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Die Gelbe Gefahr

Ein Kommentar von Dietrich Kantel

Autor Dietrich Kantel

Samuel Huntington, der renommierte verstorbene Politologe von Harvard und vormalige außenpolitische Berater früherer US-Regierungen formulierte in seinem viel diskutierten Buch The Clash of Civilizations (deutsch: Kampf der Kulturen) 1996 die Hypothese, dass es im 21. Jahrhundert zu Konflikten zwischen verschiedenen Kulturräumen kommen werde. Insbesondere zwischen der westlichen und der chinesischen Zivilisation. Betrachtet man den rasanten wirtschaftlichen Aufstieg Chinas, die massive militärische Aufrüstung und die immer aggressivere chinesische Außenpolitik, scheint dieser Clash nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Le péril jaune, The Yellow Danger, im Deutschen Die Gelbe Gefahr: So wurde Ende des 19. Jahrhunderts die Befürchtung der europäischen Kolonialmächte betitelt, dass Ostasien das Potential besitze, die europäisch-nordamerikanische Weltmachtstellung zu brechen anydvd full version for free. Während des nachfolgenden, jedoch nur bis 1949 vorübergehenden Niedergang Chinas verschwammen solche Befürchtungen. Vorläufig. Um dann spätestens ab Ende der 1970er Jahre bezogen auf das expansive China unter Mao Zedong neue Nahrung zu erhalten: 1951/59 erfolgte die völkerrechtswidrige Annexion Tibets durch China. Die Weltgemeinschaft nahm es hin. 1979 überfiel China mit 20 Divisionen, 200.000 Soldaten, 1.000 Kampfpanzern und 700 Flugzeugen den Nachbarn Vietnam. China wähnte das Land nach dem Indochina-/Vietnamkrieg militärisch erschöpft. Das erwies sich als Fehleinschätzung. Den kampferprobten vietnamesischen Truppen hatte China nichts entgegen zu setzen de gruyter complete book. Binnen 48 Stunden vernichteten die Vietnamesen drei chinesische Divisionen. Mindestens 10.000 chinesische Soldaten wurden getötet. China musste sich geschlagen zurück ziehen. Damals.

Brutal nach innen

So aggressiv China sich – in seiner langen Geschichte – schon über Jahrtausende nach außen gerierte, so brutal herrscht die alles dominierende pseudokommunistische Monopolpartei seit 70 Jahren nach innen.

Die blutige Massakrierung der Demokratiebewegung auf dem Tian-anmen Platz im Jahr 1989 mit tausenden Toten und noch mehr tausenden Verletzten, niedergeschossen, plattgewalzt mit Panzern, erscheint da in der Bluthistorie der herrschenden Dynastie seit Mao beinahe als Petitesse malware for free. In Deutschland erhob sich Protest dagegen nur kurz: Man hatte mit der deutschen Wiedervereinigung zu tun. Aber aus der damaligen kommunistischen Bruderpartei, der Noch-SED und heute geschönt daherlaufenden DIE LINKE gratulierte man eifrig zur erfolgreichen Niederschlagung der Konterrevolution.

„Mao Zedong war verantwortlich für 70 Millionen Tote in Friedenszeiten“. Das konstatieren die Mao-Biografen Chang und Halliday in Ihrem Buch „Mao – Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes“ über den Massenmörder an seinem eigenen Volk. Demnach ließ Mao nach der Machtübernahme verkünden, dass man „800.000 konterrevolutionäre Elemente“ liquidiert habe.
Chinas Entsendung von zwangesbeorderten „Freiwilligen“ in den Koreakrieg kostete weitere bis zu 900.000 tote Chinesen herunterladen. Bis zu 43 Millionen Opfer forderte der erzwungene „Große Sprung“ zur Industrialisierung des Landes durch Hungertote. Und bis zu 1,8 Millionen Tote forderten die grausamen Kampagnen der Kulturrevolution. So weit nur die großen „Einzelposten“.

Neokolonialmacht China

Die europäische Kolonialzeit in Afrika endete Mitte der 1960er Jahre. Schnell landeten die ehemaligen Kolonien überwiegend in den Fängen korrupter Despoten, die ihre Länder und die Bevölkerung ausplündern. Bis heute bubble shooter deluxe gratis downloaden. Während die europäischen Staaten ihre Milliarden an Entwicklungshilfe mit Forderungen an „Good Governance“ und Demokratisierung zu koppeln suchen, hat sich ein neuer Player in Afrika etabliert: China. Demokratie, „Good Governance“, Menschenrechte: egal.

