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Angemerkt

Die Gelbe Gefahr

Samuel Huntington, der renommierte verstorbene Politologe von Harvard und vormalige außenpolitische Berater früherer US-Regierungen formulierte in seinem viel diskutierten Buch “The Clash of Civilizations” (deutsch: “Kampf der Kulturen”) 1996 die Hypothese, dass es im 21. Jahrhundert zu Konflikten zwischen verschiedenen Kulturräumen kommen werde. Insbesondere zwischen der westlichen und der chinesischen Zivilisation. Betrachtet man den rasanten wirtschaftlichen Aufstieg Chinas, die massive militärische Aufrüstung und die immer aggressivere chinesische Außenpolitik, scheint dieser Clash nur noch eine Frage der Zeit zu sein.


Sprachterror mit “richtiger” Gesinnung

Werden wir in vielleicht gar nicht mehr allzu ferner Zukunft nur noch mit codierten Worten kommunizieren, wenn es um gesellschaftlich unangenehme, vielleicht sogar umstrittene Dinge geht? Mit seltsamen Sprachkonstrukten etwa wie “N…wort”, “M…wort” oder “K…wort”. Oder sehen wir – ebenso staunend wie untätig – zu, wie spracholizeiliche Säuberungskommandos “politisch korrekt” als inkorrekt gekennzeichnete Straßen- und U-Bahn-Schilder entfernt, um sie dann mit Namen von historischen Anti-Semiten zu versehen? Erstaunlich, was sich unsere Mehrheitsgesellschaft polit-kulturell alles bieten lässt. Nicht Wissen und Bildung zählt anscheinend mehr. Sondern vor allem die rechte (im Sinne von richtige) Gesinnung.


Welle zwischen Corona und Urlaub

Die Urlaubswelle läuft an. Corona-Lockerungen sind heiß ersehnt und werden in teilweise rasender Geschwindigkeit auch gewährt. Auf dieser Welle surfen nicht wenige Bürgerinnen und Bürger riskant – ohne Maske, ohne Hygienevorsorge, ohne Abstandswahrung, ohne Rücksicht auf andere. Virologen warnen eindringlich und mit Recht: Die nächste Corona-Welle kommt bestimmt.


Bundeswehr und AKK: Die Demontage geht weiter

Die deutschen Streitkräfte sind geschlagen. Nicht etwa „im Feld“. Sie sind vielmehr seit viel zu langen Jahren geschlagen mit Ministerinnen, deren völlige Unfähigkeit eigentlich nicht mehr zu unterbieten ist. Erst kam „vdL“. Die erwies sich als „Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt“ als Totalversagerin. Jeder dachte: Schlimmer gehts nimmer. Doch da hatte man die Rechnung ohne Mutti gemacht: Denn die setzte zum Ersatz aus ihrer stillen Reserve AKK in Marsch. Und die zerlegt jetzt die KSK, die Elite-Truppe der Bundeswehr.


Statt Unsinn*In einfach mehr Anstand!

Ist es wirklich als “Satire” zu bewerten, wenn in einer Zeitung empfohlen wird, die Polizei auf die Müllhalde zu entsorgen, da sie zu nichts anderem zu gebrauchen sei? Seit die sich selbst als “links” verordnende Tageszeitung (TAZ) eine entsprechende Kolumne einer Mitarbeiterin (“mit Migrations- hintergrund”) veröffentlichte, bebt es in der deutschen Öffentlichkeit. Doch was bei der TAZ geschah, steht nicht allein für sich. Unsinnige Verrenkungen der “politischen Korrektheit” an der deutschen Sprache sowie regelrechte Sprach-Yogas dort, wo an sich klare Ansprachen nötig wären – wohin driftet die Gesellschaft?


Krisen im Dreierpack

Wir leben in der Krise! Falsch: Wir leben in Krisen, die parallel und in unterschiedlichen Dynamiken an uns vorbeirauschen. Im schlimmsten Fall reißen sie uns mit. Ein willkürlicher Griff in die aktuelle Chaos-Kiste fördert drei aktuelle und pandemische Katastrophen zu Tage. Unser Global Village erscheint unheilbar krank.


Überall Rassisten

„Verlernen wir Rassismus !“ schlagzeilte die „taz“ und griff damit eine Parole des GRÜNEN Autorengespanns Robert Habeck / Aminata Touré in deren gemeinsamen Gastkommentar auf. Wen die beiden mit „wir“ meinten, bleibt dort eher im Vagen. Konkreter wird es bei der 27-jährigen Vizepräsidentin des Kieler Landtages da schon mit einem Blick auf ihre Homepage. Dort zitiert sie sich aus einem Beitrag für web.de selber mit der Behauptung „Deutschland steht erst am Anfang der rassenkritischen Reise“. „Deutschland“ und „wir“ . Sind wir jetzt also eigentlich alle Rassisten ? Schaun „wir“ mal.


Mirakel um Merkel

Wer sich um “Netz” umtut, könnte leicht zu dem Ergebnis kommen, innerhalb der bundesdeutschen Gesellschaft baue sich eine gewaltige Gegnerschaft zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und die von ihr geführte Koalition auf. Losung: “Merkel muss weg!”. Ja, und dann? Nichts. Vor einem halben Jahr hätte tasächlich kaum noch jemand auch nur einen Pfifferling für das seinerzeit taumelnde schwarz-rote Bündnis gegeben. Und jetzt? Kanzlerin und Koalition erleben einen Höhenflug, die rechtslastige AfD steigt ab. Ein Mirakel – ein Wunder – um Merkel? Vorsicht- Stimmungen sind keine Stimmen. Und schwere Aufgaben stehen noch bevor.


Hybrid arbeiten

Der Druck in der neuartigen Corona-Gesellschaft wächst. Im Kessel zwischen Angst, Verzicht und Widerstand rumort es. Die Verantwortlichen zwischen Politik und Medizin müssen immer mehr Aspekte lockern, damit ihnen des Volkes Unmut nicht um die Ohren fliegt. Ein durchaus schwieriger Balanceakt. Es geht schließlich um Existenzen – auch teilweise um Leben und Tod. Defizite in unserer Gesellschaft werden gnadenlos aufgedeckt. Ein Trauerspiel? Oder die Chance für eine innovative Zukunft?


Ursulas Schnellschuss: Hätte sie doch geschwiegen

Ursula von der Leyen, multi-tasking fähige Ex-Landes- und Bundesministerin und seit 2019 als Verlegenheitslösung mit Mauschelgeschmack im Amt der Präsidentin der Europäischen Kommission, hat mal wieder schnell geschossen. Jedenfalls verbal: Europäisches Recht habe unter allen Umständen Vorrang, auch vor nationalem Verfassungsrecht der EU-Mitgliedsstaaten. Und wegen Widerborstigkeit des deutschen Bundesverfassungsgerichtes drohte Frau von der Leyen Deutschland ruckzuck ein Vertragsverletzungsverfahren an. Damit legte sie einmal mehr Kenntnisfreiheit an den Tag oder war – wieder einmal – schlecht beraten. Oder beides.