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Entwicklungshilfe mästet afrikanische Milliardäre

Von Dietrich Kantel

Autor Dietrich Kantel

Afrikanische Potentaten bereichern sich seit über 60 Jahren hemmungslos an der westlichen Entwicklungshilfe. Derweil versinken ihre Länder und Bevölkerungen immer tiefer in Armut. Hunderte von Milliarden sind so in den Taschen korrupter Staatsführer versackt: Auf Privatkonten oder in Luxusimmobilien. Außerhalb von Afrika versteht sich. Die Geberländer, Deutschland vornan, dulden das stillschweigend aber wissentlich. Unzählige NGOs spielen das Spiel mit. Ein weitgehend unterdrückter Skandal. Und wer diese Art von Entwicklungshilfe beanstandet, läuft in Deutschland Gefahr als Rassist beschimpft zu werden pathe thuis samsung tv download.

Die armen afrikanischen Eliten

Kamerun (25 Mio. Einwohner) leistet sich 65 Minister in der Staatsregierung. Uganda (35 Mio. Einw.), 70 und Ghana (28 Mio. Einw.) 75 Minister. Kenia (47 Mio. Einw.) mag da nicht hintan stehen und füttert 95 Minister, um den Laden zu schmeißen. Staatspräsident ist Uhuru Kenyatta. Sohn und Erbe eines der reichsten Afrikaner, Ex-Staatspräsident Jomo Kenyatta, und unter fragwürdigen Umständen ebenfalls zum Präsidenten von Kenia „gewählt“. Kenyatta jun., der Mehrfachmilliadär, steht immer an vorderster Front, um noch mehr Entwicklungshilfe locker zu machen. Dass er auch schon mal vor dem Internationalen Gerichtshof wegen Anstiftung zum Mord, Raub und Vertreibung angeklagt war: Geschenkt das experiment herunterladen. Er kassiert (offiziell) ein Präsidenten-Salär von 430.000 US-Dollar im Jahr. (Bundeskanzlerin Merkel: derzeit rund 385.000 US-Dollar).

In Nigeria, dem größten Erdölförderland Afrikas, dessen Bevölkerung von geschätzten 200 Millionen Menschen trotz des Rohstoffreichtums dennoch in Armut und wirtschaftlicher Hoffnungslosigkeit versinkt, bezieht ein Mitglied des Senats (d.i. die zweite Kammer des Parlaments) 1 Million US-Dollar im Jahr.

18 Anwesen in Frankreich und 112 Bankkonten

Hier noch ein (beliebig ausgewähltes) Beispiel zwecks Erbauung des deutschen Lesers, der sich üblicherweise aus (Selbst-) Vorwürfen rassistischen Denkens und kolonialer Schuld mittels Ablass zu entwinden sucht. Ablass heute heißt „Entwicklungshilfe“ – oh sorry, das war nicht korrekt. Denn es muss politisch korrekt heißen „Entwicklungszusammenarbeit“. Dazu später noch mehr.
Da ist Denis Sassou Nguesso. Ein in den 1960er Jahren gelernter Offizier, wiederholter Staatschef der (vormals marxistischen) Volksrepublik, jetzt Republik Kongo (Brazzaville) und zwischendurch auch mal Präsident der weitgehend nutzlosen Afrikanischen Union hörbücher frei herunterladen. Peanuts eigentlich eher, dass er während einer Tagung der UNO-Vollversammlung in New York binnen einer Woche eine Hotelrechnung von 280.000 US-Dollar produzierte. Interessanter ist da schon, dass er, der dort im Chor mit UN-Chef Kofi Annan weitere 50 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe für Afrika einforderte, zur gleichen Zeit privat über schlapp 18 Immobilien in Frankreich verfügte und über 112 (!) private Bankkonten …

Diese Beispiele sind dem Zufallsgenerator geschuldet. Die Liste korrupt kleptokratischer afrikanischer Staatsführer ist schier endlos: Südafrika, Angola, Sambia, Simbabwe, Niger, Tschad usw. usw. …

Woher das Geld kommt

Rund neun Milliarden schwer ist der deutsche Etat für Entwicklungshilfe. Also beim BMZ, dem euphemisch titulierten Bundesministerium „für wirtschaftliche Zusammenarbeit“. Dazu kommen die deutschen Anteile am EU-Haushalt für gleiche Zwecke the settler pc download for free. Plus die nationalen Gelder für Nothilfe beim Auswärtigen Amt. Plus die deutschen Beiträge für die diversen UN-Organisationen. Plus die Milliarden, die deutsche Menschen unzähligen Hilfsorganisationen als Spenden leisten. Plus Freiwilligendienste von gutwilligen, nichtausgebildeten, nichtskönnenden Schulabsolventen, die, bar jedweder Kenntnisse von den afrikanischen Verhältnissen, ihre Nichtkenntnisse den afrikanischen Menschen aufdrängen. Damit sie sich später gut fühlen können. Als Gutmenschen. Dafür gibt die deutsche Regierungsagentur „Weltwärts“ derzeit rund 30 Millionen Euro. Jährlich.