In neokolonialistischer Weise „investiert“ Newcomer China massiv. Auf Kreditbasis zu knebelnden Konditionen und gegen entsprechende Sicherheiten. 90 Milliarden US-Dollar an Krediten sind allein in den letzten 10 Jahren aus China an afrikanische Regierungen oder deren Staatsunternehmen geflossen microsoft store.

Chinesen bauten 45 Kilometer Schienen-Nahverkehr in Nigerias Hauptstadt Abuja. Namibia: Ausbau des Tiefseehafens von Walfischbucht zum Drehkreuz für das südliche Afrika und Erschließung einer neuen Uran-Mine. Für die wachsende Zahl chinesicher Atomkraftwerke daheim. Uganda: eine komplette Autobahn. Äthiopien: eine 750 Kilometer lange Eisenbahnlinie. Angola: 1.300 Kilometer der vormals von Portugiesen und Briten gebauten Benguela-Eisenbahn in Stand gesetzt. Die Lokomotiven gleich mitgeliefert. Djibuti: Finanzierung der größten Freihandelszone in ganz Afrika mit 400 Millionen US-Dollar. Gegen Gestattung der Errichtung einer Militärbasis download in facebook videos. Und und und…

Arbeiter liefert China im großen Stil gleich mit, Zwangsarbeiter. Zu Zehntausenden entsenden die chinesischen (Staats-)Unternehmen Arbeiter in die afrikanischen Länder. Die Spezialität, kaum bekannt: Chinesischen Häftlingen, Gewaltverbrechern inklusive, wird Strafaussetzung gewährt, wenn sie sich für mehrere Jahre zu körperlich harten Arbeiten gegen geringen Lohn in Afrika in chinesischen Projekten verdingen. Der Hauptlohn: nach Ableistung der Verpflichtungszeit wird die Freiheitsstrafe getilgt. Die Männer sind frei und dürfen, wenn sie es wünschen, aufgrund Abkommen mit afrikanischen Regierungen in Afrika bleiben und ihre Familien nachholen avira virenschutz herunterladen. So generiert China landeskundige Arbeiter, die hilfreich sein werden für Folgeprojekte. Und so setzt China Keimzellen für eine weitere Übernahme des Kontinents. Afrikanisches Farmland wird in großen Stil aufgekauft. Zur Sicherung der Ernährung des bevölkerungsreichsten Landes der Erde. Auch da kann man gut Zwangsgasterbeiter unterbringen…

Und zweitgrößter Waffenlieferant ist China in Afrika inzwischen auch. Nach Russland. Aber vor den USA.

Europa schläft – China kommt

In Europa kaufen chinesische Unternehmen, direkt oder indirekt staatsgelenkt, reihenweise und ungebremst wertvolle Unternehmen komplett auf und saugen das eingekaufte Know-How ab ins Reich der Mitte shkabaj. Derweil deutsche Unternehmen in China sich noch immer durchweg mit 49 Prozent an Joint-Ventures begnügen müssen und die chinesischen „Partner“ in Parallelwerken identische Kopien derselben Produkte auf den Markt werfen. Patentschutz? Nicht in China. Und von der chinesischen Industriespionage in Deutschland bei gleichzeitiger Verfolgung chinesischer Dissidenten durch den chinesischen Geheimdienst in Deutschland gar nicht erst zu reden: Darüber herrscht weitgehend Stillschweigen.

Darüber, dass China scheibchenweise die Demokratie in Hongkong gleich- und ausschaltet: Überwiegend konzeptionsloses Wegducken Europas. Und der chinesische Druck auf Taiwan erhöht sich mit zunehmender Aufrüstung Chinas auch videos ostern kostenlos downloaden. Aggressive chinesische Expansion allerorten. Gestern Tibet. Heute Hongkong. Morgen Taiwan ? Und was kommt dann ? China kommt gewaltig.

Die Geschichte lehrt, dass China auch gewalttätig kommt. Wenn es will und wann es will.

Der Autor ist persönlich erreichbar: dietrich.kantel@rantlos.de