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Krisen im Dreierpack

Das Abperlen der Warnungen

Von Dieter Buchholtz

Autor Dieter Buchholtz

Wir leben in der Krise! Falsch: Wir leben in Krisen, die parallel und in unterschiedlichen Dynamiken an uns vorbeirauschen. Im schlimmsten Fall reißen sie uns mit. Ein willkürlicher Griff in die aktuelle Chaos-Kiste fördert drei pandemische Katastrophen zu Tage.

Vor vielen Jahren wollte ich meinen etwas angejahrten PKW verkaufen. Zu meinem Erstaunen war die zumeist gleich vorab gestellte Frage: Hat der Klima human fall flat pc? Weder Käufer noch Verkäufer konnten oder wollten wirklich ahnen, dass die Temperaturen stetig weiter anwachsen würden. Und ohne wirklich durchgreifende Maßnahmen baute sich bis heute das Szenario einer Klimakatastrophe auf zwischen Hitzeperioden und Starkregen. An viele apokalyptische Warnungen haben wir uns über die Jahre bereits gewöhnt. So richtig aber wollen wir die immer dringender geäußerten Warnungen noch immer nicht an uns heranlassen.

Gigantischer Wutausbruch

Noch nicht richtig gewöhnen konnten und können wir uns an den massiven Corona-Angriff auf unsere Gesundheit und damit auf unser gesamtes Sozialgefüge herunterladen. Das Virus kam plötzlich. Es ging und geht weiterhin um Leben und Tod. Es wächst eine gefährliche Allianz zwischen Tieren, die unsere Nähe suchen oder inzwischen sogar brauchen, und unserem Ess- und Konsumverhalten. Über diese Wege entstehen neue Überträger-Konstrukte für Viren und deren Mutationen. Anders ausgedrückt: Corona kommt nicht so einfach mir nichts dir nichts von oben.

Nun will es der Zufall, dass, während diese Zeilen entstehen, eine uralte “Krankheit” wieder heftiger sichtbar und in neuen Dimensionen erlitten wird videos from pinterest. Auslöser ist ein US-Polizist, der einem farbigen US-Bürger die Luft bis zu dessen Tod abdrückt. Die dadurch entfesselten Proteste und Demonstrationen breiten sich – diesmal pandemisch – über den Erdball aus. Die Basis für diesen mega-gigantischen Wutausbruch ist der alle Grenzen überschreitende und in vielen Grausamkeiten praktizierte Rassismus. Er brauchte nur die fürchterliche Einzeltat als Brandbeschleuniger.

Superspreader für Meta-Schaden

Den skizzierten drei Katastrophen ist gemein, dass mehr oder minder der Mensch seine gestaltenden oder auch missgestaltenden Finger im Spiel hat und hatte Download instagram on ipad. Mit anderen Worten: Es ist nun auch Aufgabe des Menschen, mit all seinen Kräften – über alle Grenzen hinweg – daran zu arbeiten, dass dieser Superspreading-Meta-Schaden zumindest schnell eingedämmt und in naher Perspektive in aller Deutlichkeit zurückgefahren wird.

Somit ist es gut, dass an der Spitze solcher dringend notwendigen Gegenwehr Menschen, Institutionen und Systeme stehen, die im Sinne von humanen und tragfähigen Lösungen Bremsen und Verbesserungen entwickeln, tragen und auch durchsetzen.

Werfen mit Korinthen

Und offensichtlich ist es so, dass heilende Hände unmittelbar und auch im übertragenden Sinne ein Gesicht, eine Art Gallionsfigur brauchen wetransfer for free. In Sachen Umweltschutz ist es schlicht und einfach die Schwedin Greta Thunberg. Sie startete 2018 als Mädchen (15) einsam aber wirksam mit einem schlichten Pappschild vor dem Reichstag in Stockholm (Schulstreik für das Klima) und löste im besten Sinne eine pandemische Welle pro lebensrettendem Umweltschutz aus. Ich halte es für ziemlich müßig, dass eine Minderheit von Klimaleugnern haarklein die Thunberg diskreditiert. Angesichts des Metaziels, die auf uns zurollende Klimakatastrophe abzuwenden, grenzt solcherart Haarspalterei schon verdächtig an das Werfen mit Korinthen.