Schmarotzer und Killer

Die Entwicklungsbranche ist eine Profitmaschine. Es werden -zig und hunderte Milliarden eingespeist Diary download for free. Gegen das schlechte Gewissen von Kolonialismus und Sklaverei. Das muss gebüßt werden. Durch Ablass mit Milliardenspritzen. Die afrikanischen Schmarotzereliten spielen diese Klaviatur ad infinitum. Gegenüber den alten Kolonialmächten. Denn da greift schlechtes Kolonialgewissen.
Gegenüber den arabischen Sklavenhändlern, die den Sklavenhandel seit mindestens 700 v. Chr, betreiben und ihn bis heute noch fortsetzen:
Welcher afrikanische Staatsfürst „südlich der Sahara“ hat je von arabischen Staaten Kompensation verlangt für die Versklavung von Millionen schwarzer Menschen über eineinhalb Jahrtausende? Und das, obwohl die Sklaverei heute arabisch-muslimisch fortdauert? Und niemand traut sich das anzusprechen? Wo ist da der „investigative“ Journalismus download word for mac? Der Feminismus angesichts unzähliger Sex-Sklavinnen in arabischen Haushalten? Psssst. Das öffentlich zu thematisieren ist nämlich gefährlich. Nicht nur für die eigene (Journalisten-) Karriere. …

„Falsche“, also nicht willkommene Berichterstattung kann nämlich auch tödlich sein. Beispiel: Der angolanische Journalist Ricardo de Mello. Der machte in der angolanischen Hauptstadt Luanda regelmäßig Korruptionsfälle öffentlich. Zuletzt den Fall des angolanischen Botschafters in Deutschland. Der sollte für seine Regierung eine Flotte von 20 Mercedes Silberpfeil bestellen. Er machte diese Bestellung unter zwei Bedingungen. Erstens, dass er einen eigenen Wagen dieses Typs für sich kostenlos dazu bekam outlook adressbuch herunterladen speicherort. Zweitens, dass die Rechnung von Mercedes im Gesamtrechnungsbetrag nicht in Höhe von 20, sondern über 21 Fahrzeuge ausgestellt werde. Somit bekam er einen Wagen für sich und konnte in seiner Abrechnung mit der Regierungsstelle den Gegenwert dafür nochmals für sich kassieren. Wenige Tage, nachdem de Mello darüber berichtet hatte, wurde er ermordet vor seiner Wohnungstür in der dritten Etage eines Appartmenthauses an der Uferpromenade in Luanda aufgefunden …

Der Entwicklungshilfezirkus

Kenner des Entwicklungshilfezirkus schätzen, dass von den Geldern der Entwicklungshilfe direkt oder indirekt 50 Prozent in den Taschen der korrupten afrikanischen Eliten landen. Von den verbleibenden 50 Prozent wiederum profitiert die Entwicklungshilfindustrie. Also zahllose Hilfsorganisationen mit ihren (europäischen) „Entwicklungshelfern“ und einem unübersehbaren Heer von Consultants. Im Ergebnis kommt wenig bis gar nichts bei der Bevölkerung an. Denn: wo „Entwicklungszusammenarbeit“ draufsteht ist in Wahrheit weder Entwicklung drin und schon gar nicht „Zusammenarbeit“ black ops 3 free download pc.

Die so korrupten wie selbstbewussten Staatsführer verlangen nämlich von den Geberländern vorzugsweise und zunehmend „Budget-Zuweisungen“ als Entwicklungshilfe. Also Millionen- und Milliardenbeträge, die unmittelbar in ihren Staatshaushalt fließen. Angeblich für Entwicklungsprojekte. Eine effektive Kontrolle über die Mittelverwendung verweigern sie dagegen oder umschiffen solche geschickt. Und wenn doch mal zu intensiv nachgeforscht wird, schwingen sie sogleich die Keulen der angeblichen europäisch-arroganten Bevormundung, des Neo-Kolonialismus und Rassismus. Die Entwicklungs “Zusammenarbeit“ endet also praktisch mit dem Zahlungseingang der Gelder im jeweiligen Staatshaushalt.

Man muss ehrlicherweise feststellen: Bis auf ganz wenige Ausnahmen verantwortlicher Staatsführung geht es den Ländern südlich der Sahara heute deutlich schlechter als zu Beginn der Entkolonialisierung; sind die Menschen deutlich ärmer; ist Infrastruktur weitgehend verrottet; bleibt (minimales) Wirtschaftswachstum immer weiter hinter dem Zuwachs der Bevölkerung zurück; verlassen sowohl gut ausgebildete junge Afrikaner wie auch nichtausgebildete, jedoch mutige junge Männer den Kontinent sim city 4 downloaden. Und den (meisten) Staatsführern ist´s Recht. Denn gerade ausgebildete und ambitionierte und/oder einfach mutige junge Afrikaner könnten ja, wenn sie im Land blieben, das System der korrupten Staatsführungen und deren Clans gefährden.

Vom Kopf auf die Füße

Die Entwicklungshilfe muss dringend vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Damit das Geld bei der Bevölkerung ankommt. Denn die afrikanischen Menschen sind nicht arm, weil sie faul wären. Sie sind vor allem arm, weil bei ihnen nichts ankommt, was ihnen zur Selbständigkeit als Klein- und Kleinstunternehmer verhelfen würde und sie somit im Stadium der Subsistenzwirtschaft stecken bleiben.

Die Ausweitung von Mikrokrediten und die gleichzeitige Kappung der – unkontrollierten – Budget-Hilfen in die Regierungskassen wären ein Ansatz dazu and edit pdf. In anderen Teilen der Welt hat das jedenfalls funktioniert. Und: über 60 Jahre nach dem Ende der Kolonialherrschaften liegt die Schuld des afrikanischen Desasters nicht mehr in Europa.

Kommentare bitte an: dietrich.kantel@rantlos.de