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Qual der Wahl

Zu wenig! Oder doch zuviel?

Von Dieter Buchholtz

Autor Dieter Buchholtz

Ja, auch mich machen die vielfältigen Informationen zur Corona-Pandemie ganz wuschig. Da wird knallhart (?) die Corona-Bundesbremse gezogen. Gleichzeitig verspricht der Bundes-Gesundheitsminister, dass jetzt beim Impfen Gas gegeben wird. Es scheinen die Länder in Sachen Pandemie zu machen, was sie wollen. Und die Inzidenzzahlen werden teilweise wie auf dem Markt, mal rauf, mal runter gehandelt online spiele nicht downloaden.

An all diesen Hin- und Herspielen nehme ich täglich als älterer Linear-Fernsehkonsument teil und falle oft nach sehr späten Abenden hundemüde und medial vollgestopft ins Bett. Wenn ich dann aber am Folgetag von Medien-Usern höre, dass sie sich schlecht über Entscheidungen und Entwicklungen zu Corona informiert fühlen, dann bleibt mir glatt die informative Luft weg. Denn nicht selten habe ich, im Gegenteil, eher das Gefühl, dass ich selbst und wohl auch viele andere eher unter einem Zuviel an Informationen leiden download youtube videos mac.

Mediale Verwirrtheit?

Die Rettung aus diesem vermeintlichen Wirrwar ist ja wohl die Medienkompetenz. Und um diese scheint es immer schlechter bestellt zu sein. So haben viele deutsche Internetnutzer Probleme bei Nachrichten zwischen Information und Werbung, zwischen Desinormation und Meinung zu unterscheiden. Eine aktuelle Studie der Stiftung Neue Verantwortung belegt dies. Die negative Krönung der medialen Verwirrtheit ist dann ein Ergebnis der Befragung der Uni Bochum, dass gut ein Viertel der Teilnehmer platt die Meinung vertritt, dass „Politik und die Medien unter einer Decke“ stecken musica app. Dann öffnet sich weit der Deckel einer Kiste mit Verschwörungserzählungen.

Bekanntlich unterstützen insbesondere Wissenschaft und Meinungsumfragen die Strukturierungsmöglichkeit von Informationen. Hier bietet sich ständig ein regulierendes Potenzial zur Realitätswahrnehmung an. Dennoch gilt es, zum Beispiel das Dickicht von unterschiedlichen Meinungen zu durchdringen, wenn die Frage gestellt wird, wie es uns in der Pandemie geht.

Dennoch optimistisch

Hören und sehen wir nicht täglich durch eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Laut-Sprecher und Info-Brillen, wie depressiv dieses Land in der Pandemie ist ballerspiele herunterladen? Es ist immer wieder von den Wellen die Rede, die Bürger und Bürgerinnen nervlich regelrecht fertig machen. Zur Zeit soll ja die dritte Welle gebrochen werden. Aber für einen wirklichen Optimismus  fehlt wohl vielen zwischenzeitlich der Glaube. Grund dafür ist auch ein Abnutzungseffekt. Denn so manche Versprechungen der Politik konnten nicht so recht eingehalten werden oder sie liefen eben sehr holperig ab.

Umso erstaunlicher ist es, in einer Studie zu lesen, dass die Deutschen optimistisch in die Zukunft blicken. Sogar der bekannte Zukunftsforscher Horst Opaschowski ist von der „mentalen Stärke“ der Deutschen beeindruckt knipprogramma free. Sie schätzen zum Beispiel ihrere Gesundheit und ihren Schlaf besser als früher ein. Opaschowski: „Mit der Dauer der Pandemie werden eher neue Kräfte freigesetzt. Statt Angst und Pessimismus herrschen Ausdauer, Zuversicht und Hoffnung vor.“

Glücklich in der Schlange

Nun könnte man sich ja getrost in die Bequemlichkeitsschale (Sessel) zurücklehnen: Ist doch alles im Lot. Leider reicht das nicht. Wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, dass trotz der zuvor gemachten Anmerkungen doch nicht wirklich alles so positiv ist. So stellt eine Studie der Uni Marburg fest, dass die Lebenszufriedenheit in Deutschland gegenwärtig „unfassbar niedrig“ ist sims 4 tiere kostenlos downloaden. Als Folge zeigt sich eine Zunahme psychischer Erkrankungen. Das alleine verdeutlicht, dass sowohl das halbleere als eben auch das halbvolle Glas Wasser erst die Wahrheit in Summe bilden. Bei aller Tragik, die dieser Pandemie innewohnt, können wir uns wohl doch zusammen mit Arnold Schwarzenegger über das Gasgeben beim Impfen freuen: „Ich war noch nie so glücklich, in einer Schlange zu warten“.

Und wenn die Menschen jeglichen Geschlechts schließlich in dieser Impf- oder auch in einer Schnelltestschlange stehen, dann ziehen fast alle sofort oder ein paar Minuten später ihr Smartphone windows 10 kostenlos downloaden. Bei vielen scheint dieses Kommunikations-End-Gerät förmlich mit der Hand verwachsen zu sein. Durch Wischen und Drücken ist man mit der Welt oder eben einfach mit den Lieben, Verwandten und Freunden verbunden. Bei vielen wird schon ein gehöriger Suchtcharakter erkannt. Stimmt!

Smartphone schlägt Auto

Aber es gibt eben auch hier einen stark positiven Teil in der Pandemie. Eine repräsentative Umfrage hat bei 82 Prozent der Befragten festgestellt, dass ihnen das Mobiltelefon geholfen hat, durch die Krise zu kommen. Und sehr erstaunlich: 73 Prozent verzichten lieber auf ein Auto als auf ihr Smartphone der kleine nils klingelton kostenlos herunterladen. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das Auto über viele Jahrzehnte des Deutschen liebstes Kind war.

Es geht also immer wieder um das Ausbalancieren von Teilwahrheiten in halbleeren und halbvollen Gläsern. Und insbesondere das Glas ist bei dieser Metapher wichtig, denn Wahrheitsfindungen sollten sehr transparent und nachvollziehbar sein. Das behindert mit Sicherheit auch die unsäglichen und vielfältiven Verschwörungserzählungen. Und hier besteht vielleicht auch die Chance, dass das Infiltrieren solcher Erzählungen – auch bei gebildeten Menschen – ausgebremst wird ebay turbo lister download for free.

Virale Gefahr bleibt

Und noch eins: Bürger und Bürgerinnen haben in diesem Jahr mehrfach Gelegenheit zur Wahl zu gehen. Dann lässt sich in gesicherter Demokratie darüber abstimmen, wer am besten die Schulsituation insbesondere mit Homeschooling, das Erwerben von Medienkompetenz, die Berufswelt mit Homeoffice, die medizinische Versorgung, das Pandemie-Management und nicht zu vergessen den Umweltschutz politisch begleitet und durch Handeln vorangebracht hat. Wenn diese und sicherlich auch weitere Komplexe kraftvoll angegangen werden, dann hätten wir etwas aus der Pandemie gelernt. Das wiederum kann dann auch die populistischen Vereinfacher auf ihrem Weg zum Abbruch der Demokratie stoppen.

Corona bleibt ein lebensgefährliches Virus. Hier schützt uns Achsamkeit und medizinisches Know-how. Querdenkende Menschen könnten sich mit ihren Verschwörungstheorien in viralem Tempo in manch einem Kopf einnisten downloaden van youtube apple. Auch davor schützt uns Abstand halten – und zwar einen gehörig großen.