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Kinotipp: Mittagsstunde

“Das Alte Land”, der erste Bestsellerroman der Autorin Dörte Hansen, wurde als Miniserie fürs Fernsehen mit Iris Berben verfilmt. Jetzt kommt ihr zweiter Roman “Mittagsstunde” auf die große Leinwand, mit einem überragenden Charlie Hübner in der Hauptrolle. Wieder geht es um eine Familiengeschichte in Norddeutschland, angesiedelt im fiktiven Dorf Brinkebüll.


Video: Three Dog Night

Three Dog Night ist eine amerikanische Rockband, die 1967 gegründet wurde. Die Gründungsmitglieder waren die Sänger Danny Hutton, Cory Wells und Chuck Negron. Diese Besetzung wurde bald durch Jimmy Greenspoon, Joe Schermie, Michael Allsup und Floyd Sneed ergänzt. Zwischen 1969 und 1975 hatte die Band 21 Billboard Top 40-Hits, von denen drei auf Platz eins landeten. Three Dog Night nahmen viele Songs auf, die von externen Songwritern geschrieben wurden, und halfen dabei, dem Mainstream-Publikum Autoren wie Randy Newman (“Mama Told Me Not to Come”), Paul Williams (“An Old Fashioned Love Song”) und Hoyt Axton (“Joy to the World”, “Never Been to Spain”) vorzustellen.


Campino: Hilfeschrei fürs Klima

Es ist ein besonders Jahr für den Punk-Oldie. Gleich zweimal hat es bei ihm genullt: Seine Toten Hosen feierten 40-jähriges Band-Bestehen, er selbst ist im Juni runde 60 geworden. Leise ist Campino deswegen noch lange nicht. Gerade schließen er und seine Kollegen ihre Jubiläumstour ab, und jetzt hat der charismatische Sänger dem Kampf gegen den Klimawandel seine Stimme gegeben – buchstäblich.


Filmtipp: Lieber Kurt

Lena (Franziska Machens), ihr neuer Freund Kurt (Til Schweiger) und dessen Sohn Kurt (Levi Wolter) wagen einen Neustart im Berliner Speckgürtel. Für den Jungen ist das alles erst mal gar nicht so einfach: zwei Kinderzimmer, zwei Familien, unterschiedliche Regeln. Doch die Patchwork-Familie arrangiert sich mit dem neuen Leben ganz gut, bis zu dem Tag, der alles verändert.


Rezension: Die lodernde Lotte und andere matriarchale Märchen

Ein Frosch, dem jemand ins Hirn geschissen hat, ein lethargisches Königskind, ein großohriger Tollpatsch, der sich einbildet, ein Land regieren zu können, und ein Tiefseeanglerfisch, der der Heldin den rechten Weg leuchtet: Gar märchenhafte Gestalten wandeln durch dieses zauberhaft illustrierte Buch.


Video: The New Vaudeville Band

Der Songwriter Geoff Stephens schrieb 1966 das Lied Winchester Cathedral, worin es um einen Jugendlichen ging, der in der Kathedrale von Winchester von seiner Freundin verlassen wurde. Er spielte das Lied mit Studiomusikern ein und brachte es als Single der The
New Vaudeville Band heraus. Als Leadsänger wird meist John Carter angegeben, mit dem Geoff Stephens zuvor den Hit My World Fell Down für die Band Sagittarius des Produzenten Gary Usher geschrieben hatte.


Hanno Koffler: Traumatische Vergangenheit

Er hat ein echtes Charaktergesicht, das den meisten Zuschauern aus Film und Fernsehen vertraut ist. Hanno Koffler (42) brillierte im „Tatort“, in „Die Dasslers“, „Das Geheimnis des Totenwalds“ und „Babylon Berlin“. Aktuell ist er im Kinostreifen „Alle für Ella“ zu sehen.


Kinotipp: Hive

Eine Frau, deren Mann seit dem Kosovo-Krieg vermisst wird, nimmt ihr Leben selbst in die Hand: Sie gründet ihr eigenes Unternehmen, um ihre Familie zu unterstützen und anderen Frauen in ihrem Dorf Arbeit zu geben. Der Film, der auf einer wahren Geschichte beruht, wurde in Sundance mehrfach ausgezeichnet.


Video: Ralph McTell – Streets of London

Streets of London ist ein Folksong von Ralph McTell, der Anfang der 1970er Jahre ein Hitparadenerfolg in Europa wurde. Das Stück wurde von McTells Erfahrungen inspiriert, die er besonders in London und Paris machte, während er als Straßenmusiker durch Europa trampte. Streets of London stellt die Probleme der Durchschnittsbürger denen der Obdachlosen, der einsamen Alten und der vergessenen Mitglieder der Gesellschaft gegenüber.


Rezension: Lucy Foley: Abendrot

Das dritte Buch der auf der Spiegel –Liste geführten Autorin erinnert an die ersten Fortsetzungsromane im 19. Jahrhundert, als die Unterhaltungssparte zum Amüsement der ganzen Familie einen Streifen Platz in Tageszeitungen fand. Dieser Eindruck verstärkt sich, als ob die regelmäßigen Cliffhanger der Empfehlung eines Schreibratgebers entspringen. Jedes der in sich geschlossenen Kapitel ist sehr kurz. Das kommt den knappen Aufmerksamkeitsphasen von Wenig-Lesern entgegen.