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feingeist

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1969 war ein großartiges Jahr: Der erste Mensch betrat den Mond und die Hippies feierten Woodstock. Gleichzeitig beschlossen drei Gastarbeiter und Partyhengste mit karibischem Blut irgendwo im Londoner Ghetto-Stadtteil Brixton eine Popband zu gründen. Kein schlechter Ausgangspunkt: Das rythmische Potential der Antillen in einer Band versammelt. Fehlte nur noch eine geeignete Stimme, bis später im Jahre ’69 Errol Brown (seines Zeichens Jamaikaner) zur Band fand. Er gab dem Sound der Band den letzten Schliff, mit seinem souligen Timbre und dem markanten Skinhead.


Kiss me kosher

Eine frech-unterhaltsame Culture-Clash-Komödie mit Esprit, Charme und jeder Menge Pfiff. Die israelisch-deutsche Rom-Com behandelt auf stimmige Weise die Verbindung zweier Kulturen und damit einhergehend die Überwindung von Vorurteilen und Stereotypen.


Heintje, Nena, Udo und die Eingeborenen von Trizonesien

“Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte”. Im dritten Anlauf ist es dem Bonner Haus der Geschichte endlich gelungen, eine neue Sonderausstellung zu eröffnen. Es geht im Kern um den Nachweis, dass Musik nicht nur der Erbauung der Menschen dient, sondern sehr wohl immer wieder auch den historischen Lauf der Dinge beeinflussen kann. Mit mehr als 500 Exponaten und einer geglückten Gliederung ist das in beeindruckender Weise gelungen. Leider kann die Ausstellung nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.


Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Der Journalist Jonasson hat auch schon in seinen anderen Romanen Absurdität auf die Spitze getrieben. Diesmal nimmt er sich den Kunstbetrieb vor. Aufgehängt an Bildern der tatsächlich existierenden Malerin Irma Stern, die 1894 als Tochter deutsch-jüdischer Einwanderer in Südafrika geboren wurde, greift der Autor den frauenfeindlichen, Empathie freien und rassistischen Protagonisten Viktor heraus, der mit einer Galerie zu Geld kommen will und sich die Gier seiner Umgebung zunutze macht.


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Von New York City über die Zwischenstation Deutschland eine Weltkarriere starten, das gelingt nicht vielen. Eine dieser Ausnahmen stellt Sängerin Jennifer Rush dar, die am 28. September 1960 im Stadtteil Queens als Heidi Stern zur Welt kommt. Sie entstammt einer
hochmusikalischen Familie. Mutter Barbara ist als Pianistin tätig, Vater Maurice arbeitet als Tenor (New York City Music Opera). Die beiden Brüder Bobby und Stevie schlagen später ebenfalls den Weg in die Musikbranche ein.


Sonja Gerhardt: Gleichberechtigung weiter ausbauen

Sonja Gerhardt bekam für die Fernsehfilme „Ku’damm 56“ und „Ku’damm 59“ über eine Berliner Tanzschulen-Besitzerin und ihre drei heiratsfähigen Töchter in den Nachkriegs- und Wirtschaftswunderjahren viel Aufmerksamkeit. Nun startete der beliebte TV-Dreiteiler mit „Ku’damm 63“ in die dritte Runde. Privat bezeichnet sich die Schauspielerin „auf jeden Fall als Feministin“ und sieht noch Baustellen beim Thema Gleichberechtigung.


“1984” – Orwells Utopie und die Wirklichkeit

Immer wieder haben sich Menschen Gedanken über die Zukunft gemacht. Ihre Phantasien zauberten literarisch ideale und idealisierte Gesellschaftsmodelle, zeichneten aber auch beklemmende Dystopien – also Anti-Utopien. Und sie haben Wirkungen erzielt. Ganz besonders der 1949 erschienene Roman “1984” des Briten George Orwell, der von einem totalen Überwachungsstaat handelt. Vieles von dem, was seinerzeit undenkbar schien, ist mittlerweile technisch und auch gesellschaftspolitisch weit überholt. Und trotzdem lohnt sich das in diesem Jahr in zahlrreichen neuen Übersetzungen erscheinende Werk unverändert als Lektüre – als Warnung und Mahnung.


Träume sind wie wilde Tiger

Dieser Kinderfilm in der Regie von Lars Montag entführt mit viel Fantasie, wunderbaren Darsteller*innen und jeder Menge Musik in die traumhafte Welt der Bollywood-Filme. Dieses farbenfrohe deutsch-indische Märchen macht einfach gute Laune!


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Electric Light Orchestra: Schon der Name deutet an, wes geistes Kind sein Unwesen treibt. Das Electric Light Orchestra aus Birmingham bringt seit Ende der Sechziger/Anfang Siebziger, die so unvereinbar anmutenden Gegenpole Rock und Klassik unter einen Hut. Im Vordergrund steht bei Bandgründung die Experimentierfreude der drei Musiker Jeff Lynne, Roy Wood (gebürtig: Ulysses Wood) und Beverly “Bev” Bevan. Das Trio spielte, bevor ELO aus der Taufe gehoben wurde, in der Band The Move. Dieser Rahmen wurde ihnen aber mit der Zeit zu eng: Damals experimentierten diverse andere Bands wie Deep Purple und Procol Harum ebenfalls mit klassischen Elementen.


Ben Becker: „Diesen Scheiß brauche ich nicht“

Viele Künstler klagen derzeit über ihre fatale finanzielle Situation, in die sie durch die Corona-Krise gerieten. Auch Ben Becker ist seit einem Jahr in coronabedingter Zwangspause. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ berichtete der „Ich, Judas“-Darsteller, dass seine letzte Theatervorstellung im März vor einem Jahr stattfand.