensläufe unbekannterer hessischer Draufgänger der Frage nach, was diese Männer vor 1900 antrieb, mit ihren Vorurteilen im Gepäck ins völlig Unbekannte aufzubrechen. Wie verhielten sie sich in der Fremde? Was bewirkten eigene Gier nach allem Exotischen oder im Gegenzug die Begehrlichkeiten, die sie bei der indigenen Bevölkerung geweckt hatten? Als Europa im Zuge der industriellen Revolution in eine schwere Krise geriet, versprachen Kolonien neue Absatzgebiete und Entlastung durch Auswanderung. Fortan bereiteten die Forscher mehr oder weniger wissentlich das Feld für die Ausbeutung durch das Mutterland. Missionare betrachteten sich teilweise als Anwälte der Unterdrückten, stellten das koloniale System aber nicht grundsätzlich in Frage.  Das Buch ist eine überarbeitete Sammlung von Artikeln, die 1989-2011 in der Wochenendbeilage der Gießener Allgemeinen veröffentlicht wurden.

 

Dr. Aide Rehbaum promovierte in Archäologie und Ägyptologie. Sie organisierte Sonderausstellungen, richtete kleinere Museen und Archive ein und war Dozentin für Archäologie und Creative Writing. Seit 1994 arbeitet sie zudem als Wissenschaftsjournalistin mit Schwerpunkt Biografien, Romanbiografien und Firmenfestschriften.

 

 

 

  • Buch
  • Hardcover
  • 1024046
  • 978-3-534-40390-5
  • wbg Academic
  • 75 Farbig;96 SW
  • Deutsch