„Rasse“ nicht im Grundgesetz

Kaum winden wir uns weltweit aus den Klammern der Corona-Pandemie, da schließen sich Fäuste in der Tasche, deren Pressionen über viele Jahre angesichts der Diskriminierungen gegenüber insbesondere farbigen Menschen gewachsen ist super smash bros herunterladen. Auch hier brauchte es eine Initialzündung, damit der Druck im Kessel schlagartig entweichen konnte. Über Nacht ist George Floyd als Todes-Opfer einer unangemessenen staatlichen Gewalt zur Figur, zum Gesicht für den Protest gegen Rassismus geworden. Auch hier verbietet es sich aus meiner Sicht, einen Streit darüber zu führen, ob die Biographie von Floyd es rechtfertigt, ihn zu einer Symbolfigur für Millionen von Opfern des Rassismus werden zu lassen. Warum sollten wir uns nicht einfach in Demut niederknien und knapp neun Minuten in dieser etwas unbequemen Haltung auszuharren. So lange kämpfte Floyd um sein Leben vpn for free. Angesichts von rassistischen Dimensionen finde ich es höchste Zeit, dass der Begriff „Rasse“ aus Artikel drei unseres Grundgesetzes verschwindet.

Abschreckende Bilder

Ebenfalls um Leben und Tod geht es in der Corona-Pandemie. Zu Symbolfiguren wuchsen in kürzester Zeit Virologen heran. Sie öffneten täglich dem Orakel von Delphi ähnlich ihre wissenschaftlich unterlegten Weissagungen, was getan werden muss, damit dieses Killervirus uns nicht mit seinen teils grausamen Auswirkungen überrollt download e mails. Abschreckende Bilder aus England, aus Spanien, aus Italien, aus den USA und anderen Ländern der Welt zeigten das gigantische Ausmaß dieser Seuche, wenn zu spät, zu zögerlich gehandelt wird.

Die Virologen schärften täglich unseren Blick dafür, wie wir durch konsequentes – auch besonders eigenes – Handeln die Krankheits- und Todeskurve so abflachen können, dass wir einigermaßen durch diese Krise kommen. Und in zunehmendem Maße kamen Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler oder auch Juristen mit ihren Erklärungen und Mahnungen hinzu. Wie ich meine, hat sich hier systemisch unsere Demokratie bewährt, hat es in dieser mehrfachen und gigantischen Belastung bis heute geschafft, auch die extremistischen Ränder zu kanalisieren download songs from internet. Dieser Erfolg ist messbar. Etwa 70 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger sind mit dem bisherigen politischen Handeln zufrieden. Geht doch, könnte man etwas flapsig in die täglichen Diskussionsrunden werfen. Und eben keine Korinthen.

Das Übermaß macht depressiv

Man mag mir jetzt Einseitigkeit bezüglich der Auswahl der angesprochenen drei Katastrophen vorwerfen. Akzeptiert. Ich kann nur versichern, dass genauso quälend die menschlichen Verfehlungen zu Stichworten wie Missbrauch, Hass, Kriminalität, Ausbeutung…hätten erwähnt werden müssen herunterladen. Und es fehlt ein belastbarer Aspekt: Wie werden wir Menschen – jeder für sich – mit dieser von den Medien täglich befeuerten Gefahren fertig? Kurze und keinesfalls erschöpfende Antwort: Wir brauchen Werkzeuge, um uns gegen Depressionen zu wehren, die aus der Wahrnehmung eines Übermaßes von existenzbedrohenden Indizien entstehen. Die Verantwortung für eine Stärkung helfender Kräfte in uns tragen wir selbst.

Tonnenschweres Handeln

Ich mache mich dann mal wieder auf in die Eifel – mit dem Auto natürlich. Ich tröste oder entschuldige mich, dass ich der Umwelt nur mit einem ausgeprägten Kleinwagen und wenig Benzinverbrauch zur vermeintlich überschaubaren Last falle. Ich lege in dieser kleinen Mobilitätszelle einen Satz Einmal-Gesichtsmasken parat, wenn es darum geht, andere und mich als Angehöriger der Risikogruppe gegen Corona zu schützen. Nicht erspart bleibt mir der Blick auf das ruinöse Massensterben der Fichten. Das sind Bilder wie nach Kriegseinwirkungen. Mir wird heiß. Die Umwelt stirbt hier in bedrohlichem Ausmaß. Ich schalte – ohne groß nachzudenken – die Klimaanlage ein. Dafür blende ich die Nachrichten mit neuesten Radio-Meldungen zum Rassismus in der Welt aus. Es soll ja ein unbeschwertes und schönes Weekend werden. Ja, die Hinwendung zu komplexen Erkenntnissen und daraus abgeleietetem konesquenten Handeln ist eben tonnenschwer.

 

Zitat

„Es reicht nicht aus, `kein Rassist´ zu sein. Wir müssen Antirassisten sein!“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier