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Klimakonferenzen

Klaus-Ridder

Autor Klaus Ridder

„Klimapolitik hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun. Da geht es um harte Wirtschaftspolitik. Klar gesagt: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“
So unverblümt erklärte sich Otmar Edenhöfer schon im November 2010 in der „Neue Zürcher Zeitung“ zu den Zielen der Klimapolitik. Otmar Edenhöfer ist nicht „irgendwer“. Er ist der Chef-Ökonom des „Potsdam Institut für Klimafolgenforschung“ – eine der weltweit maßgeblichen Einrichtungen, die die Hypothese vom menschengemachten „Climate Change“ propagieren.

100 Milliarden Euro
Die gegenwärtige „Weltklimakonferenz“ in Paris (30.November bis 11.Dezember) dürfte ausgehen wie alle ihre Vorläufer- und Vorbereitungskonferenzen auch – (zuletzt in Bonn Anfang September): Es wird viel verhandelt werden und es wird nichts dabei herauskommen. Da kommen viele „arme“ Länder angereist, um an dem wahnsinnigen Kuchen von 100 Milliarden Euro, der jedes Jahr verteilt werden soll, ihren Anteil geltend zu machen. Es ist davon auszugehen, dass die An- und Abreise der Delegierten, die wohl mit größerem Gefolge anreisen werden, von den „reichen Ländern“ bezahlt wird. Aufhänger für die Zahlung von 100 Milliarden Euro wird sein, dass die reichen Industriestaaten angeblich das Klima mit ihrem CO“-Ausstoß so verändern, dass die armen Staaten (insbesondere solche aus Schwarzafrika) nicht leben können. Diese Entwicklung ist kritisch zu hinterfragen:

Kritische Fragestellungen
Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Hinweis, dass der erhöhte CO2-Ausstoß für den Klimawandel verantwortlich ist.
Es gibt zu viele Menschen/Institutionen, die an dem angeblichen Klimawandel Vorteile sehen, allen voran das Bundesinstitut für Klimafolgenforschung in Potsdam. Und Vertreter dieses Bundesinstitutes nehmen an den Konferenzen des Weltklimarates (IPCC) teil und werden sich wohl kaum den eigenen Ast absägen.
Es hat in der Erdgeschichte immer wieder Warm- und Kaltzeiten gegeben – und das wird auch so bleiben. Denken wir nur daran, dass Grönland (grön=grün) zu Zeiten der Wikinger tatsächlich ein „Grünland“ war.
Wenn Angela Merkel wirklich daran gelegen wäre, den CO2-Ausstoß in Deutschland zu minimieren, hätte sie wohl nicht die nahezu CO“-freien Kernkraftwerke abgeschaltet.

Nehmerqualitäten
Zu den afrikanischen (und auch anderen armen) Ländern ist zu sagen, dass sich dort seit Jahrzehnten eine Nehmerqualität entwickelt hat, die nicht mehr gebremst werden kann. Ob Entwicklungshilfe oder nunmehr „Klimaentschädigung“ – man nimmt, was man bekommen kann und ist nicht bereit, an sich selbst zu arbeiten. Ich bin beruflich und privat viel in der Welt herumgekommen und kenne das Begehren vieler Länder nach Geld aus den reichen Ländern. Wir haben derzeit etwa 7 Milliarden Menschen auf der Welt – Tendenz steigend. Und das ist das Problem, das wir lösen müssen.

Klaus-RidderKlaus Ridder, ist ein deutscher Dipl.-Ing., Sachbuchautor und Experte für Gefahrgut und hat auf diesem Spezialgebiet über 200 Artikel in Fachzeitschriften und viele Fachbücher veröffentlicht.